Harsefeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Harsefeld
Harsefeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Harsefeld hervorgehoben

Koordinaten: 53° 27′ N, 9° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Harsefeld
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 51,81 km2
Einwohner: 13.489 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 260 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21698
Vorwahlen: 04164 (Issendorf 04163)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 023
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Herrenstraße 25
21698 Harsefeld
Website: www.harsefeld.de
Bürgermeister: Harald Koetzing (SPD)
Lage der Gemeinde Harsefeld im Landkreis Stade
BaljeKrummendeichFreiburg/ElbeOederquartWischhafenDrochtersenGroßenwördenEngelschoffHammahDüdenbüttelHimmelpfortenBurwegKranenburgEstorfOldendorfHeinbockelStadeDeinsteFredenbeckKutenholzJorkBuxtehudeApensenBeckdorfSauensiekAhlerstedtBrestBargstedtHarsefeldNottensdorfBliedersdorfHorneburgDollernAgathenburgLandkreis StadeNiedersachsenLandkreis CuxhavenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HarburgHamburgSchleswig-HolsteinSchleswig-HolsteinGrünendeichMittelnkirchenNeuenkirchenGuderhandviertelSteinkirchenHollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

Harsefeld (niederdeutsch Ha(r)sfeld) ist ein Flecken im Landkreis Stade, Niedersachsen. Von 1104 bis 1648 bestand hier das Kloster Harsefeld, eine bedeutende Benediktinerabtei. Der Flecken ist namengebender Ort für die Samtgemeinde Harsefeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Amtshof, jetzt Bibliothek, auf dem Klostergelände
Fundamente des früheren Klosters

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harsefeld liegt auf der zur Stader Geest gehörenden Zevener Geest im Elbe-Weser-Dreieck zwischen den Städten Buxtehude, Stade und Zeven und in der Agglomeration der Luftlinie 34 km entfernten Metropole Hamburg. Bremen liegt Luftlinie 63 km entfernt; Harsefeld hat eine günstige Lage zwischenden beiden Metropolen. Umschlossen wird der Flecken durch die Samtgemeinde Fredenbeck im Norden, die Samtgemeinde Horneburg im Nordosten, der Samtgemeinde Apensen im Osten und Südosten sowie gleichnamigen Samtgemeinde im Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Kernort besteht der Flecken aus den Ortsteilen:

Die beiden Ortsteile Griemshorst und Weißenfelde gehörten historisch immer mit zu Harsefeld, alle übrigen Ortsteile wurden im Zuge der Gebietsreform zum 1. Juli 1972 nach Harsefeld eingemeindet. Vor ihrer Eingemeindung bildeten Issendorf und Ruschwedel bereits von 1967 bis 1972 eine Samtgemeinde mit Harsefeld.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den Flecken Harsefeld grenzen folgende Gemeinden im Uhrzeigersinn von Norden beginnend:

Nächste Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hemmoor
44 km, Cuxhaven
88 km
Stade
17 km
Jork
18 km
Bremervörde
30 km, Bremerhaven
71 km
Nachbargemeinden Buxtehude
16 km, Hamburg
69 km
Zeven
26 km, Bremen
89 km
Sittensen
23 km, Rotenburg (Wümme)
57 km
Tostedt
30 km, Buchholz in der Nordheide
43 km

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft der kleine Fluss Aue, der durch Klein Hollenbeck, den Nordrand des Kernortes und Issendorf fließt. Der Fluss bildet hier ein Tal, das Auetal, das als Landschaftsschutzgebiet und zum Teil als Naturschutzgebiet (Aueniederung und Nebentäler) ausgewiesen ist. Die Aue fließt in Horneburg mit der Landwettern zur Lühe zusammen und mündet nach zehn weiteren Kilometern in die Elbe.

