Hardy Hard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hardsequencer (links) mit Fan im Flugzeug während des Air Raves (1995)
Hardy Hard während eines Auftritts in der KuFa in Saarbrücken (2004)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
The Sound Transformation (als Hardsequencer)
  DE 93 22.05.1995 (1 Wo.)
Silver Surfer
  DE 57 19.07.1999 (9 Wo.)
The Silver Surfer 2003
  DE 34 23.06.2003 (8 Wo.)
TelLieVision (Sirius B feat. HardyHard & Afrika Bambaataa)
  DE 96 05.07.2004 (1 Wo.)
Silver Surfer (Dave Darell feat. Hardy Hard)
  DE 78 20.02.2009 (1 Wo.)

Hardy Hard, früher Hardsequencer (eigentlich Kay Lippert; * 10. September 1974 in Dresden) ist ein deutscher Musiker und Techno-DJ. Er wuchs im Freitaler Stadtteil Zauckerode auf, wo er auch zur Schule ging. Dort begann er mit seinem Amiga an ersten Musikstücken zu arbeiten. Seine Lehre als Einzelhandelskaufmann im damaligen provisorischen Allkauf-Zelt brach er zugunsten seiner Musikkarriere ab.

Zunächst arbeitete er in den 1990er Jahren unter seinem ersten Pseudonym Hardsequencer und spielte vorwiegend Liveacts. Ende der 1990er benannte er sich in Hardy Hard um. Er war neben WestBam einer der populärsten DJs des Plattenlabels Electric Kingdom. Er legt u.a. regelmäßig bei Mayday und Love Parade sowie bei den Electric-Kingdom-Tourneen auf. Ein großer Erfolg ist seine 12" Silver Surfer aus dem Jahr 1998. Sie ist eine Coverversion des Amiga-Mods Beams Of Light von Tor Bernhard Gausen, die dieser unter seinem Pseudonym „Walkman“ bereits im Jahr 1989 veröffentlichte.[2]

Auf dem Höhepunkt der Kommerzialisierung von Techno Mitte der 1990er Jahre wurde ihm bei einem Einbruch sein komplettes Equipment gestohlen, nachdem seine Wohnung kurz zuvor ausführlich in einem Bericht des Senders VIVA vorgestellt worden war. Im Jahr 2000 begann er eine Zusammenarbeit mit Afrika Bambaataa. Die beiden legten auf der Electric-Kingdom-Party nach der Love Parade gemeinsam auf. Ab 2001 folgen gemeinsame Releases unter dem Namen Sirius B.

Neben seinen Produktionen bei Low Spirit Recordings veröffentlicht er auch für das Label Electric Kingdom unter dem Pseudonym Chemical Reaction Food.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE1 DE2 DE3
  2. Beams of Light bei soundmusic.net (englisch)