Hattorf (Wolfsburg)

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Hattorf
Stadt Wolfsburg
Wappen von Hattorf
Koordinaten: 52° 21′ 40″ N, 10° 44′ 56″ O
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 11,8 km²
Einwohner: 1978 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 38444
Vorwahl: 05308
Karte
Lage in Wolfsburg

Hattorf ist ein Stadtteil der Stadt Wolfsburg in Niedersachsen. Er liegt an der Schunter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1197 wurde Hattorf erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Juli 1972 wurde Hattorf, das aus dem Landkreis Gifhorn stammt, gemäß dem Wolfsburg-Gesetz in die Stadt Wolfsburg eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hattorf bildet zusammen mit dem benachbarten Stadtteil Heiligendorf die Ortschaft Hattorf-Heiligendorf[2], die durch einen Ortsrat vertreten wird. Ortsbürgermeisterin ist Angela Karp (CDU).[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Nicolai-Kirche
  • Die St.-Nicolai-Kirche (evangelisch) wurde vermutlich als Nachfolgebau einer Nikolauskapelle im 14./15. Jahrhundert als im Kern spätgotische Saalkirche aus Bruchstein errichtet. Sie ist wie auch die folgend aufgeführten Objekte Kulturdenkmal der Stadt Wolfsburg in Hattorf.[4]
  • Nahe der Kirche steht das 1774 als zweigeschossiges Vierständer-Hallenhaus errichtete ehemalige Pfarrwitwenhaus.
  • Die ursprüngliche Teichmühle an der Schunter gelegen, wurde im Jahr 1318 vom Braunschweigischem Herzog verlehnt. Sie war bis 1956 in Betrieb. Das heutige Mühlengebäude im Süden des Ortes stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • In der Kirchbergstraße 10 liegt ein großer, sehr gut erhaltener Vierseithof von 1891, der heute zu Wohnzwecken dient.
  • In der Krugstraße finden sich eine Reihe gut erhaltener Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hattorf liegt in unmittelbarer Nähe der A39, die von Wolfsburg in Richtung A2 führt. Ebenfalls ist Hattorf über die L294, L295 und die ehemalige Bundesstraße 248 zu erreichen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 221.
  2. Hauptsatzung der Stadt Wolfsburg vom 1. Dezember 2012 (zu Ortschaften und Ortsräten siehe § 9 der Hauptsatzung)
  3. Ortsrat Hattorf/Heiligendorf (Memento des Originals vom 15. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ratsinfob.stadt.wolfsburg.de
  4. Braunschweigische Landschaft e. V. (Hrsg.): Kulturdenkmale Stadt Wolfsburg. Appelhans Verlag, Braunschweig Juni 2004, ISBN 3-937664-05-X, Seite 69–74