Hartmannsdorf (bei Gera)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Hartmannsdorf (bei Gera)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hartmannsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 12° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Greiz
Erfüllende Gemeinde: Bad Köstritz
Höhe: 225 m ü. NHN
Fläche: 3,41 km2
Einwohner: 349 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07586
Vorwahl: 036605
Kfz-Kennzeichen: GRZ, ZR
Gemeindeschlüssel: 16 0 76 026
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortsstraße
07586 Hartmannsdorf
Bürgermeisterin: Birgit Wolf (parteilos)
Lage der Gemeinde Hartmannsdorf im Landkreis Greiz
Auma-Weidatal Bad Köstritz Berga/Elster Bethenhausen Bocka Brahmenau Braunichswalde Caaschwitz Crimla Endschütz Gauern Greiz Großenstein Langenwetzendorf Harth-Pöllnitz Hartmannsdorf Hilbersdorf Hirschfeld Hohenleuben Weida Hundhaupten Kauern Korbußen Kraftsdorf Kühdorf Langenwetzendorf Langenwolschendorf Lederhose Linda Lindenkreuz Langenwetzendorf Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Münchenbernsdorf Langenwetzendorf Neumühle Paitzdorf Pölzig Reichstädt Ronneburg Rückersdorf Saara Weida Schwaara Schwarzbach Seelingstädt Weida Teichwitz Weida Weißendorf Langenwetzendorf Wünschendorf Zedlitz Zeulenroda-Triebes ThüringenKarte
Über dieses Bild

Hartmannsdorf ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Greiz in Thüringen. Erfüllende Gemeinde ist die Stadt Bad Köstritz. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Hartmannsdorf und Dürrenberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hartmannsdorf liegt nordwestlich von Gera, in der Nähe von Bad Köstritz. Durch den Ort fließt ein Bach (Stübnitz), der in die Weiße Elster mündet. Angrenzende Gemeinden sind Bad Köstritz und Kraftsdorf im Landkreis Greiz sowie die kreisfreie Stadt Gera.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. August 1944 wurde bei Hartmannsdorf eine US-amerikanische „Fliegende Festung“ vom Typ B 17 durch eine deutsche Me 263 (Raketenjäger) abgeschossen. Fünf der neun Besatzungsmitglieder überlebten mit Fallschirmabsprung, einer von ihnen wurde durch einen Polizisten bei einem „Fluchtversuch“ erschossen.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 385
  • 1995: 409
  • 1996: 424
  • 1997: 422
  • 1998: 418
  • 1999: 432
  • 2000: 432
  • 2001: 446
  • 2002: 442
  • 2003: 441
  • 2004: 429
  • 2005: 421
  • 2006: 406
  • 2007: 408
  • 2008: 387
  • 2009: 393
  • 2010: 378
  • 2011: 365
  • 2012: 359
  • 2013: 352
  • 2014: 340
  • 2015: 349
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Hartmannsdorf, Kirche

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist an die Bundesautobahn 4 angeschlossen, die südlich entlangführt (Anschlussstelle 57 Rüdersdorf). Die Montag bis Freitag außer an Feiertagen verkehrende Buslinie 205 der RVG Regionalverkehr Gera/Land bindet den Ort an Gera an. Die nächsten Bahnhöfe/SPNV-Haltepunkte befinden sich in Bad Köstritz und Gera-Langenberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hartmannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Günter Sagan: Ostthüringen im Bombenkrieg 1939–1945. Michael Imhof-Verlag, Petersberg 2013. S. 63. ISBN 978-3-86568-636-7