Hattenhofen (Bayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hattenhofen
Hattenhofen (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hattenhofen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 7′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs­gemeinschaft: Mammendorf
Höhe: 556 m ü. NHN
Fläche: 7,17 km2
Einwohner: 1543 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 215 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82285
Vorwahl: 08145
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 128
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Valesistraße 16
82285 Hattenhofen
Website: www.hattenhofen-haspelmoor.de
Bürgermeister: Franz Robeller (Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG))
Lage der Gemeinde Hattenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Über dieses Bild
Hattenhofen von Süden

Hattenhofen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hattenhofen liegt in der Region München im Landkreis Fürstenfeldbruck und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Die Gemeinde hat drei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Es existiert nur die Gemarkung Hattenhofen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hattenhofen entstand zwischen den Jahren 1078 und 1098. Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Dachau des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Ab dem Jahr 1840 entwickelte sich mit dem Bau der Bahnlinie Augsburg–München die Siedlung Haspelmoor.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch einen Fliegerangriff wurden 1945 große Teile des Ortes zerstört, aber bald wieder aufgebaut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0872 Einwohner
  • 1970: 0929 Einwohner
  • 1987: 1090 Einwohner
  • 1991: 1238 Einwohner
  • 1995: 1326 Einwohner
  • 2000: 1342 Einwohner
  • 2005: 1389 Einwohner
  • 2010: 1379 Einwohner
  • 2015: 1530 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Robeller (UWG Haspelmoor). Er wurde 2014 Nachfolger von Mathias Ettenberger (Wählergruppe Dorfgemeinschaft Hattenhofen).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2012 nach den Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung 986 T€, davon waren 149 T€ (netto) Gewerbesteuereinnahmen.[3]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staugewässer im Haspelmoor

2012 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 26 und im Bereich Handel und Verkehr 40 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 44 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 578. Daher mussten 468 Beschäftigte vom Wohnort zum Arbeitsort pendeln. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe.

Zudem bestanden im Jahr 2010 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 623 ha, davon waren 558 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 45 Kindern
  • Kinderkrippe: 12 Krippenplätze mit 10 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 93 Schülern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hattenhofen (Bayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Hattenhofen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. September 2019.
  3. Bayer. Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Statistik Kommunal 2013