Harrislee

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Harrislee führt kein Wappen
Harrislee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Harrislee hervorgehoben
Koordinaten: 54° 48′ N, 9° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 18,92 km²
Einwohner: 11.190 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 591 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24955
Vorwahl: 0461
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 120
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Süderstr. 101
24955 Harrislee
Webpräsenz: www.harrislee.de
Bürgermeister: Martin Ellermann (parteilos)
Lage der Gemeinde Harrislee im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Harrislee (dänisch Harreslev) ist eine Gemeinde im Norden Schleswig-Holsteins. Sie liegt westlich von Flensburg an der deutsch-dänischen Grenze mit den Grenzübergängen nach Bov-Padborg (Pattburg) und Bov-Kruså (Krusau). Insbesondere der gleichnamige Ort Harrislee, nach dem die Gemeinde benannt ist und in dem der größte Bevölkerungsteil der Gemeinde lebt, gilt als Vorort Flensburgs.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden grenzt Harrislee an die Kirchspielgemeinde Bau (Bov Sogn) in der dänischen Aabenraa Kommune, im Osten an die Flensburger Förde, im Süden an Flensburg und im Westen an Handewitt.

Im Gemeindegebiet liegen:

  • der Ort Harrislee, bestend aus Harrislee-Dorf[2] und Harrisleefeld sowie dem Ortsteil Slukefter. Zu dem Ort hinzuzurechnen ist zudem Harrisleehof, eine kleine abseits gelegene Siedlung direkt an der Gemeindegrenze zu Flensburg, auf dessen Seite ebenfalls eine Bebauung vorhanden ist und mit Harrisleehof die kleine Siedlung bildet.
  • Klueshof, eigentlich ein kleiner Teil von Klues[3], welches heute ein Stadtbezirk von Flensburg darstellt. Klueshof liegt nahe dem Ortsteil Slukefter und ist über diesen Ortsteil eng mit Flensburg verwachsen.
  • Wassersleben (Sosti), ein Villen-Vorort[4] Flensburgs
  • Kupfermühle (Kobbermølle), liegt direkt oberhalb von Wassersleben
  • Niehuus (Nyhus), im Nord-Osten der Gemeinde Harrislee
Lage von Harrislee zwischen der dänischen Aabenraa Kommune und Flensburg. Bei einer Eingemeindung würde Harrislee wohl zu einem der größten Stadtteile Flensburgs werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Harrislee ist seit grauer Vorzeit besiedelt, was unter anderem durch die Existenz von drei Großsteingräbern (zwei Hünenbetten und ein erweiterter Dolmen) belegt ist. 1345 wurde die Burg Niehuus errichtet, welche Flensburg nach Norden hin schützen sollte (vgl. Flensburger Stadtbefestigung). Nach dem Bau der Duburg, die sich oberhalb der Stadt befand, wurde die Burg Niehuus jedoch schon im Jahre 1431 zerstört und aufgegeben. Mit der Burg Niehuus war aber auch das kleine Dorf Niehuus entstanden, das im Gegensatz zur Burg heute noch existiert und im Jahre 1371[5] erstmals erwähnt wurde. Das Dorf Harrislee, nach dem die Gemeinde benannt ist, wurde zuvor schon im Domkapitel zu Schleswig im Jahr 1352 zum ersten Mal erwähnt.[6] Es folgten Klues, erstmals erwähnt 1399, Kupfermühle, erstmals erwähnt 1652, sowie Wassersleben, erstmals erwähnt im Jahre 1872.[7]

Ziegeleistandort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein bedeutender Wirtschaftszweig im Flensburger Raum waren die Ziegeleien, deren es zeitweise sechs auf dem heutigen Gemeindegebiet gab, an der Förde waren es in der Blütezeit insgesamt mehr als 70.[8] Im südöstlichen Harrisleefeld gab es zwei Ziegeleien, und in der Zeit um 1900 wuchs dieses Viertel baulich mit der stark industrialisierten Flensburger Nordstadt zusammen. Im Harrisleer Gebiet verschwand als letztes im Jahr 1970 die Ziegelei am Ochsenweg im Südwesten der Gemeinde.

Ursprüngliche Zugehörigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harrisleer Gebiet gehörte ursprünglich zur Wiesharde im Amt Flensburg. Einzelne Stellen unterstanden jedoch dem Eigentum und der Jurisdiktion der Flensburger Großkirchen St. Marien und St. Nikolai (bis 1853) sowie dem Schleswiger Domkapitel (bis 1658 bzw. 1777, als das Domkapitelsamt aufgelöst wurde).

