Hauptkirche der Streitkräfte Russlands

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Hauptkirche der Streitkräfte Russlands
Blick in den Innenraum während der Einweihung (2020)

Die Hauptkirche der Streitkräfte Russlands (russisch Главный храм Вооружённых сил России) ist ein russisch-orthodoxes Gotteshaus im Park Patriot in der Oblast Moskau. Die Kirche ist unter dem Patrozinium der Auferstehung Jesu Christi den Streitkräften Russlands gewidmet und wurde anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg errichtet.[1] Die Kirche wird vom multimedialen Gedenk- und Ausstellungskomplex umgeben, der Teil der Gesamtanlage ist.[2] Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung ist es der viertgrößte orthodoxe Kirchenbau Russlands.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche steht im nördlichen Bereich des Park Patriots in der russischen Stadt Kubinka etwa 60 km westlich von Moskau.[1] Wenige hundert Meter nördlich verläuft die Europastraße 30.

Verteidigungsminister Schoigu erklärte die Wahl des Bauplatzes u. a. mit dem Frontverlauf während des Deutsch-Sowjetischen Krieges. In der Nähe befände sich Alabino, wo das Verteidigungshauptquartier von Marschall Schukow geleitet und bedeutende Entscheidungen für den Ausgang des Krieges getroffen worden wären. Ein Granitpfeiler, der in der Nähe gefunden und zentral vor der Kirche platziert wurde, soll den Wendepunkt im Krieg und das Vorstoßen der Roten Armee nach Westen symbolisieren.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pläne zur Errichtung der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands wurden erstmals 2018 bekannt.[4] Die Idee geht auf den russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu zurück, welcher zusammen mit Wladimir Putin und dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. im September 2018 auch den Grundstein legte[1], nachdem die Kirche in einer Rekordbauzeit von 19 Monate im Mai 2020 errichtet war.

Die Kirchengebäude soll offiziell ausschließlich durch Spenden finanziert worden sein.[4] Zu den Spendern zählen der russische Regisseur Nikita Michalkow und der Sportfunktionär Wjatscheslaw Fetissow.[4] Es wurde jedoch auch berichtet, dass Mittel des Staates und staatlicher Rüstungsunternehmen in den Bau investiert wurden.[1] Nach Medienberichten wird die Errichtung insgesamt sechs Milliarden Rubel (rund 75 Millionen Euro) kosten.[5]

Die Eröffnung war ursprünglich am 9. Mai 2020, dem 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Russland, geplant. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die Eröffnung verschoben.[6][7] Die Einweihung erfolgte schließlich am 14. Juni 2020 in Anwesenheit des russischen Verteidigungsministers Sergei Schoigu durch den Patriarchen Kyrill I.[8] Die Öffnung der Kirche für die Öffentlichkeit erfolgte wenige Tage später am 22. Juni 2020 zum Tag der Erinnerung und der Trauer.

Mit der Errichtung ist es die erste Hauptkirche der Gesamtstreitkräfte ihrer Art. Vorher gab es nur Hauptkirchen von Teilstreitkräften, wie etwa die Nikolai-Marinekathedrale in Kronstadt bei Sankt Petersburg, die seit 2013 den Status der „Hauptkathedrale der russischen Marine“ trägt.[9][10]

Das Bauvorhaben kombiniert symbolistisch Mosaik, Skulptur, Keramik, Malerei, Buntglasfenster, historisierende Baustile und traditionelles Handwerk mit moderner Bautechnik. Bei seiner Entstehung spielte der Chefarchitekt und Autor des Projekts, Dmitri Smirnow, eine Schlüsselrolle. Nach der Entscheidung des Künstlerischen Rates haben bedeutende Kunstschaffende wie Sergei Andrijaka, Salawat Schtscherbakow oder Wassili Nesterenko, der bereits mit den Wandmalereien in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau beauftragt wurde, an der künstlerischen Gestaltung mitgewirkt.[11]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestimmte Eigenschaften der Kirche orientieren sich an historischen Daten und Bezügen zu den Streitkräften Russlands.

