Harry Walter (Künstler)

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Harry Walter (geboren 1953 in Stuttgart) ist ein deutscher Künstler und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harry Walter studierte von 1972 bis 1980 Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen. Seine Abschlussarbeit für das erste Staatsexamen 1980 hatte den Titel Das Problem der Museen. Zur Antinomie von Kunst und Geschichte.

Walter ist seit 1975 als Künstler und Autor tätig. Er gründete mit René Straub die künstlerische Produktionsgemeinschaft ABR („Archiv beider Richtungen“, 1983–2006). 1985 bis 1987 arbeitete er als Dozent im Fach Germanistik an der Universität Kanazawa in Japan und nahm auch danach verschiedene Lehraufträge unter anderem an der Akademie der bildenden Künste München (Gastprofessur 2004) und bei Karin Sander an der ETH Zürich (2007–2013) wahr. 2009 war er in „SOUP“ („Stuttgarter Observatorium urbaner Phänomene“) aktiv, dem künstlerischen Begleitbüro zur Bürgerprotestbewegung Stuttgart 21, das er mitbegründete.[1] 2011 leistete er einen Beitrag zum Bochumer Situativen Brachland Museum.

Von Januar 2016 bis Dezember 2017 veröffentlichte Harry Walter in der Zeitschrift Merkur jeden Monat eine Kolumne zur Fotografie.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Bense als Zeichner seiner Zeichen, in: Jonnie Döbele, 
Max Bense 6.12.76, 18.15 -19.20h
 Aufnahmen vom Hörsaalsitz. Köln, Walther König, 2015
  • Elf Reflexionen, in: Wolfgang Ullrich (Hrsg.), Über das Morgen hinaus, Katalogbuch zur Quadriennale Düsseldorf, 2014. Leipzig, E.A. Seemann, 2014
  • Jeans meets Khaki, in: Katharina Hohmann, Katharina Tietze (Hrsg.), Denimpop – Jeansdinge lesen. Berlin, Merve, 2013
  • Drei Bewegungsmodelle, in: Doris Titze, Thomas Hellinger (Hrsg.), Zeichen setzen im Bild. Jede Linie ist eine Weltachse. Hochschule für Bildende Künste Dresden, 2012
  • ABR-Stuttgart: Ornament und Versprechen. Johann-Karl Schmidt (Hrsg.), Galerie der Stadt Stuttgart, Stuttgart, quantum books, 2001, ISBN 3-935293-12-7
  • Max Bense in Stuttgart. Deutsches Literaturarchiv Marbach 1994, ISBN 3-929146-25-8
  • Kopf und Schweif, 35 Kometenbruchstücke. Stuttgart, Ed. Rot, 1992

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Leisten: Muss ein Künstler ständig Neues schaffen?, in: Stuttgarter Zeitung, 12. Juni 2014
  2. https://www.merkur-zeitschrift.de/author/harry-walter/