Nachdem das Herzogtum Schleswig 1864 an den preußischen Staat gefallen war, wurde Harrislee, das zum Kirchspiel Handewitt gehörte, eine eigenständige Landgemeinde. Sie war umgeben von den Gemeinden Niehuus (Vgl. Amtsbezirk Bau), Fröslee, Ellund und Handewitt und der Stadt Flensburg. Mit der Verlegung der deutsch-dänischen Grenze 1920 wurde Harrislee Grenzgemeinde, denn Fröslee kam zu Dänemark. 1928 erhielt Harrislee eine eigene Kirche.[9]

Schaffung der Gemeinde durch Zwangsfusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 erfolgte auf Befehl des Oberpräsidenten der Provinz Schleswig-Holsteins die Eingemeindung der Ortschaft Kupfermühle und der Ortschaft Niehuus zu der auch Wassersleben und ein Teil von Klues gehörte. Die in einem Schreiben vom 28. Februar 1938 befohlene Maßnahme führte zur Abschaffung der ehrenamtlichen Bürgermeister der drei Orte zum 1. Oktober 1938. Die ehrenamtlichen Bürgermeister und Bürger vor Ort wurden zur Eingemeindung nicht befragt. Die im Rahmen der Gleichschaltung vollzogene Zusammenlegung der Ortschaften Harrislee mit 2000 Einwohnern, Kupfermühle mit 500 Menschen sowie Niehuus mit 380 Menschen führte zu einer Gemeindegröße, die zur Schaffung eines hauptamtlichen Bürgermeisterpostens reichte, der anschließend an ein NSDAP-Parteimitglied vergeben wurde. Der SA-Standartenführer Peter Ingwersen wurde zum Bürgermeister ernannt, und führte das Amt bis zur Kapitulation aus.[10]

Grenzverschiebungen zwischen Flensburg und Harrislee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Harrislee vor allem durch den Grenzhandel einen erheblichen Aufschwung. Nahe dem Ochsenweg entstanden ausgedehnte Industriegebiete, in denen sich besonders dänische Firmen niederlassen, um von hier aus ihre Deutschland-Geschäfte zu koordinieren. Seit den 1960er Jahren nahm auch die Wohnbevölkerung stetig zu, nicht zuletzt durch Zuzügler aus dem Hauptballungszentrum Flensburgs, so dass die über 10.000 Einwohner starke Gemeinde heute weitgehend den Charakter einer Flensburger Vorstadt hat. Doch trotz wiederholten Vorschlags durch die Stadt Flensburg beharrt die Gemeinde Harrislee seit den 1970er Jahren auf ihrer bekräftigten Eigenständigkeit.[11]

1971 trat Flensburg die Bucht von Wassersleben an Harrislee ab, womit die Gemeinde Möglichkeiten zur Gestaltung des heutigen aufgespülten Strandes dort erhielt.[12] Zuletzt wurde 1972 die Grenze zwischen Flensburg und Harrislee auf den Verlauf der Westtangente angepasst, so dass die Straße heute über eine weite Strecke die Grenze bildet.[13] Daher befinden sich offenbar zwei der alten Flensburger Grenzsteine auf Harrisleer Gebiet.[14] Am 24. März 1974 wurde Harrislee, mit sämtlichen anderen Gemeinden des aufgelösten Kreises Flensburg-Land zusammen, Teil des neu gebildeten Kreises Schleswig-Flensburg. Seit ungefähr 2015 ist die Stadt Flensburg so stark nachverdichtet, dass dort kein neuer Wohnraum mehr geschaffen werden kann. Das Wachstum der Stadt und des Umlandes wird dadurch gehemmt und das Thema Eingemeindung spielt folglich wieder eine Rolle.[15]

Die Gemeinde heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammenlegung der drei einzelnen Gemeinden in den 1930er Jahren wurde postum akzeptiert. Heute lebt die Gemeinde ohne Gräben friedlich zusammen.[16] Im Juni 2015 veröffentlichte Harrislee einen Imagefilm für die Gemeinde, um Investoren, Neubürger und auch Touristen zu werben. In diesem Zusammenhang wurde auch mehrfach auf die Nähe und Einzigartigkeit von Flensburg hingewiesen. Harrislee sein ein Ort, wo es sich gut leben, wohnen und arbeiten ließe.[17]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Harrislee gibt es