Die Aue hat einige Nebenflüsse, wie beispielsweise den Rellerbach, der durch den Kernort fließt und nahe der Gemeindegrenze zu Bargstedt in die Aue mündet, und den Steinbeck, der nahe Kammerbusch entspringt, durch Ruschwedel fließt und in der Steinbeckforst nahe der Gemeindegrenze zu Bliedersdorf in die Aue mündet. Der Rellerbach ist teilweise zu Teichen aufgestaut.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harsefeld liegt auf der zur Zevener Geest gehörenden Harsefelder Geest und ist somit überwiegend auf Geestboden gelegen. Kleine Waldbestände und die Wiesentäler der Aue prägen das leicht hügelige Landschaftsbild. Von großen Waldbeständen ist bis auf den 694 ha großen Naturwald Braken, der Harselah bei Griemshorst und der Steinbeckforst sowie den Waldbeständen im Naturschutzgebiet Aueniederung und Nebentäler nicht viel erhalten geblieben; große Teile der Landschaft wurden für landwirtschaftliche Zwecke kultiviert. Es sind auch einige Moorflächen erhalten geblieben, beispielsweise das Kahle und Wilde Moor, ein entwässertes Hochmoor mit umfangreichen Beständen an Buchen-Kiefern-Moorwald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erz-Abt zu Harsefeld, Bronze von Bildhauer Carsten Eggers

Nordöstlich von Harsefeld befinden sich 22 Grabhügel auf dem Hohekamp. Der größte und an der höchsten Stelle gelegene Grabhügel hatte einen Durchmesser von fast 25 Metern und eine Höhe von vier Metern. Der Grabhügel Königsgrab – auch „Osterberg“ genannt – wurde 1910/11 vom Besitzer durchgegraben. Eine archäologische Untersuchung fand statt.

Der Bau der Burg Harsefeld wird in der Chronik von Thietmar von Merseburg auf 969 n. Chr. datiert. Sie war bis zur Errichtung der Grafschaft Stade Sitz der Udonen. Nach ihrer Niederlegung wurde das Areal als Kloster Harsefeld vom Orden der Benediktiner mit im 15. Jahrhundert errichteter Kirche genutzt. 1546 wurden Kloster und Kirche vom Ritter Pentz aus Mecklenburg auf Grund von Geldschulden fast vollständig zerstört. Die in spätgotischen Formen ausgeführte Abteikirche St. Marien und Bartholomäi wurde 1648 mit Turm wieder errichtet.[2]

"Unterhalb Harsefeld ergießt sich der Steinbach in die Lühe, weshalb Harsefeld, auf der linken Seite des Steinbach belegen, nach Bremen fällt", schrieb Landschaftsdirektor Wilhelm von Hodenberg 1858.[3] "Im eigentlichen Harsefeld ist Geest, von der Aue und Lühe bewässert; Alt und Neukloster, an der Este liegend, hat meist morastigen Boden", erläutert Peter von Kobbe 1824.[4]

Historische Bedeutung hat auch das 1740 errichtete Amtshofgebäude am Rande der Klosteranlage. Darin befindet sich die Friedrich-Huth-Bücherei. Sie wurde 1845 von dem Kulturförderer Friedrich Huth (1777–1846) gestiftet. Der Kaufmann wuchs in Harsefeld auf, brachte es als Bankier in London zu einem beachtlichen Vermögen. Kurz vor seinem Tod besuchte er noch einmal seine Heimat und beschloss, für die Harsefelder Bürger eine Volksbibliothek zu stiften. Dafür spendete er 1750 Goldtaler. Anfänglich umfasste die Bibliothek rund 1000 Bände, bald darauf waren es schon 3000 Exemplare. Noch heute zählt die Bücherei als eine der bestausgestatteten im Landkreis Stade. Zu Ehren des großzügigen Spenders wurde 1998 eine überlebensgroße Bronze-Büste vor dem Amtshof enthüllt. Geschaffen wurde das Kunstwerk von Bildhauer Carsten Eggers.

