Hardivillers

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Hardivillers
Hardivillers (Frankreich)
Hardivillers
Region Hauts-de-France
Département Oise
Arrondissement Clermont
Kanton Saint-Just-en-Chaussée
Gemeindeverband Oise Picarde
Koordinaten 49° 37′ N, 2° 13′ OKoordinaten: 49° 37′ N, 2° 13′ O
Höhe 112–187 m
Fläche 9,63 km2
Einwohner 550 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 57 Einw./km2
Postleitzahl 60120
INSEE-Code

Kirche Saint-Pierre et Saint-Paul

Hardivillers ist eine französische Gemeinde mit 550 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Clermont und ist Teil der Communauté de communes de l’Oise Picarde und des Kantons Saint-Just-en-Chaussée.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von der Autoroute A16 (mit Anschlussstelle und Serviceeinrichtungen) und von der früheren Route nationale 30 von Crèvecœur-le-Grand nach Breteuil durchzogene Gemeinde liegt auf dem Plateau Picard rund sieben Kilometer nördlich von Froissy, unweit eines Abschnitts der früheren Chaussée Brunehaut, deren Verlauf teilweise die westliche Gemeindegrenze bildet.

Toponymie und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahr 1134 als Hardinvillare genannte Gemeinde liegt auf schon in der Bronzezeit bewohntem Grund. Das Dorf entwickelte sich im 12. und 13. Jahrhundert um die Kirche.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
435 411 422 408 481 533 567 586

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist seit 2014 Dominique Annie Delaire.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maison du serger, Weberhaus aus dem späten 18. Jahrhundert, als Monument historique seit 1992 eingetragen[1], heute Ökomuseum
  • Kirche Saint-Pierre und Saint-Paul mit Chor aus dem 15. Jahrhundert und Langhaus aus dem Jahr 1770[2] mit vier Alabasterreliefs aus dem 15. Jahrhundert und einer Tauffünte mit Feuersteininkrustationen ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert (Base Palissy)[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Boutique de tisserand in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. http://clochers.org/Fichiers_HTML/Accueil/Accueil_clochers/60/accueil_60299.htm
  3. http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/dapapal_fr?ACTION=RETROUVER_TITLE&LEVEL=1&GRP=0&REQ=%28%28hardivillers%29%20%3aLOCA%20%29&USRNAME=nobody&USRPWD=4%24%2534P&SPEC=9&FIELD_1=LOCA&VALUE_1=hardivillers&FIELD_2=EDIF&VALUE_2=&FIELD_3=Cpal1&VALUE_3=&FIELD_4=Cpal2&VALUE_4=&FIELD_5=Cpal3&VALUE_5=&FIELD_6=REPR&VALUE_6=&FIELD_7=TOUT&VALUE_7=&FIELD_8=Mat%e9riaux&VALUE_8=&FIELD_9=DEPL&VALUE_9=%20&FIELD_10=DMAJ&VALUE_10=%20&SYN=1&IMAGE_ONLY=&MAX1=1&MAX2=1&MAX3=50&DOM=MH

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hardivillers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien