Hatten

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Hatten im Oldenburgischen (Niedersachsen), zum gleichnamigen Ort in Frankreich siehe Hatten (Bas-Rhin)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hatten
Hatten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hatten hervorgehoben
Koordinaten: 53° 2′ N, 8° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 103,44 km²
Einwohner: 13.867 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26209
Vorwahlen: 04481 (Hatten)
04482 (Kirchhatten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 009
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile[2]
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 21
26209 Hatten
Webpräsenz: www.hatten.de
Bürgermeister: Christian Pundt (Parteilos)
Lage der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg
Landkreis Oldenburg Niedersachsen Landkreis Vechta Landkreis Diepholz Delmenhorst Bremen Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Colnrade Winkelsett Wildeshausen Großenkneten Prinzhöfte Beckeln Dötlingen Wardenburg Hatten Harpstedt Hude Ganderkesee Dünsen Kirchseelte Groß IppenerKarte
Über dieses Bild

Hatten ist eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen mit etwa 13.500 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hatten befindet sich am Nordwestrand des Naturparks Wildeshauser Geest vom Oldenburger Stadtrand bis etwa 15 km (Luftlinie) südöstlich von Oldenburg und breitet sich mit seinen Ortsteilen, die teils inner- bzw. außerhalb des Naturparks liegen, östlich der Osenberge aus.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hatten besteht aus folgenden elf Ortsteilen:[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hatten (Oldb.) liegt südöstlich von Oldenburg, südwestlich von Hude, westlich von Ganderkesee, nördlich von Dötlingen, nord-nordöstlich von Großenkneten und östlich von Wardenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hatten oder auch Kirchhatten wurde als „Hatho“ erstmals im Jahre 860 urkundlich erwähnt.[3]

„Hatho“ ist vom altdeutschen Hathus oder Hadu abgeleitet. Die Bedeutung lautet übersetzt „Krieg, Gott des Kriegsglücks und glücklicher Kämpfer“.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2011
Wahlbeteiligung: 53,87 % (2006: 58,89 %)
 %
40
30
20
10
0
31,15 %
24,15 %
16,44 %
14,31 %
11,72 %
2,21 %
keine
BF e
Sonst.g
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
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-10
-12
-10,20 %p
-3,94 %p
+8,60 %p
-7,08 %p
+11,72 %p
+2,21 %p
-1,30 %p
BF e
Sonst.g
Anmerkungen:
e BÜRGERFRISCHE
g 2006: Die Alternative
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Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Hatten besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren. Die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 12.001 und 15.000 Einwohnern beträgt normalerweise 30 Ratsmitglieder.[4] Auf Beschluss des Gemeinderates wurde diese Zahl um zwei Ratsmitglieder reduziert. Die 28 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Christian Pundt.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:

SPD CDU FDP Grüne Die Linke Bürgerfrische
9 Sitze 7 Sitze 4 Sitze 4 Sitze 1 Sitz* 3 Sitze*

* Die Linke und die Wählergruppe „Bürgerfrische“ bilden eine Fraktion.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den letzten Bürgermeisterwahlen am 16. Juni 2014 wurde Christian Pundt (parteiloser Kandidat der SPD) zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Bei der Stichwahl erhielt Pundt 54,34 % der Stimmen, sein Gegenkandidat Jörg Skatulla (Parteilos) 45,65 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,71 %.[5] Christian Pundt trat sein Amt zum 1. November 2014 an und löste die seit 2006 amtierende Bürgermeisterin Elke Szepanski ab, die nicht noch mal kandidierte.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Hatten zeigt zu Füßen von zwei Tannen das Oldenburger Grafenschild mit zwei waagerechten roten Streifen auf gelben (goldenem) Grund nach dem ältesten Wappen der Grafen von Oldenburg und Wildeshausen und darüber die aus demselben Wappen entnommene stilisierte Rose.[7]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde Hatten zeigt auf gelbem und grünem Tuch das Gemeindewappen.[7]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hatten (Oldb.) pflegt Partnerschaften mit den Gemeinden

Weiterhin bestehen seit 1990 partnerschaftliche Kontakte zu den deutschen Gemeinden und Ortschaften

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Grundzentren Sandkrug und Kirchhatten sind staatlich anerkannte Erholungsorte, in der die Naherholung einen großen Stellenwert genießt.

In der Gemeinde Hatten liegen außerdem zwei Golfplätze und ein Freizeitzentrum mit Campingplatz und Freibad.

Die Golfplätze werden von den folgenden Golfclubs betrieben:

  • Golfclub Hatten e.V.[8]
  • Golfclub Oldenburger Land[9]

Weiterhin ist im Ortsteil Sandtange ein Flugplatz für Privatfliegerei vorhanden, auf dem der Club der Flieger (CdFO) ansässig ist und sich um die Belange der Privatfliegerei kümmert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Gemeinde verbunden sind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eilert Tantzen (1929–2012), Forstmann, Gemeinde- und Kreispolitiker (FDP), Naturschützer und Genealoge, war langjährig Mitglied des Gemeinderates, Hatter Kreistagsabgeordneter sowie Bürgermeister.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Biel: Sandkrug, Bilder und Geschichten, Die Bauerschaften Streek, Hatterwüsting, Streekermoor und Tweelbäke. Isensee Verlag, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-333-0.
  • Peter Biel: DER SANDKRUG, Ein Gasthof in den Osenbergen. Isensee, Oldenburg 1984, ISBN 3-87358-193-0.
  • Wolfgang Jansen, (Texte), Johannes Cernota, (Zeichnungen): Die Osenzwerge. Osenzwerge GbR, Sandkrug 2007, ISBN 978-3-00-021368-7.
  • Gerd Kirfel: Hatten anders sehen - ein Führer durch eine Landschaft im Wandel. Isensee, Oldenburg 1998, ISBN 3-89598-581-3.
  • Wolfgang Martens: Dötlingen und Hatten. Graf Anton Günthers Güter und Mühlen in Dötlingen und Hatten. Isensee, Oldenburg 1994, ISBN 3-89442-231-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hatten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. a b Rundgang durch Hatten, abgerufen am 24. Januar 2016.
  3. Andreas Röpcke (Hrsg.): Willehad: das Leben des hl. Willehad, Bischof von Bremen, und die Beschreibung der Wunder an seinem Grabe. S. 89 - siehe auch Wunderheilungen am Grab des Bremer Bischofs Willehad
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 16. September 2014.
  5. Gemeinde Hatten – Gesamtergebnis Stichwahl Bürgermeisterwahl am 16. Juni 2014, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  6. Für Wehmut keine Zeit – Elke Szepanski hat noch viel zu erledigen, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  7. a b Hauptsatzung der Gemeinde Hatten, abgerufen am 15. September 2014.
  8. Golfclub Hatten, abgerufen am 4. Januar 2015.
  9. Golfclub Oldenburger Land, abgerufen am 4. Januar 2015.