Haubitz + Zoche

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Sabine Haubitz und Stefanie Zoche waren ein deutsches Künstlerinnenduo.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1998 arbeiteten die Künstlerinnen Sabine Haubitz und Stefanie Zoche zusammen und positionierten sich unter dem Namen Haubitz + Zoche mit ihrem fotografischen und installativen Werk im internationalen Kunstgeschehen. Im März 2014 ist Sabine Haubitz tödlich verunglückt. Stefanie Zoche wird das Werk, das die Handschrift beider Künstlerinnen trägt, in eigenem Namen fortsetzen.

Sabine Haubitz (1959–2014) hatte in Berlin und München, Stefanie Zoche (* 1965) in Perpignan und London Kunst studiert. Von 1998 bis 2014 arbeiteten sie als Künstlerduo in den Bereichen Fotografie, Videoskulptur und Rauminstallation. Die Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und die Sensibilisierung für darin wirkende Mechanismen war ein zentrales Anliegen der Künstlerinnen. In den späten Jahren der Zusammenarbeit rückten zudem Themenkomplexe wie Klimawandel und der Umgang mit Ressourcen in den Fokus ihrer Arbeit.

Haubitz+Zoche waren mit Ihren Arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten (siehe Weblinks), 2012 wurde ihre Videoskulptur "Vertigo" auf der Havanna Biennale präsentiert. Ihr Fotobuch „Sinai Hotels“ wurde 2007 mit dem deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet, für ihre künstlerische Arbeit erhielten sie u.a. den Kodak-Förderpreis, Projektstipendien vom Kulturwerk der VG Bild Kunst und des Kulturreferates der Landeshauptstadt München. 2011 wurden sie für den Prix Pictet nominiert.[1]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen:

2015 Wie Sand am Meer, ERES-Stiftung, München; 2014 Hybrid Modernism, Galerie Nusser & Baumgart München und Goethe Institut Bangalore; 2012, Facelift, Landesmuseum Linz, Österreich; 2010 Alice und Aladin oder die Logik der Attraktion, Kunstmuseum Heidenheim; Facelift, Galerie Nusser & Baumgart, München; 2008 Schiffbruch, Tod und Teufel, Neue Galerie im Höhmannhaus, Augsburg; Sinai Hotels, Architekturzentrum Wien, Austria; 2007 zweitausendsiebenundzwanzig, seven screens, Osram Art Projects, München; 2006 touch and go, Galerie Walter Storms, München; Sinai Hotels, Forum 03, Fotomuseum im Stadtmuseum, München

Gruppenausstellungen:

2013 Vertigo, Emscherkunst; no men‘s land, Neuer Kunstverein Aschaffenburg; 2012 Vertigo, Videoinstallation, 11. Biennale Havanna, Kuba; 2011 Utilitas interrupta, Experimenta, Lissabon, Portugal; 2010 Dreamlands, Centre Pompidou, Paris, Frankreich; 2009 Rethink Kakotopia, Kunsthallen Nikolaj, Kopenhagen/Tensta Konsthall Stockholm; 2008 The Yamuna Blues, 48°C public.art.ecology, Delhi, Indien; 2007 Fokus Ägypten, Kunstverein Hildesheim; vistazo, Museo Carrillo Gil, Mexiko Stadt; 2006 Gletscherdämmerung, Klimawandel und die Folgen, Eres Stiftung, München

architekturbezogene Projekte:

2014 Modell Lucy, Bayreuth; 2009 Landungssteg, Stadtbrücke Hallein, Österreich; 2008 Turmspringer, Forum Duisburg; Adhäsion, FH Nürnberg; 2005 Reflections, Bankhaus Wölbern, Hamburg; Universität für Biologie, Martinsried; 2002 Luftsprung, Deka Bank, Luxemburg; 2001 Treppenauge, Allianz, Munich

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ArtFactsNet: Sabine Haubitz & Stefanie Zoche
  2. Publikation auf der Verlagsseite
  3. Publikation auf der Verlagsseite