Die Kirche besteht aus einem Hauptbau und einem direkt daran anschließenden Glockenturm, dessen Höhe aufgrund des 75. Jahrestages des Kriegsendes wurde die Höhe von 75 Metern festgesetzt wurde.[6] Insgesamt sechs goldene zwiebelförmige Kuppeln krönen den Bau.[12] Eine der Kuppeln befindet sich auf dem Glockenturm, die restlichen auf dem Hauptbau. Die Hauptkuppel im Zentrum des Bauwerks erreicht eine Höhe von 95 Metern, womit das Gebäude die vierthöchste Kirche in Russland ist.[4] Sie weist, angelehnt an das Ende des Zweiten Weltkrieges, einen Durchmesser von 19,45 Metern auf und hat eine Höhe von 22,43 Metern, was der Uhrzeit der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht entspricht. Die Form der Hauptkuppel soll den Helm Alexander Newskis symbolisieren. Die vier kleineren Kuppeln auf dem Hauptbau haben eine Höhe von 14,18 Metern in Anlehnung an den 1418 Tage andauernden Deutsch-Sowjetischen Krieg[13], einem Teil des Zweiten Weltkrieges, beträgt die Höhe einer der sechs Kuppeln 14,18 Meter.

Der Tombour, auf der die Hauptkuppel mit einem Gesamtgewicht von 80 Tonnen ruht, besteht aus einem hochlegierten Stahlrahmen, dessen Festigkeitsfaktor zwischen 300 und 1500 Jahren liegen soll. Die Hauptkuppel wurde auf der Erde zusammengebaut und musste mit einem 750-Tonnen-Kran in seine endgültige Position gebracht werden, der mit zusätzlichen 1250 Tonnen beschwert werden musste.[14]

Die Glocken wurden 2019 in einer Gießerei in Woronesch gegossen. Der größte wiegt 4,2 Tonnen und der kleinste 8 Kilogramm. Insgesamt 18 Glocken erreichen ein Gesamtgewicht von mehr als 20 Tonnen. Die Glocke werden mit Ornament verziert, die Kampfszenen aus der Geschichte Russlands und Szenen aus dem Großen Vaterländischen Krieg zeigen.[15]

Die Fassaden wurden tarnfarbengrün gestaltet und die verglasten Deckengewölbe mit Abbildungen militärischer Orden verziert.[1] Sie sind mit bronzenen Hochreliefs mit Szenen von Kriegsepisoden des Bildhauers Salawat Schtscherbakow verziert. In die Stufen des Haupteingangs sind Waffen der deutschen Wehrmacht eingebaut, die die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg erbeutete.

Das nördliche Tor ist dem Beginn des Krieges gewidmet, auf den Toren selbst sind Alexander Newski und Dmitri Donskoi abgebildet und einem Zitat von Metropolit Sergius über den Beginn des Krieges. Das südliche Tor hingegen ist dem Sieg gewidmet[16] und wurde vom Bildhauer Daschi Namdakov geschaffen. Die aus Metall gefertigte zweiflügelige Eingangstür zeigt den Reichsadler. In dem Adler steckt ein Schwert, welches gleichzeitig als Türgriff dient.[17]

Die gesamte Kirche steht auf 435 Pfählen, über denen das Plattenfundament errichtet wurde, deren Quersumme 12 der Zahl der Apostel entspricht. Jeder Pfahl habe eine Länge von 15 Metern in Anlehnung an die 150. Schützendivision des 79. Schützenkorps der 3. Stoßarmee der Weißrussischen Front, die ihre Flagge über dem Reichstag hisste.[18]

In der östlichen Apsis befindet sich eine außen angebrachter Altarschrein, der unter Verwendung von Vergoldungen und Emails mit Halbedelsteinen hergestellt wurde, wochentags geschlossen bleibt und vor dem Sonntagsgottesdienst mit einer besonderen Zeremonie öffnet.[19]

Die Kirche wird vom multimedialen Gedenk- und Ausstellungskomplex „Straße des Gedenkens“ umgeben[20], der mit 1418 Metern der Zahl der Tage des Großen Vaterländischen Krieges entspricht.[2]

Inneneinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Innern der Kirche wurde eine Vielzahl an Mosaiken angebracht. Diese stellen unter anderem historische Militärszenen und Persönlichkeiten der russischen Militärgeschichte bis in die Gegenwart dar.[6]

Die zentrale Ikone der Kirche stellt das Heilige Mandylion dar und ist der Legende nach ein kanonisches Bild des Antlitzes Jesu Christi, das er zur Heilung als Antwort an König Abgar V. geschickt haben soll. Das Gesicht auf der Ikone ist umgeben von Bildern der Muttergottes von Kasan, Wladimir, Smolensk und Tichwin, die auf künstlerischen Reliefs platziert sind und bedeutende Ereignisse in der russischen Geschichte darstellen. Ein Reliquienschrein, der Teil der Ikone ist, enthält acht Partikel von Schutzheiligen: dem Heiligen Georg, Apostel Andreas, dem Heiligen Nikolaus von Myra, dem Heiligen Sergius von Radonesch, der Heiligen Barbara von Nikomedien, Apostel Simon Petrus, den Heiligen Pantaleon und des russischen Admirals Fjodor Uschakow. Die Ikone mitsamt Flügelaltar wiegt etwa 100 kg. Ikone selbst ohne Flügelaltar Faltung hat Abmessungen von ca. 98 × 84 × 10 cm.[21] Die Mittel zur Anfertigung der Ikone sollen von Wladimir Putin gestiftet worden sein.[22]

Die zentrale Ikone wurde nach traditionellen Herstellungsverfahren auf Holzbrettern gemalt, die aus dem Kanonenwagen einer 8-Pfünder-Gusseisenkanone aus dem Jahr 1710 stammen, die vom Boden der Newa angehoben wurde.[23] Auf der Rückseite sind die Bretter mit einem Tokarew SWT-40 befestigt.[24] Vor der Eröffnung der Hauptkirche hat die Hauptikone eine Reisestrecke von 57.000 Kilometer durch 40 verschiedene Städte, darunter Militärstützpunkte gemacht. Erster Ausstellungs- und Besichtungsort war die Wladimirkathedrale in Chersones auf der Krim[25], weil mit diesem Ort die Taufe der Rus verbunden wird.

In der Ikonostase sind es 48 Ikonen, entsprechend der Anzahl der Monate des Deutsch-Sowjetischen und Sowjetisch-Japanischen Krieges. Die Inkrustation von 431 Edel- und Halbedelsteinen in der Ikonostase symbolisiert die Anzahl der Infanteriedivisionen, die zum Zeitpunkt des Krieges in der Roten Armee waren.[26]

Buntglasmosaike im Gewölbe der Kathedrale zeigen auf 1500 Quadratmetern circa 40 Orden der Roten Armee.[27] So dringt natürliches Tageslicht in den Innenraum und löst die üblichen schweren Gewölbe mit schmalen Fenstern ab, die in russischen Kirchen im byzantinischen Stil oft vorkommen. 1943 fand ein historisches Treffen zwischen Metropolit Alexius und Josef Stalin statt, um nach Jahrzehnten der Repression das Entgegenkommen der Kirche und die Unterstützung im Kampf gegen das Dritte Reich zu erwirken. Danach wurden auch zahlreiche Militärabzeichnungen der Zarenzeit wieder verwendet; folgende sind im Gewölbe abgebildet: Alexander-Newski-Orden, Bogdan-Chmelnizki-Orden, Uschakoworden, Nachimoworden, Suworow-Orden, Kutusoworden, Sowjetischer Siegesorden, Rotbannerorden, Orden des Roten Sterns, Orden des Großen Vaterländischen Krieges. So werden zaristische, sowjetische und moderne Militärabzeichen im Gewölbe ekletisch zusammengeführt.

Die Seitenkapellen der Kirche sind Schutzpatronen der Teilstreitkräfte gewidmet: dem Heiligen Elija, Schutzpatron der Luft- und Weltraumkräfte und Luftlandetruppen, Barbara von Nikomedien, Schutzpatronin der Strategische Raketentruppen der Russischen Föderation, Apostels Andreas, dem Schutzpatron der Russische Seekriegsflotte und Alexander Newski, dem Schutzpatron des Russischen Heers.[21]

Im westlichen Teil der Kirche gibt es einen Chor für mehr als 130 Personen.[28]

In der Altarnische befindet sich eine vergoldete Figur von Jesus Christus. Die Höhe der Mandorla beträgt 11.694 mm in Anlehnung an die Zahl der während des Großen Vaterländischen Krieges vergebenen Titel „Held der Sowjetunion“.[29]

Die Mosaikfläche im Inneren beträgt 2644 Quadratmeter, was der Anzahl der Vollinhaber des Ruhmesordens entspricht.[30]

Die untere Kirche (russ. нижний храм) ist dem apostelgleichen Wladimir I. gewidmet. In der Mitte befindet sich ein mit Mosaikkreuzen verziertes Taufbecken nach urchristlichem Vorbild, das aus drei Wasserbecken mit Treppen und Beleuchtung besteht. Die Innenräume der unteren Kirche und des Baptisteriums sind mit Mosaiken aus einer Kombination von Porzellan, Keramik aus Gschel und Smalte gestaltet.[31]

Das Gebäude bietet Platz für 6000 Gläubige und hat eine Gesamtfläche von 10.950 m².[4]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den sozialen Medien wurde verstärkt Kritik an der Architektur des Gebäudes geäußert. Die Kirche wurde unter anderem mit einem Raketenwerfer oder einer Luftverteidigungsbatterie verglichen.[4]

Zu Diskussionen führten zwischenzeitlich im Inneren der Kirche angebrachte Wandmosaike, welche Wladimir Putin und Josef Stalin darstellen sollten. Putin wurde in Zusammenhang mit der Annexion der Krim und Stalin in Verbindung mit der Moskauer Siegesparade von 1945 vor der Basiliuskathedrale dargestellt. Aufgrund wachsender Kritik wurden die Mosaike noch vor der Einweihung der Kirche entfernt.[1][8]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hauptkirche der Streitkräfte Russlands – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Christian Esch: Zweiter Weltkrieg – 75 Jahre Kriegsende: Wladimir Putin, Josef Stalin und die Gottesmutter. In: Der Spiegel. 8. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  2. a b Museum complex «Memory Lane»: 1418 steps down the memory lane. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch, englisch).
  3. Шойгу объяснил выбор места для Главного храма Вооруженных сил РФ. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  4. a b c d e f Adam Robinson, Martin Morgan: Russia plans 'Game of Thrones' cathedral. In: BBC News. 11. September 2018 (bbc.com [abgerufen am 8. Mai 2020]).
  5. Putin-Mosaik „ziert“ neue Militärkirche. In: n-tv Nachrichten. 30. April 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  6. a b c Silke Bigalke: Universum der Symbole. In: Süddeutsche Zeitung. 7. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  7. Andrew Higgins: A ‘Breakdown of Trust’: Pandemic Corrodes Church-State Ties in Russia. In: The New York Times. 5. Mai 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 8. Mai 2020]).
  8. a b Russlands Militär weiht «Kirche des Sieges» ein. faz.net, 14. Juni 2020.
  9. История Собора :: Кронштадтский Морской Никольский Ставропигиальный собор. Abgerufen am 23. Februar 2021 (ru-RU).
  10. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  11. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  12. Chiara Giordano: New Russian cathedral glorifies Putin and Stalin in mosaics. In: The Independent. 28. April 2020, abgerufen am 8. Mai 2020 (englisch).
  13. erster Tag 22. Juni 1941, siehe Unternehmen Barbarossa, letzter Tag 9. Mai 1945, siehe Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht #Wiederholung (Ratifikation) in Berlin
  14. Главный храм Вооруженных сил РФ украсили центральным куполом весом в 80 тонн. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  15. В Воронеже отлили колокола для Главного храма Вооруженных Сил. In: Литейные заводы России. Abgerufen am 23. Februar 2021 (ru-RU).
  16. Главный храм Вооруженных Сил Российской Федерации - Главный Храм Вооруженных Сил Российской Федерации. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  17. Thielko Grieß: Feierliche Eröffnung einer „Kirche des Sieges“. In: Deutschlandfunk Kultur. 13. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  18. Главный храм Вооруженных Сил Российской Федерации - Главный Храм Вооруженных Сил Российской Федерации. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  19. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  20. Verteidigungsministerium Russlands 2020: Die Straße des Gedenkens. Abgerufen am 23. Februar 2021.
  21. a b Пресс-служба Южного военного округа: Военнослужащие соединения железнодорожных войск ЮВО поклонились иконе «Спас Нерукотворный» на главной высоте России. In: Министерство обороны Российской Федерации (Минобороны России). 7. Juni 2019, abgerufen am 18. Februar 2021 (russisch).
  22. Министерство обороны Российской Федерации: Baugeschichte laut offizieller Website. Abgerufen am 20. Februar 2021 (russisch).
  23. Шойгу: доски для иконы Главного храма ВС РФ сделали из лафета пушки времен Петра. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  24. Главный храм Вооруженных Сил Российской Федерации - Главный Храм Вооруженных Сил Российской Федерации. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  25. Главный храм Вооруженных Сил Российской Федерации - Главный Храм Вооруженных Сил Российской Федерации. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  26. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  27. Департамент информации и массовых коммуникаций Министерства обороны Российской Федерации: Витражи с изображением военных наград украсят Главный храм ВС РФ. Abgerufen am 23. Februar 2021.
  28. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  29. Александр Пешков: 10 удивительных фактов о Главном храме ВС РФ. 14. Juni 2020, abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).
  30. Торжественное открытие Главного храма Вооруженных Сил Российской Федерации (храм Победы). Abgerufen am 23. Februar 2021.
  31. Главный храм Вооруженных сил Российской Федерации / Исторические справки / Патриархия.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021 (russisch).

Koordinaten: 55° 34′ 44,4″ N, 36° 49′ 17,4″ O