Hauptstrasse 16

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Hauptstrasse 16 in der Schweiz
Hauptstrasse 16
Karte
Verlauf der H 16
Basisdaten
Betreiber:
Kanton Thurgau
Tägerwilen – Kantonsgrenze TG/SG
Kanton St. Gallen
Kantonsgrenze TG/SG – Staatsgrenze CH/FL
Fürstentum Liechtenstein
Staatsgrenze CH/FL – Staatsgrenze FL/A
Gesamtlänge: ca. 103 km Schweiz: ca. 94 km
Liechtenstein: ca. 9 km

Kanton:

Ausbauzustand: doppelspurig, nicht-getrennte Fahrbahn
Wildhauserpass
Wildhauserpass

Die Hauptstrasse 16 ist eine Hauptstrasse in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

Sie beginnt bei Konstanz/Kreuzlingen und verläuft durch das Toggenburg, das Rheintal und das Fürstentum Liechenstein und endet an der Grenze zu Österreich bei Feldkirch.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Strasse beginnt bei Tägerwilen an der Grenze zu Deutschland, durch eine kleine Verbindungsstrasse mit der Bundesstraße 33, verbunden. Von dort aus verläuft die Strasse über den Bodenseerücken ins Thurtal bei Märstetten. Die Strasse verläuft anschliessend durch das Fürstenland bis Wil SG.

Von dort aus verläuft die Hauptstrasse entlang der Thur bis Wildhaus. Bei Bazenheid ist die Hauptstrasse unterbrochen und durch eine Umfahrungsstrasse, welche als Autostrasse klassiert ist, ersetzt und die Hauptstrasse entsprechend umsignalisiert. Bei Lichtensteig und Ebnat-Kappel existiert als Autostrasse eine Umfahrungsstrasse, welche die Hauptstrasse, die durch diese Orte verläuft, entlastet.

Vom 1'090 m ü. M. gelegenen Wildhauserpass aus führt die Strasse in das Rheintal hinunter nach Gams und Buchs. Zwischen Buchs und Schaan überquert die Strasse den Rhein und gelangt ins Fürstentum Liechtenstein. Dort verläuft die Strasse über Schaan und Schaanwald an die Grenze zu Österreich bei Feldkirch, wo sie als Landstrasse 191 weiterverläuft.

Die Gesamtlänge dieser meist nicht richtungsgetrennten Durchgangsstrasse beträgt rund 103 Kilometer, davon befinden sich rund 9 Kilometer im Fürstentum.

Geschichte[Bearbeiten]

Liechtenstein[Bearbeiten]

Die Deutsche Strasse von Feldkirch über Schaan nach Chur wurde 1786 fertiggestellt. In Österreich wird sie heute als Liechtensteiner Strasse bezeichnet.

St. Gallen[Bearbeiten]

Karte der Grafschaft Toggenburg

Beda Angehrn, Abt des Klosters St. Gallen, förderte den Strassenbau in seinem Territorium. Zwischen 1774 und 1787 entstand die Toggenburgerstrasse zwischen Wil und Wattwil. Diese Strasse durchquerte die Grafschaft Toggenburg und verband sie mit der Stadt Wil im Fürstenland. Die Toggenburgerstrasse lag vollständig auf dem Territorium der Fürstabtei, was den Handel in Friedenszeiten und die Militärtransporte in Kriegszeiten vereinfachte.

Die Staatsstrasse von Gams nach Liechtenstein wurde erst 1836 vollendet, als die Sümpfe des Alpenrheintals infolge der Rheinkorrektion nicht mehr überschwemmt wurden.[1]

Thurgau[Bearbeiten]

Der Thurgau war bis 1803 eine gemeine Herrschaft, also ein rechtloses Untertanengebiet, das von den eidgenössischen Stadtstaaten gemeinsam verwaltet wurde. Seit 1803 durfte der neugegründete Kanton Thurgau selbst über seine Steuereinnahmen verfügen und beschloss ein umfangreiches Strassenbauprogramm. 1806 beschloss die Regierung den Bau einer Strasse zwischen Märstetten und Wil. 1811 fiel die Entscheidung für den Bau einer Strasse zwischen Wäldi und Märstetten. [2]

Projektierungen[Bearbeiten]

Vom Kantonsrat beschlossen sind Umfahrungen der Dörfer Bütschwil und Wattwil. Nach Ausbau dieser Umfahrungen wird die Autostrasse von Wil-Süd bis Ebnat-Kappel führen, unterbrochen von einem Teilabschnitt bei Lütisburg zwischen Bazenheid und Bütschwil.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/prod.swisstopogeodata.ch
  2.  (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/prod.swisstopogeodata.ch

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hauptstrasse 16 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien