Hartmannsdorf

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Hartmannsdorf kommt als Ortsname ebenso wie Hartmannsgrün, Hartmannshof, Hartmannsreit, aber auch Dietmannsried, Dittmannsdorf und Wartmannsroth sehr häufig vor, wird als Ortsname aber nicht von einem Personennamen abgeleitet, z. B. nicht von Hartmann von der Aue, sondern ist in der zweiten Silbe keltisch (mannus = Pferd; lat. = Pony), in der ersten Silbe prähistorisch (hart = Auwald, Bruch, Moor), während die dritte Silbe jeweils mit -ried, -roth, -reit auf Sumpf(gras) verweist. Es handelt sich um Örtlichkeiten, wo vor 2.500 Jahren noch Wildpferde in Herden lebten, wie das heute noch im Meerfelder Bruch bei Dülmen der Fall ist; und in der Camargue in den Auwäldern des Rhone-Deltas.[1]

Liste der Ortsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hartmannsdorf ist der Name folgender Orte:

Ortsteile:

außerdem:

  • Miłoszów (ehemals Hartmannsdorf im Landkreis Lauban, Niederschlesien), Ortschaft in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen
  • Jaczków (ehemals Hartmannsdorf im Landkreis Landeshut i. Schles., Niederschlesien), Ortschaft in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen; siehe: Czarny Bór
  • Jarogniewice (ehemals Hartmannsdorf im Landkreis Freystadt, Niederschlesien), Ortschaft in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen; siehe: Zielona Góra

Liste der Personennamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hartmannsdorf oder Hartmannsdorff ist der Familienname folgender Personen:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S. G. Schoppe: Die geographischen Namen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2021.