Haunted – Haus der Geister

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Filmdaten
Deutscher Titel Haunted – Haus der Geister
Originaltitel Haunted
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Lewis Gilbert
Drehbuch James Herbert,
Timothy Prager,
Bob Kellett
Produktion Anthony Andrews,
Lewis Gilbert
Musik Debbie Wiseman
Kamera Tony Pierce-Roberts
Schnitt John Jympson
Besetzung

Haunted – Haus der Geister ist ein britischer Spielfilm aus dem Genre Gruselfilm von Regisseur Lewis Gilbert aus dem Jahr 1995.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1928: David Ash, ein junger Professor für Psychologie, hat sich darauf spezialisiert, für paranormale Vorkommnisse wissenschaftliche Erklärungen zu finden.

Er erhält zum wiederholten Male Post von einer Frau, die als Haushälterin auf einem alten Landsitz namens Edbrook Hall arbeitet und behauptet, von Geistern heimgesucht zu werden. Er entschließt sich, der alten Dame einen Besuch abzustatten und ihr - aber auch sich - zu beweisen, dass sie sich irrt. In Edbrook Hall lernt David die Geschwister Robert, Simon und Christina kennen, die sich um ihr altes „Tantchen Tess“ kümmern, aber auch keinen Moment auslassen, sich über deren vermeintliche Geister lustig zu machen. Christina zeigt sich freizügig, dient Robert als Aktmodell und küsst sich mit ihm. David verfällt Christinas Charme, beide verbringen bald ausgiebig Zeit miteinander und kommen sich näher. Doch diese schönen Momente täuschen David nicht darüber hinweg, dass im Haus merkwürdige Dinge vor sich gehen, er erlebt immer öfter Halluzinationen und weiß immer weniger, ob seine Wahrnehmungen Illusion oder Wirklichkeit sind. David quälen Schuldgefühle aus seiner Kindheit, die mit dem Tod seiner Zwillingsschwester Juliet zusammenhängen. Und nun sieht er seine verstorbene Schwester, der er zu einem Friedhof folgt und dann dort auf den Grabstein der drei Geschwister stösst – gestorben vor fünf Jahren im „Feuer von Edbrook Hall“. Das Haus des ortsansässigen Arztes findet er unerwartet leerstehend vor, stösst aber dort erneut auf seine Schwester, die ihm erklärt, dass sie ihn retten kann und er ihre Hand nehmen soll. Doch Christina taucht auf und David verlässt mit ihr statt seiner Schwester das Haus. In Edbrook Hall erfährt er, dass sich die Mutter der Kinder ertränkte, als sie einst Simon betrunken und Robert und Christina beim Sex vorfand und Tess dann die Kinder im Schlafzimmer einschloss und Feuer legte. Die Geschwister bringen Tess zu Tode, weil sie statt ihrer nun David gefangen halten wollen, schaffen ein Flammeninferno um ihn herum, in dem Juliet auftaucht und ihn herausführt. Draußen erklärt sie ihm, dass ihn keine Schuld an ihrem Tod trifft und verschwindet wieder.

David fährt mit dem Zug zurück und wird von seiner Assistentin abgeholt, doch ihnen folgt jemand - es ist Christina.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der Versuch, den schrillen Effekten heutiger Horrorfilme den verhaltenen Grusel morbider Gespenstergeschichten entgegenzusetzen, scheitert weitgehend an der zwar handwerklich sauberen, aber uninspirierten Regie und einem nicht überzeugenden Hauptdarsteller. Die Schwächen werden teilweise durch die stimmungsvolle Fotografie und die detailverliebte Ausstattung wieder aufgehoben.“

film-dienst 24/1995[1]

„Dieser Film hätte nicht einmal eine Videopremiere verdient, wären da nicht die Schauspieler Aidan Quinn und Anthony Andrews. Und zugegeben, auch die niedliche Kate Beckinsale ist durchaus nett anzusehen. Ansonsten ist diese wirre Story von Schuld, Sühne und Inzest eher wenig geistreich.“

TV Spielfilm 24/1995[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lewis Gilbert gewann im Jahr 1996 den Silver Raven des Brussels International Fantastic Film Festival und wurde für den International Fantasy Film Award des Fantasporto - Festival Internacional de Cinema do Porto nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zit. nach: Dirk Jasper Filmlexikon.