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Wahlen zur Gemeindevertretung führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Einzelbewerber %
2013
[19]
Sitze
2013
%
2008
[20]
Sitze
2008
[20]
%
2003
[21]
Sitze
2003
[21]
%
1998
[22]
Sitze
1998
[22]
Gemeindewahl 2013
Wahlbeteiligung: 44,5 % (2003: 46,9 %)
 %
40
30
20
10
0
35,4 %
33,9 %
30,6 %
0,1 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+7,4 %p
-5,7 %p
-1,1 %p
-0,2 %p
-0,4 %p
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SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 35,4 8 28,0 7 32,7 7 42,1 10
SSW Südschleswigscher Wählerverband 33,9 7 39,6 9 28,7 7 29,5 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,6 8 31,7 7 38,6 9 28,4 6
EB Doege Einzelbewerber Doege 0,1 0,3
EB Müller Einzelbewerber Müller 0,4
gesamt 100,0 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 44,5 46,9 54,9 68,4

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeinde Bov in Dänemark besteht eine Partnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgerhaus von Harrislee

In der Liste der Kulturdenkmale in Harrislee stehen fünf in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale. Größtes Kulturdenkmal der Gemeinde ist die Wohnsiedlung Kupfermühle die durch zwölf Einzeleintragungen besonders geschützt ist. Das längste ist die Alte Zollstraße ebenfalls bei Kupfermühle. Geschützt sind ansonsten noch die Versöhnungskirche in Harrislee, Niehuser Kapelle sowie das Landhaus Wassersleben.

Von historischen Interesse ist zudem auch das Café Waldheim. Von 1929 bis 1943 betrieb das Ehepaar Sophie und Amandus Lützen das Café Waldheim in der Harrisleer Hainstraße. Neben dem Ausschank alkoholfreier Getränke betrieben sie dort auch einen kleinen Gemischtwarenladen. Ab dem Jahr 1933, nach der Machtergreifung der NSDAP in Deutschland, wurde das Café zum Treffpunkt von Widerständlern im Dritten Reich aus Harrislee und Umgebung. Sophie und Amandus Lützen waren bekennende Sozialdemokraten. Vor allem wurde über das Café Waldheim die Flucht unzähliger Juden nach Skandinavien organisiert. Im Laufe der Jahre wuchs jedoch der Druck durch die Gestapo, der in der Festnahme des Ehepaars Lützen gipfelte. 1943 wurden das Café und der dazugehörige Laden geschlossen. Amandus Lützen verstarb 1945 unmittelbar nach der Befreiung. Heute ist das ehemalige Café ein Wohnhaus.

An der Straße nach Ellund und an der Umgehungsstraße nach Wassersleben befinden sich Steingräber, unter anderem die Langbetten von Harrislee und der Rovhoj. In Harrislee gibt es mit dem Industriemuseum Kupfermühle ein bedeutsames Zeugnis deutsch-dänischer Industriegeschichte. Beliebtes Naherholungsgebiet ist der Klueser Wald, der zu einem großen Teil zur Gemeinde Harrislee gehört, jedoch vollständig zum Staatsforst Flensburg gehört. Zum Wandern geeignet ist das Tunneltal. Der Ort Harrislee liegt zudem an der Marienhölzung, einem Wald Flensburgs, in dem ein Raubritter auf der Eddeboe gelebt haben soll. An der Grenze zwischen Flensburg und Harrislee liegt beim Stiftungsland Schäferhaus zudem der Nonnenberg. Von touristischen Interesse ist ansonsten noch der Strand von Wassersleben und die generelle Nähe zu Flensburg, wo wesentlich mehr touristische Ereignisse und Objekte zu finden sind.

Ein Theater der Gemeinde befindet sich im Bürgerhaus, in dem sich auch die Gemeindeverwaltung befindet. Daneben gibt es das dänische Amateurtheater Harreslev Amatørscene.

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänischsprachiger Kindergarten in Harrislee

In Harrislee wird vor allem Deutsch, aber auch Niederdeutsch und Dänisch gesprochen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TSV Nord Harrislee ist neben dem dänischen Verein HKUF (Harreslev-Kobbermølle Ungdomsforening e.V.) wohl der bekannteste Verein in Harrislee. Die dominierende Sportart ist in ähnlich wie in Flensburg Handball. Die 1. Damenmannschaft hat schon in der 1. Bundesliga gespielt und spielt aktuell in der 3. Liga.