Im Flecken Harsefeld brannten am 30. Mai 1799 insgesamt 80 Wohn- und Nebengebäude ab. Mittags um 11 Uhr, als die Einwohner bei der Feldarbeit waren, sei die Feuersbrunst entstanden, wie in den „Hannoverischen Anzeigen“ vom 17. Juni 1799 mitgeteilt wurde. Innerhalb vier Stunden seien 53 Wohnhäuser mit 21 Nebengebäuden, auch das Pfarrhaus, abgebrannt. Wenig sei gerettet worden. 64 Familien seien obdachlos geworden und ihrer Habe und Güter beraubt.[5]

Bedeutung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man geht davon aus, dass Harse abzuleiten ist vom altsächsischen horsa bzw. hers = Ross, Pferd,[6] sodass der Name Harsefeld mit „Feld der Pferde“ oder „Feld der Rösser“ zu deuten ist. Diese Deutung wird auch durch Namensvarianten in mittelalterlichen Urkunden (siehe unten) gestützt, wie beispielsweise Herseveld (969), Rossenvelde (1101) und so weiter.

Eine andere Theorie besagt, dass Harse von Hirse kommen soll.

In einer weiteren Überlieferung heißt es dann, dass der Name Harsefeld von den ersten Siedlern vergeben wurde. Diese haben der Überlieferung nach ein blindes Pferd so lange laufen lassen, bis es an einer saftigen Weide zum Grasen anhielt. Auf ebendieser Weide wurde dann die Siedlung Harsefeld gegründet, was sicherlich, wie oben beschrieben, vom altsächsischen Begriff Horsa für Pferd abzuleiten ist.

Nennung in alten Urkunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Harsefeld und seine mittelalterlichen Schreibweisen geben verschiedene Quellen Auskunft.[7]

Annalista Saxo.

a. 969. [Comes Heinricos de Stadhe] construxit castrum in loco qui Herseveld dicitur. — a. 979. Duobus monasteriis, scilicet in Alesleve et Hersevelden constitutis ... — a. 1010. Heinricus comes, filius Heinrici de Stathe, destruxit castrum Herseveld, quod pater suus exstruxerat, et fecit ex eo monasterium et congregationem canonicorum. — a. 1087. Iste Udo et mater eius ... expulerunt clericos de loco sue constructionis Herseveld et posuerunt illic monachos. — a. 1101. Congregatio monachorum in Rossenvelde cepit institui ... — a. 1106. Udo, marchio aquilonaris ... ad locum qui Rossenvelde dicitur est delatus, ... de hoc seculo migravit ... Auch Thietmar (a. 994) und Albert v. Stade (a. 1144) gedenken der civitas Hersevel und des castrum Hersevelde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Hollenbeck, Issendorf und Ruschwedel eingegliedert. Außerdem kam ein Teil der Gemeinde Bargstedt mit damals etwa 100 Einwohnern hinzu.[8]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Harsefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Marien und Bartholomäikirche

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ist die größte Kirchengemeinde im Gemeindegebiet. Sie ist zuständig für die Orte Harsefeld, Weißenfelde und Griemshorst und ist in zwei Pfarrbezirke aufgeteilt. Gottesdienste findet jeden Sonntag um 10 Uhr statt.

Das Kirchengebäude der Gemeinde ist die St.-Marien und Bartholomäikirche im Klosterpark. Sie war Stiftskirche des Klosters Harsefeld. Das jetzige Kirchengebäude wurde 1583 erbaut, nachdem die alte Kirche nach zwei Bränden im 16. Jahrhundert abgebrannt war und mehrfach umgebaut wurde. Ihre jetzige Form im Stil der Neugotik erhielt sie 1856/60. Umfassende Renovierungsarbeiten fanden in den 1950er Jahren und 2014 statt.[9]

Die Prostestanten aus den ebenfalls evangelisch-lutherisch geprägten Ortsteilen Hollenbeck und Issendorf sind historisch bedingt in Bargstedt bzw. Ruschwedel in Apensen eingepfarrt.

