Harold Saxton Burr

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Harold Saxton Burr (* 18. April 1889 in Lowell, Massachusetts; † 17. Februar 1973) war ein US-amerikanischer Professor für Anatomie an der Yale University School of Medicine. 1939 erregte er mediales Aufsehen durch den Nachweis, dass Salamander über ein elektrisches Feld verfügen.[1] Er vertrat in der Folge die These, dass dies für alle Lebewesen zutreffe.

Leben[Bearbeiten]

Harold Saxton Burr war der Sohn von Hanford M. Burr und Clara H. Saxton, beide ursprünglich aus Connecticut. 1907 schloss er die Technical High School in Springfield ab und besuchte anschließend das Springfield College, wo sein Vater Professor für Ökonomie war.[2] Ab 1908 studierte er in der Sheffield Scientific School an der Yale University. Dort wurde er 1915 unter Ross G. Harrison promoviert. 1929 wurde er Professor für Anatomie.[2]

1911 heiratete er Jean Forrest Chandler, 1919 kam der Sohn Peter zur Welt.[2]

In seiner frühen Laufbahn beschäftigte sich Burr hauptsächlich mit dem Zentralen Nervensystem, später mit der Entwicklung von Nerven. Dies führte 1939 zur Untersuchung elektrodynamischer Prozesse. Von da an untersuchte er das elektrische Potential von Pflanzen und Tieren.[2]

Zum Jahreswechsel 1957/58 ging er in den Ruhestand. Zwischen 1916 und 1956 war er an mehr als 90 wissenschaftlichen Aufsätzen als Autor oder Co-Autor beteiligt.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Electric Animals. In: Time, 8. Mai 1939
  2. a b c d e Harold Saxton Burr. In: Yale Journal of Biology and Medicine. 30, 1957. S. 161-163.