Harm Haslob

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1993: Wiebezentrale in Achim
1994: Institutsgebäude in Wilhelmshaven
1998: Domshof Passage
1999: OHB-Gebäude in Oberpfaffenhofen
1995: DGzRS Bremen
2002: Sparkasse am Brill
2007: Universum Schaubox

Harm Haslob (* 15. Februar 1942 in Stralsund) ist ein deutscher Architekt.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haslob ist der Sohn des Baudirektors Hermann Haslob, Leiter des Bauamtes Bremen Nord, der im Architekturstudium durch die Stuttgarter Schule geprägt wurde. Die Familie wohnte in Bremen - St. Magnus. Der Sohn besuchte bis 1961 das Gerhard-Rohlfs-Gymnasium in Vegesack und absolvierte danach seine Wehrpflicht bei der Bundesmarine. Er studierte von 1963 bis 1969 Architektur an der Technischen Universität Braunschweig (Braunschweiger Schule), an der ETH Zürich (bei Bernhard Hoesli) und an der Technischen Universität Stuttgart. In Braunschweig lernte er seinen Studienfreund und späteren Büropartner Peter Hartlich (1944–1998) kennen.

Haslob gründete in Bremen 1970 das Büro Haslob und Hartlich das 1971 zum Büro Zill, Haslob und Hartlich, 1976 zum Büro Haslob, Hartlich und Schütz, 1995 zum Büro Haslob, Hartlich und Partner, dann 2002 zum Büro Haslob, Kruse und Partner sowie 2011 zum Büro Haslob, Kruse und Bode wurde. Das Büro hat in über 40 Jahren prägende Bauten in Bremen geschaffen. Mehrere Bauwerke wie die Schulbauprojekte entstanden als Frühwerke mit noch stark spätmoderner und postmoderner Prägungen. Die Architektur seiner dann folgenden Bauten fügen sich in den Kontext der neueren Moderne ein.

Von 1990 bis 1996 war er Landesvorsitzender vom Bund Deutscher Architekten (BDA) in Bremen.
Haslob ist verheiratet mit Helga Haslob; beide haben zwei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BDA-Anerkennung 2002 für das Zentralgebäude der Sparkasse Bremen
  • BDA-Preis Bremen 2010 für das Bürohaus Teerhof 59 (früher Beluga - Haus)
  • BDA-Preis Bremen 2010 für die Pflegeklinik der Stiftung Friedehorst in Lesum
  • BDA-Anerkennung 2014 für zwei Wohngebäude auf dem Stadtwerder in Bremen
  • BDA-Anerkennung Niedersachsen 1994 für Verwaltungsgebäude H.F. Wiebe in Achim-Uesen

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur, Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Syring: Bremen und seine Bauten - 1950 – 1979. Schünemann Verlag, Bremen 2014, ISBN 978-3-944552-30-9.
  • Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur Band 15: Harm Haslob / Bauten und Projekte aus 40 Jahren: Bremen 2012, ISBN 978-3-938795-37-8.
  • Eberhard Syring: Über den architektonischen Mehrwert. Rede zur Eröffnung der Ausstellung Harm Haslob - Bauten und Projekte aus 40 Jahren am 23. Februar 2012 im Speicher XI in Bremen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Architektenführer Bremen: Bürohaus Wuppesahl b.zb: 14
  2. In: Neue Architektur in Bremen Objekt
  3. In: Neue Architektur in Bremen Objekt
  4. Architekturführer Bremen: Sparkasse Am Brill - Erweiterungsbau b.zb: 286

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]