Hasenfeld

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Hasenfeld
Stadt Heimbach
Koordinaten: 50° 38′ 18″ N, 6° 27′ 32″ O
Höhe: 258 m ü. NHN
Einwohner: 1172 (31. Jul. 2017)
Postleitzahl: 52396
Vorwahl: 02446
Der Ort
Der Ort

Hasenfeld ist ein Ortsteil der Stadt Heimbach im Kreis Düren. Der Ort hat etwa 1.200 Einwohner.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hasenfeld liegt oberhalb des Tales der Rur in der Rureifel im Nationalpark Eifel kurz vor dem Rursee. Der Ort reicht bis an das Kraftwerk Heimbach, welches direkt an der Rur liegt. Hasenfeld und Heimbach gehen ineinander über.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Heimbach kam mit allen Stadtteilen am 1. Januar 1972 vom Kreis Schleiden zum Kreis Düren und wurde mit der Stadt Nideggen zusammengeschlossen.[1] Am 4. August 1972 entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster, dass Heimbach wieder eine eigenständige Kommune wird.[1]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1754 errichtete und dem hl. Johannes Nepomuk geweihte Kapelle wurde durch Kriegseinwirkung im Zweiten Weltkrieg fast bis zur Ruine zerstört. Die heutige, nunmehr um das sechsfach vergrößerte Kapelle, wurde am 28. November 1952 eingeweiht.

Verkehr, Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Hasenfeld führt die Landesstraße 15 von Heimbach zum Rursee. Hinter dem Ort zweigt die Landesstraße 218 nach Schmidt ab. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch die Busse der BVR mit der Linie 231 sichergestellt. „Mäxchen“ heißt ein Doppeldeckerbus der Dürener Kreisbahn, der an bestimmten Tagen im Sommer mit Gästeführern durch den Ort und über die Eifelhöhen fährt.

Von 1922 bis 1926 führte das Eifelrennen durch den Ort.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner leben hauptsächlich vom Tourismus. Direkt an den Ort grenzt ein Campingplatz. Unterhalb des Ortes liegt das RWE Industriemuseum im Kraftwerk Heimbach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 306 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]