Harodim – Nichts als die Wahrheit?

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelHarodim – Nichts als die Wahrheit?
OriginaltitelThe Lazarus Protocol
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2012
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
JMK 16[1]
Stab
RegiePaul Finelli
DrehbuchPaul Finelli
ProduktionThomas Feldkircher, Walter Köhler, Paul Finelli, Joe Germinaro
MusikDepth Cone
KameraTomas Erhart
SchnittThomas Ilg
Besetzung

Harodim – Nichts als die Wahrheit? ist ein österreichischer Thriller aus dem Jahr 2012 von Filmregisseur Paul Finelli. Kinostart war der 8. November 2012.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ex-Navy Seal Lazarus Fell, Spezialist für verdeckte Operationen, verliert seinen Vater Solomon Fell bei den Terroranschlägen am 11. September 2001. Der Vater stirbt im World Trade Center in New York City. Um die wahren Täter zu finden, fingiert Lazarus seinen Tod und geht in den Untergrund. Nach zehn Jahren findet er den vermeintlich verantwortlichen Terroristen und verhört ihn in seinem Versteck: Einem zur Folterkammer umgebauten Zimmer in Wien. Anschließend ermordet er ihn. Die Befragung zeichnet er auf Video auf. Die Befragung bringt zahlreiche Verschwörungen ans Licht, wobei der Anschlag nur die Spitze des Eisberges darstellt.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Als Kammerspiel inszenierter Politthriller, der die klaustrophobische Verhörsituation durch die Einblendung von Nachrichtenbildern erweitert. Die neuen ‚Erkenntnisse‘ verharren im vorhersehbaren Rahmen gängiger Verschwörungstheorien.“

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Österreich sahen 1647 Menschen den Film, europaweit soll der Wert knapp fünfstellig sein. (Stand Dezember 2012)[4]
  • Harodim ist ein Begriff aus der Freimaurerei für die Elitesoldaten König Salomons.[5]
  • Die Wochenzeitung Profil stellte bezüglich des Films die Frage nach der Bedienung von antisemitischen Vorurteilen,[6] was der Produzent Walter Köhler mit Hinweis auf die Vergangenheit seiner Familie im Widerstand gegen den Nationalsozialismus streng zurückweist[5].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für Harodim – Nichts als die Wahrheit? Jugendmedien­kommission.
  2. Margret Köhler: Harodim - Nichts als die Wahrheit? In: Bayerisches Fernsehen. 23. Oktober 2012, archiviert vom Original am 9. August 2013; abgerufen im 1. Januar 2013 (deutsch).
  3. Harodim – Nichts als die Wahrheit? In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  4. Harald Fidler: Wo Dietrich Mateschitz in Tausendern zählt. In: derstandard.at. 31. Dezember 2012, abgerufen im 1. Januar 2013 (deutsch).
  5. a b Den Abschied vom ORF hat er nie bereut. In: kurier.at. 11. November 2012, abgerufen im 1. Januar 2013 (deutsch).
  6. Wolfgang Paterno: "Harodim": Red Bulls dubioser 9/11-Film. In: profil.at. 10. November 2012, abgerufen im 1. Januar 2013 (deutsch).