Auch die Tischtennisabteilung von TSV Nord Harrislee war erfolgreich. Nachdem 1974 alle Bundesligaspielerinnen des TTC Ramsharde zu Harrislee wechselten, gewann die Damenmannschaft auf Anhieb 1975 die deutsche Pokalmeisterschaft in der Besetzung Kirsten Krüger, Monika Kneip und Magrit Trupkovic. 1977 wurde man Zweiter in diesem Wettbewerb (hinter DSC Kaiserberg). Von 1975 bis 1978 marschierte die Mannschaft von der Landesliga in die Bundesliga durch.[23][24]

Im dänischen Sportverein HKUF werden die Sportarten Badminton, Pétanque, Schwimmen, Taekwondo, Fußball und ebenfalls Handball angeboten. Daneben betreibt die Gemeinde eine öffentliche Kleinschwimmhalle mit Sauna an der Zentralschule. Ferner gibt es eine DLRG-Wachstation in Wassersleben und die Holmberghalle als zentrale Mehrzweckhalle des Ortes.

Eissport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eissporthalle Gletscher in Kupfermühle (Zugang)

Es gibt eine Eissporthalle, die Gletscherhalle in Kupfermühle, die Schlittschuhlaufen in den Wintermonaten ermöglicht. Zwischen 1989 und 2004 nahm der Flensburg-Harrisleer-Eissport-Club mit der Eishockeyabteilung am Spielbetrieb teil. Zuvor gehörte noch Eisstockschießen, bis 1994, und Eiskunstlauf dazu. Die Eisstocksparte wanderte inzwischen vom FHEC zum SV Adelby nach Flensburg über.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich vorteilhafte Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Harrislee liegt nahe einer Anschlussstelle an die B 200, welche in diesem Bereich Flensburgs den Namen Westtangente trägt. Außerhalb des Harrisleer Gemeindegebietes in der Gemeinde Handewitt befindet sich zudem die A 7. Von der Anschlussstelle an diese Autobahn (die Anschlussstelle Flensburg/Harrislee), kann man über Flensburg auch nach Harrislee gelangen. Des Weiteren gibt es einen Linienbus der Firma HansenBorg mit Verbindungen nach Flensburg sowie Padborg in Dänemark. Zudem ist die Stadt Flensburg zu Fuß erreichbar, wo beispielsweise vom nahgelegenen Harrisleer Kreuz aus, das Stadtbusnetz nutzbar ist. Wassersleben, welches näher an Flensburg als an Harrislee liegt, ist in das Busliniennetz der Stadt Flensburg integriert.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Optisch am präsentesten sind heute die großen Gewerbeflächen die der Bauindustrie dienen. Das Unternehmen Jacob Cement, dass seinen Hauptstandort am Flensburger Hafen hat, hat dort einen zweiten Standort für die Region eröffnet.[25]

Eine Besonderheit sind zudem die im Bereich von Harrislee angesiedelten Grenzsupermärkte. Aufgrund der Grenzlage waren/sind diese von den Regelungen der Ladenöffnungszeiten nicht betroffen. Seit Anfang der 1980er Jahre werden die Grenzsupermärkte insbesondere von skandinavischen Besuchern dazu genutzt, in Deutschland günstigere Waren (vor allem betrifft dies Alkohol und Zigaretten) einzukaufen.

Feuerwehr in Harrislee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Harrislee ist die Landesfeuerwehrschule des Landes Schleswig-Holstein ansässig und verfügt im Gewerbegebiet „Am Oxer“ über ein modernes Übungsgelände.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Zentralschule Harrislee gibt es mit der Harreslev Danske Skole und der Kobbermølle Skole zwei dänische Schulen in der Gemeinde. Eine kleine Oberstufe mit einer technischen Ausrichtung wird seit 2014 mit Hilfe der Flensburger Eckener Schule realisiert. Die Zentralschule Harrislee fungiert bei diesem Angebot als Außenstelle der Eckener Schule. Gewöhnlich wird das Abitur jedoch direkt an den Gymnasien in Flensburg abgelegt, wo ein breiteres Angebot besteht.[26] Auch die weiteren an diese Grundausbildung anschließenden Schulen und Lehreinrichtungen sind in Flensburg zu finden, beispielsweise auch die Handelslehranstalt oder die Universität Flensburgs. Harrislee unterhält jedoch eine eigene Volkshochschule. Die kleine Gemeindebücherei Harrislees wird durch die Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek in Flensburg unterstützt.