Weitere Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Römisch-katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt: Die 1967 erbaute St.-Michaelskirche ist Filialkirche der Buxtehuder Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt. Im Einzugsbereich, der auch die ganze Samtgemeinde umfasst, leben etwa 1000 Katholiken.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2016
Wahlbeteiligung: 58,90 %[12]
 %
40
30
20
10
0
36,36
24,34
22,29
7,42
5,48
2,14
1,96
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+6,44
-8,17
+5,80
-5,68
+5,48
+0,76
+0,06
-2,75
Sitzverteilung ab 2016 im Gemeinderat Harsefeld
1
11
2
7
2
7
1
11 
Insgesamt 31 Sitze

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung des Flecken Harsefeld. Über die Vergabe der 31 Sitze entscheiden die Bürger alle fünf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl.

Über das Ergebnis der Gemeindewahl am 11. September 2016 geben nebenstehende Diagramme Auskunft.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 2011 war Michael Ospalski (SPD) Bürgermeister des Fleckens.[13] Mit Stand von 2019 ist Harald Koetzing neuer Bürgermeister.

Wappen, Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein schwarzer Ritter auf schwarzem, mit Gold gezäumtem, nach links (heraldisch: rechts) springendem Ross. Das blaue Schild ist mit drei goldenen Rosen und der blaue Schildfuß mit zwei goldenen Rosen belegt.“

Die Gemeinde führt das Wappen des früheren Amtes Harsefeld, das auf dem Besitz des von den Harsefelder Grafen gestifteten Klosters entstand. Das Wappen ist redend (Harsefeld = Horse = Ross, aber auch die Bedeutung in Rose statt Ross kommt vor). Durch Erlass des niedersächsischen Ministers des Innern vom 9. Juli 1948 ist das Wappen genehmigt.

Die Flagge ist blau-weiß (1:1) gestreift und mittig mit dem Wappen belegt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garten der Steine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem nordöstlich von Harsefeld befindlichen Ehrenberg wurde 2003 der Garten der Steine eröffnet, ein Ausstellungsareal, welches ganzjährig geöffnet ist und 170 Findlinge, unter anderem aus Feuerstein, Granit und Basalt zeigt. Sie stammen überwiegend aus Feldern und Sandgruben, die für den Bau der Autobahn A 26 ausgehoben wurden.[14] Anhand der Steine und weiteren, auf Tafeln angebrachten Erläuterungen, werden dem Besucher erdgeschichtliche Prozesse erklärt, die Verwendung von Findlingen verdeutlicht oder auch gesteinsbildende Vorgänge geschildert. Der Besucher durchläuft dabei zwölf Stationen, die dabei einen Rundgang durch den Garten bilden.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum Harsefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum im ehemaligen Gerichtsgebäude

Das Harsefelder Museum im Klosterpark wurde 1986 eröffnet. Im Erdgeschoss befindet sich die Ausstellung „Burg, Stift, Kloster Harsefeld“ mit Informationen und Exponaten aus der Zeit der Burg, deren Verlegung nach Stade 969 und der Entwicklung des Stifts zum Benediktinerkloster. Dort werden Funde und Befunde aus den Klostergrabungen von 1981 bis 1984 wie z. B. Buchbeschläge, Griffel, Ess- und Trinkgeräte ausgestellt. Im Dachgeschoss finden sich die Ausstellung „5000 Jahre Leben an der Aue“ und das Friedrich-Huth-Zimmer.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Gerichts- und Registraturgebäude aus dem Jahre 1776, dessen Fundamente noch von einem Wirtschaftshaus aus der Klosterzeit von 1101 bis 1647 stammen.

