Hate Squad

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Hate Squad
Allgemeine Informationen
Genre(s) Thrash Metal, Metalcore
Gründung 1993
Website www.hatesquad.com
Gründungsmitglieder
Burkhard Schmitt
Mark Künnemann
E-Gitarre
Tim Baurmeister (bis 1996)
Robert Radeka (bis 1995)
Helge Dolgener
Aktuelle Besetzung
Gesang
Burkhard Schmitt
E-Gitarre
Mark Künnemann
E-Gitarre
Marcel Griese-Kwaśnik (seit 2012)
E-Bass
Bauke De Groot (seit 1995)
Schlagzeug
Helge Dolgener

Hate Squad (dt. Hasskommando) ist eine deutsche Thrash-Metal- und Hardcore-Band aus Hannover, Niedersachsen. Sie gilt als Wegbereiter des Metalcores in Deutschland.[1]

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hate Squad ist eine 1993 gegründete deutsche Metalband, die eine zu dieser Zeit noch relativ unbekannte Mischung aus Hardcore und Thrash Metal spielten. Schon fünf Monate nach ihrer Gründung nahm die Band das erste Demo auf, das kurz nach seiner Veröffentlichung zu einem Plattenvertrag bei GUN Records führte. 1994 erschien das Debütalbum Theater of Hate. Am 2. Juni 1995 bespielte Hate Squad die Zeltbühne auf dem 10-jährigen Jubiläumsfestival des Dynamo Open Air in den Niederlanden. Das Festival hatte nahezu 120.000 Besuchern und der Auftritt war der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere. Außerdem wurden sie von „VIVA Metalla“ 1995 zum „Newcomer of the Year“ gewählt.

Im Oktober 1995 erschien ihr zweites Album IQ Zero. Die Musikvideos zu Not my God und IQ Zero wurden beim Headbangers Ball auf MTV und bei „Viva Metalla“ gezeigt. Es folgte eine Tournee mit Kreator, Grip_Inc. und Pyogenesis[2] weswegen Sänger Burkhard Schmitt zuvor seinen Job als Promoter bei SPV kündigte. Die 1996 erschienene EP Sub Zero – The Remixes, auf der u. a. Die Krupps, The Speed Freak und Alec Empire Hate-Squad-Material neu abmischten, stieß bei Fans und Musikkritikern auf ein recht geteiltes Echo.

Noch vor den Aufnahmen zum dritten Studioalbum verließ Gründungsmitglied Tim Baurmeister die Band und ging als Gitarrist zu den Ryker’s. Trotzdem erschien Pzyco! im April 1997 und zeigte die Band stilistisch weiterentwickelt. Sänger Schmitt wurde eine gute Gesangsleistung und den Gitarristen eine stark verbesserte Gitarrenarbeit bescheinigt.[3]

Nachdem 1997 der Plattenvertrag bei GUN Records auslief, wurde es einige Zeit still, bis 2004 mit H8 for the Masses das Comeback-Album erschien. Im Jahr 2008 wurde das fünfte Studioalbum, Degüello Wartunes, zum 15-jährigen Bestehen der Band beim deutschen Label Dockyard 1 veröffentlicht. Zu dem Album steuerten Marcus Bischoff (Heaven Shall Burn) und Timo Böhling (Maintain) einige Gastvocals bei.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Theater of Hate (GUN Records)
  • 1995: I.Q. Zero (GUN Records)
  • 1996: Sub Zero – The Remixes EP (GUN Records)
  • 1997: Pzyco! (GUN Records)
  • 2004: H8 for the Masses (Swell Creek)
  • 2008: Degüello Wartunes (Dockyard 1)
  • 2011: Katharsis (Massacre Records)
  • 2013: You Are Not My Fuckin' God (Best of 20 Years of Raging Hate) (Swell Creek)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holger Stratmann (Hrsg.): RockHard-Enzyklopädie. RockHard-Verlag, Dortmund 1998, ISBN 3-9805171-0-1, S. 155.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pioniere des dt. Metalcore, Heaven Shall Burn im Interview.
  2. Kreator + Grip Inc. + Hate Squad + Pyogenesis vom 1. Januar 1996 (Archivartikel)
  3. Thomas Kupfer: Review zu „Pzyco!“ In: RockHard Magazin. Nr. 120.
  4. Marcus Bischoff und Timo Böhling als Gastvocals.