Zentrum von Harrislee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Zentrum von Harrislee, in Gestalt eines Marktplatzes, hat wenig Ähnlichkeit mit der wesentlich größeren Flensburger Innenstadt, sondern am ehesten Ähnlichkeit mit dem Stadtteilzentrum Twedter Plack im Flensburger Stadtteil Mürwik, wo ebenfalls ein kleiner Wochenmarkt zu finden ist, aber die ansässigen Geschäfte ebenfalls größer sind als die am Marktplatz von Harrislee. Trotz des angrenzenden Bürgerhauses (Rathauses) mit der kleinen Bücherei und der etwas abgelegenen kleinen evangelischen Hauptkirche hat das Zentrum von Harrislee offensichtlich eher die Funktion eines Stadtteilzentrums. Die Flensburger Innenstadt ist sogar noch weniger weit entfernt als von Mürwik aus. Neben drei Supermärkten und Bankfilialen befinden sich noch weitere kleinere Geschäfte beim Harrisleeer Marktplatz. Am Rande des Marktplatzes sitzen und stehen Skulpturen in der Gestalt von fröhlichen und ausgelassenen Menschen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Vgl. http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/wo-harrislee-noch-dorf-ist-id1657846.html
  3. Harrislee, Geschichte; abgerufen am 10. Juni 2014
  4. Harrislee, Daten und Fakten; abgerufen am: 25. April 2014
  5. Harrislee, Geschichte; abgerufen am 10. Juni 2014
  6. Harrislee, Geschichte; abgerufen am 10. Juni 2014
  7. Harrislee, Geschichte; abgerufen am 10. Juni 2014
  8. http://www.marschundfoerde.de/artikel/ziegeleien.html Marsch und Förde, Ziegeleien
  9. Flensburger Tageblatt: 150 Jahre Stadtgeschichte aus Zeitungsperspektive. Kiel/Hamburg 2016, S. 109.
  10. Flensburger Tageblatt: 150 Jahre Stadtgeschichte aus Zeitungsperspektive. Kiel/Hamburg 2016, S. 108 f.
  11. Felicitas Gloyer: Harrislees einziger Ehrenbürger gestorben. Flensburger Tageblatt, 5. Mai 2012, abgerufen am 6. Oktober 2014.
  12. Flensburger Tageblatt: 150 Jahre Stadtgeschichte aus Zeitungsperspektive. Kiel/Hamburg 2016, S. 158 f.
  13. Beiheft zum Flensburg-Atlas, Flensburg 1986, Seite 35
  14. Flensburger Stadtgeschichte e.V. (Hg.): Geschichte erfahren. Eine Entdeckungstour entlang Flensburgs alten Grenzsteinen, vom 1. Dezember 2012
  15. Flensburger Tageblatt: Wohnraum-Kontingente: Stadt-Umland-Frieden vor dem Ende, vom: 4. Juni 2015; abgerufen am: 4. Juni 2015
  16. Flensburger Tageblatt: 150 Jahre Stadtgeschichte aus Zeitungsperspektive. Kiel/Hamburg 2016, S. 109
  17. Vgl. Flensburger Tageblatt: Imagefilm: Harrislee in sieben bewegten Minuten, vom: 2. Juni 2015 sowie: Gemeinde Harrislee, Der neue Imagefilm zeigt, wie gut es sich in Harrislee leben lässt!, vom 2. Juni; jeweils abgerufen am: 4. Juni 2015
  18. Kath. Pfarramt, St. Marien - Schmerzhafte Mutter (Memento vom 12. Juli 2007 im Internet Archive), abgerufen am 7. September 2010
  19. https://www.service.harrislee.de/c1/wahl/pcwahl/webapp/gw2013.html
  20. a b https://www.gemeinde-harrislee.de/wahlen/javascript/kow08/index.html
  21. a b https://www.gemeinde-harrislee.de/wahlen/javascript/kow03/index.html
  22. a b http://www.harrislee.de/index.phtml?La=1&sNavID=1059.36&mNavID=1059.36&object=tx%7C120.455.1
  23. Zeitschrift DTS, 1978/11 S.14
  24. 75 Jahre Deutscher Tischtennis-Bund - Ein Spiel fürs Leben, ISBN 3-00-005890-7, S.152
  25. Jacob Cemtent Baustoffe, Harrislee, abgerufen am: 7. Mai 2015
  26. Verwaltungsbericht des Bürgermeisters 2008 - 2013; abgerufen 10. Juni 2014
  27. Felicitas Gloyer: Harrislees einziger Ehrenbürger gestorben. Flensburger Tageblatt, 5. Mai 2012, abgerufen am 6. Oktober 2014.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Harrislee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Harrislee – Reiseführer