Führungen sind nach Vereinbarung möglich und der Eintritt ist frei.[15]

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Bezeichnung Ort Lage Koordinaten Bild
ND STD 00017[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 19,7″ N, 9° 29′ 18,5″ O
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ND STD 00018[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 14,9″ N, 9° 28′ 55,8″ O
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ND STD 00030[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 45,1″ N, 9° 28′ 55,7″ O
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ND STD 00031[16] Findling Harsefeld nahe der Hollenbeeke; nordwestlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 26′ 22,6″ N, 9° 27′ 19,4″ O
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ND STD 00032[16] Findling Harsefeld Buttermoor; südwestlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 26′ 2″ N, 9° 27′ 12,2″ O
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ND STD 00033[16] Findling Harsefeld Am Brink; nordwestlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 26′ 25,1″ N, 9° 27′ 3,6″ O
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ND STD 00046[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 34,5″ N, 9° 28′ 43,3″ O
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ND STD 00047[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 18,8″ N, 9° 28′ 20,6″ O
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ND STD 00048[16] Findling Harsefeld Braken, Harselah, Kahles und Wildes Moor; südöstlich von Hollenbeck Koordinaten: 53° 25′ 19,8″ N, 9° 28′ 24,5″ O
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Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Massivhaus-Hersteller Viebrockhaus hat seinen Hauptsitz in Harsefeld.

Außerdem befindet sich der Hof Holtermann mit Biogasanlage und Legehennenstall in Harsefeld-Weißenfelde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Fahrzeug der Buxtehude-Harsefelder Eisenbahnfreunde e. V.

Harsefeld erhielt seine erste Eisenbahnanbindung 1902 durch den Bau der Strecke Buchholz–Bremervörde–Bremerhaven. 1928 kam die Strecke nach Buxtehude hinzu. Auf beiden Strecken wurde der Personenverkehr 1968/1969 eingestellt; seit 1993 wird Harsefeld wieder planmäßig von Personenzügen der EVB angefahren, die zwischen Bremerhaven und dem Bahnhof Buxtehude pendeln.

Im Lokschuppen unterhalten die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahnfreunde einen historischen WUMAG-Triebwagen Nürnberg 761 von 1926 und weitere historische Fahrzeuge u. a. einen auf Schienenbetrieb umgebauten Opel Olympia Rekord von 1953.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rosenborn-Grundschule, Meybohmstraße
  • Grundschule am Feldbusch, seit 2001
  • Balthasar-Leander-Schule, Meybohmstraße: Angeboten werden die Schulformen Förder-/Sonderschule.[17]
  • Realschule Harsefeld, Jahnstraße, seit 1973; die Hauptschule befand sich zu der Zeit bei der Rosenborn-Grundschule. Später wurden die Realschule und die Hauptschule mit zwei getrennten Verwaltungen in das Gebäude an der Jahnstraße verlegt. Seit 2004 sind die beiden Schulen zu einer Schule zusammengefasst.
  • Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld seit 2004; Neubau von 2006.

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1893 gegründete Freiwillige Feuerwehr Harsefeld ist eine Schwerpunktfeuerwehr. Der Fuhrpark besteht aus einem Einsatzleitwagen 1 (ELW 1), einem Löschgruppenfahrzeug (LF 16-12), einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20-16), einer vollautomatischen Drehleiter mit Korb (DLAK 23-12), einem Dekontaminationslastkraftwagen Personen (Dekon-P), einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), einem Mehrzweckfahrzeug (MZF) und einem Oldtimer-Tanklöschfahrzeug. 2014/15 entstand ein Hallenanbau an das Feuerwehrhaus. Weiterhin gibt es eine Jugendfeuerwehr sowie eine Alters- und Ehrenabteilung.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eissporthalle Harsefeld

Der Sportverein TuS Harsefeld bietet viele Sportarten an, wie Fußball und Schwimmen. Seit der Spielzeit 2009 hat der TuS Harsefeld eine Jugendspielgemeinschaft mit dem TSV Apensen in den Jahrgangsstufen U13 bis U19.

