Haubourdin

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Haubourdin
Wappen von Haubourdin
Haubourdin (Frankreich)
Haubourdin
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Faches-Thumesnil
Gemeindeverband Métropole Européenne de Lille
Koordinaten 50° 37′ N, 2° 59′ OKoordinaten: 50° 37′ N, 2° 59′ O
Höhe 17–35 m
Fläche 5,31 km2
Einwohner 14.934 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 2.812 Einw./km2
Postleitzahl 59320
INSEE-Code
Website http://www.haubourdin.fr/

Kirche Saint-Maclou

Haubourdin (ndl.: Harbodem)[1] ist eine französische Gemeinde mit 14.934 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lille und zum Kantons Faches-Thumesnil.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Haubourdin liegt sechs Kilometer südlich von Lille. Seine Nachbargemeinden sind: Emmerin, Santes, Sequedin, Loos und Hallennes-lez-Haubourdin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haubourdin wird erstmals in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1127 erwähnt, als Simon von Vermandois, Bischof von Tournai und Noyon, die örtliche Kirche der Äbtissin Marie von Denain schenkt. Die Gemeinde wird danach als Arboden, Harboden, Harbodin, Haburdin und Habourdin bezeichnet.

Besitzer von Haubourdin waren vom 13. bis zum 17. Jahrhundert die Burggrafen von Lille. Dann kam der Ort an das Haus Luxemburg-Ligny, das Haus Burgund und die Grafen von Saint-Pol. König Heinrich IV. verkaufte Haubourdin an Nicolas du Chastel, Seigneur de la Howarderie. Am 3. Oktober 1605 wurden Haubourdin und sein Umland, das bis dahin zum Hennegau gehörte, zur Vizegrafschaft erhoben. Der letzte Vicomte d’Haubourdin starb 1794 auf dem Schafott.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 11.602 12.106 14.552 14.497 14.321 14.965 14.393

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Maclou, 1867 erbaut von Jean-Baptiste Cordonnier
  • Château Dervaux (Quartier de l'Heurtebise)
  • Ferme du Bocquiau (1703, ab 1466 bezeugt)
  • Mairie (Rathaus) aus dem 18. Jahrhundert, früher ein Privathaus
  • École de la Sagesse et la Chapelle (1820)
  • Hôpital Jean de Luxembourg (1878)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 782–785.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haubourdin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De Nederlanden in Frankrijk, Jozef van Overstraeten, 1969