Harumi Takahashi

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Harumi Takahashi (jap. 高橋 はるみ, Takahashi Harumi; * 6. Januar 1954 in Toyama) ist eine parteilose japanische Politikerin und seit 2003 Gouverneurin von Hokkaidō.

Takahashi ist die Tochter von Nitta Shichirō, Präsident von Nihonkai Gas und Gründer von INTEC. Sie schloss 1976 ihr Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hitotsubashi-Universität ab. Danach wurde sie Beamtin im MITI. Ab 1985 arbeitete sie am Atlantic Institute in Paris. 2000 kehrte sie für die KMU-Behörde des MITI nach Japan zurück, ab Januar 2001 leitete sie die Außenstelle Hokkaidō des MITI (ab 6. Januar METI) in Sapporo, ein Jahr später wurde sie dann Leiterin des Forschungsinstitut des Ministeriums (Research Institute of Economy, Trade and Industry, RIETI).

Takahashis Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō am 13. April 2003 wurde von den Regierungsparteien LDP, Kōmeitō und Neuer Konservativer Partei unterstützt. In einem breiten Feld aus neun Kandidaten wurde sie mit 798.317 Stimmen (29,29 %) und rund 60.000 Stimmen Vorsprung vor Yoshio Hachiro gewählt, der die Unterstützung der drei größten Oppositionsparteien genoss. Sie wurde 2007 und 2011 mit deutlichen Mehrheiten wiedergewählt.

Im Vorfeld des G8-Gipfels in Tōyako 2008 äußerte Takahashi als Gouverneurin der Gastgeberpräfektur die Hoffnung, dass der Besuch des russischen Präsidenten zu einer Lösung des Kurilenkonflikts beitragen könnte.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hokkaidō Shimbun, 8. März 2007: Governor Announces Summit Bid "in the Toyako Region"