Der Fußballverein spielt seit der Saison 2014/15 in der sechstklassigen Landesliga Lüneburg. Die Heimspiele werden im Waldstadion (4000 Plätze) ausgetragen.

Durch die einzige Eissporthalle im Landkreis Stade ist Harsefeld das Zentrum der „kalten“ Sportarten, so auch für Eishockey. Die Eishockey-Abteilung des TuS Harsefeld, die Harsefeld Tigers, nehmen am Spielbetrieb des Niedersächsischen Eissport-Verbandes (NEV) teil. Die Eissporthalle wurde im Sommer 2009 renoviert.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Teil 1. Hrsg. unter Leitung des Vereins-Ausschusses, Hannover 1856, in der Hahn'schen Hofbuchhandlung, S. 234
  • Adolf Peter Krönke: Der Flecken Harsefeld Sein Weg durch die Geschichte, herausgegeben im Auftrag des Fleckens Harsefeld, Druck und Klischees: A. Pockwitz Nachf. Karl Krause, Stade, 343 Seiten.
  • Adolf Peter Krönke: Geschichten und Döntjes aus dem Heimatland, Band 2, durchgearbeitet und herausgegeben von Hinrich Gerken, Verlag Kreissparkasse Harsefeld 1989. DNB-Link

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Harsefeld – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Die Vorgeschichte des späteren Benediktinerklosters Harsefeld begann etwa um 1002. Als Sühne für ihre Beteiligung an der Ermordung des Markgrafen Eckhard I. von Meißen sollen die Brüder Heinrich und Udo von Katlenburg zu dem genannten Zeitpunkt ein Stift für Weltgeistliche in Harsefeld gegründet haben. (Hinrichs, Wiard, Stupor Saxoniae inferioris: Ernst Schubert zum 60. Geburtstag, Göttingen 2001, S. 20 f.)
  3. Wilhelm von Hodenberg: Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland. Celle 1858, S. 41.
  4. Peter Ludwig Christian Kobbe: Geschichte und Landesbeschreibung der Herzogthümer Bremen und Verden, Erster Teil. Göttingen 1824, S. 39.
  5. Blazek, Matthias, Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 165, ISBN 978-3-00-019837-3.
  6. Metathese: hers ('Ross') aus hros F. Holthausen, Altsächsisches Elementarbuch, Heidelberg 1921. S. 65
  7. Zitiert nach: Mélanges russes tirés du bulletin historico-philologique de l'Académie impériale des sciences de St.-Pétersbourg (1849–1851), Band 1, Sankt Petersburg 1851, S. 332.
  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 246 f.
  9. St. Marien- und Bartholomäi. Abgerufen am 20. Januar 2020.
  10. St. Michael | Mariä Himmelfahrt, Buxtehude. Abgerufen am 20. Januar 2020.
  11. Startseite. 3. August 2018, abgerufen am 20. Januar 2020.
  12. Wahlergebnis Kommunalwahl Niedersachsen 2016 Fleckenrat Harsefeld auf harsefeld.de, abgerufen am 24. April 2017
  13. http://www.abendblatt.de/region/stade/article2082169/Michael-Ospalski-ist-neuer-Harsefelder-Buergermeister.html
  14. LGLN: GeoLife - Das Freizeitportal in Niedersachsen - geolife.de. Archiviert vom Original am 7. April 2014. Abgerufen am 4. April 2014.
  15. Wizard Computersysteme GmbH: Museum Harsefeld Ulrike Riepe - Harsefeld, Museen. In: www.kreis-stade.de. Abgerufen am 1. April 2016.
  16. a b c d e f g h i Umweltkarten. Abgerufen am 23. Januar 2020.
  17. Samtgemeinde Harsefeld. In: www.harsefeld.de. Abgerufen am 1. April 2016.