Hartmann von Lobdeburg

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Grab für Hartmann von Lobdeburg in der ehemaligen Benediktinerklosterkirche St. Maria in Auhausen

Hartmann von Lobdeburg († 958) war Grundherr in Auhausen. Hartmann stammt aus der Familie der Herren von Lobdeburg, die anfänglich auch als Herren von Auhausen bezeichnet wurden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Leben des Hartmann von Lobdeburg ist wenig bekannt. In der heutigen evangelischen Pfarrkirche, der ehemaligen Benediktinerklosterkirche St. Maria in Auhausen, befindet sich ein Grabmal für ihn. Die Umschrift in Frakturschrift auf dem 2,05 m hohen und 1,02 m breiten Sarkophag lautet: ALS MAN ZALT NACH CHRISTI GEPVRT 9 HVNDERT 58 IAR STARB DER EDEL VND WOLGEPORN HER HARTMANN VON LOBDENBVRG FREYHER STIFTER DIEZ GOCZHAVS DEM GOTT GENAD. ANNO 1542 IST DER STEIN ERNEIERT WORTEN GOTT SEI LOB. Im Bogen über dem Haupt steht: DA LIG ICH VND RVO SCHICK DICH MVOST AVCH HERZVO. Die Inschrift geht von der falschen Annahme aus, dass Hartmann von Lobdeburg das Kloster Auhausen gegründet hat. Das Renaissancedenkmal über einer romanischen Tumba zeigt den Verstorbenen lebensgroß in Ritterrüstung. Zu seinen Füßen sind die Wappen des Hartmann von Lobdeburg zu sehen. Das Grabmal wird der Werkstatt des Hans Fuchs in Nördlingen zugeschrieben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Lill (Hrsg.), Karl Gröber/Adam Horn (Bearb.): Die Kunstdenkmäler von Bayern. Bezirksamt Nördlingen. In: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Die Kunstdenkmäler von Schwaben. Bd. I. Bezirksamt Nördlingen. R. Oldenbourg Verlag, München 1938, (Nachdruck: R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 1982, ISBN 3-486-50514-9), S. 68.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grabmal des Hartmann von Lobdeburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien