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Wikipedia aktuell

- Die Wikipedia feiert ihren 25. Geburtstag! Wikipedia.com startete am 15. Januar 2001; seit dem 16. März 2001 ist auch die deutschsprachige Wikipedia aktiv.
- Der Sieger des 44. Schreibwettbewerbs ist der Artikel Milz von Uwe Gille. Sieger des 25. Miniaturenwettbewerbs ist der Artikel Nova Reperta von Artessa.
- Zum 4. Mai 2026 wurden alle Sprachversionen des Wikipedia-Schwesterprojekts Wikinews gemäß einem Beschluss des Kuratoriums der Wikimedia Foundation geschlossen. Alle Beiträge und Texte bleiben erhalten und können weiterhin eingesehen werden.
Artikel des Tages
Die Chamsa aus dem Walters Art Museum in Baltimore mit der Inventarnummer W. 624 ist eine illustrierte persische Handschrift, die fünf poetische Werke (Chamsa) des indischen Dichters Amīr Chusrau Dihlavī (1253–1325) enthält. Sie wurde zwischen März 1597 und März 1598 am Mogulhof in Lahore vollendet. Das Manuskript ist die letzte der sogenannten „Luxushandschriften“, die während der 1590er Jahre in prachtvoller Ausstattung von den höfischen Ateliers in Lahore angefertigt wurden. Der am höchsten geschätzte Kalligraph seiner Zeit, Muhammad Husayn Kaschmīrī, war für die Niederschrift verantwortlich. Dreizehn Maler, zu denen Basāvan und Mansūr gehörten, waren für die Anfertigung der Illustrationen zuständig. Von den ursprünglich 31 Bildern sind nur noch 29 erhalten. Acht davon wurden aus dem Manuskript herausgelöst und befinden sich heute im Metropolitan Museum of Art. Neben den Illustrationen besitzt die Handschrift aufwendige Illuminationen in Form von Randmalereien, dekorativen Kopfstücken und seitenfüllenden Rosetten, die von weiteren sieben Künstlern ausgeführt wurden. Beide Künstlerteams, Illustratoren und Illuminatoren, waren zuvor schon bei der Chamsa von Nizāmī (British Library Or. 12208) und dem Bahāristān von Dschāmi (Bodleian Library, Elliot 254) aus dem Jahre 1595 zum Einsatz gekommen. – Zum Artikel …
Was geschah am 8. Mai?
- 1541 – Als erster Europäer entdeckt der spanische Konquistador Hernando de Soto den Fluss Mississippi.
- 1876 – In Hobart stirbt Truganini (Bild), eine der letzten unvermischten Tasmanierinnen, die zu den Stämmen der Aborigines Australiens zählen.
- 1926 – Der britische Tierfilmer und Naturforscher David Attenborough kommt zur Welt.
- 1951 – Im Rahmen der Kernwaffentestserie Operation Greenhouse gelingt erstmals eine von Menschen geschaffene thermonukleare Reaktion, die als Grundlage zur Entwicklung der Wasserstoffbombe dient.
- 1996 – Zwei Jahre nach dem Ende der Apartheid einigt sich die Verfassunggebende Versammlung auf eine neue Verfassung der Republik Südafrika, die nach einigen Anpassungen im Februar 1997 in Kraft tritt.
In den Nachrichten
- Wu Yize (Bild) hat die Weltmeisterschaft im Snooker gewonnen.
- In Baden-Württemberg haben sich Grüne und CDU auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, in Rheinland-Pfalz CDU und SPD.
- Timmy, der in der Ostsee gestrandete Buckelwal, ist in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen worden.
Kürzlich Verstorbene
- Michael Joseph Bransfield (82), US-amerikanischer Bischof († 7. Mai)
- Vladimir Cvetković (84), jugoslawischer bzw. serbischer Basketballspieler und Sportfunktionär († 6. Mai)
- Georgi Golizyn (91), sowjetischer bzw. russischer Physiker († 6. Mai)
- Bruno Stanek (82), Schweizer Raumfahrtexperte († 5. Mai)
- Thomas Hauschild (70), deutscher Ethnologe († Nacht zum 5. Mai)
Schon gewusst?
- Die Straßenbahn Montevideos nahm 1868 den Betrieb mit zehn Personen- und fünf Güterwagen auf.
- Für Stephen King beschreibt Sliver den schlimmsten Alptraum eines Mieters.
- Das Budvirus infiziert Algen.
- Walter Kleinfeldt fotografierte als junger Erwachsener seinen Kriegsalltag im Ersten Weltkrieg.