Haus der Geschichte

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Haus der Geschichte

Haus der Geschichte in Bonn, Außenansicht (2011)Haus der Geschichte in Bonn, Außenansicht (2011)
Archivtyp Staatliche Archive
Koordinaten 50° 43′ 3″ N, 7° 7′ 7,4″ OKoordinaten: 50° 43′ 3″ N, 7° 7′ 7,4″ O
Ort Bonn
Besucheradresse Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Gründung 1986 (Eröffnung 1994)
ISIL DE-MUS-319611
Träger Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Organisationsform Stiftung
Website www.hdg.de

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der Museumsmeile in Bonn ist ein Museum zur deutschen Zeitgeschichte seit 1945. Mit 850.000 Besuchern jährlich ist es eines der meistbesuchten Museen in Deutschland.[1] Ebenso wie das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig, der Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße[2] und das Museum in der Kulturbrauerei in Berlin ist das Haus Teil der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der Sitz der Stiftung ist in Bonn. Der Eintritt ist frei.

Umfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus der Geschichte in Bonn (2005)
Innenansicht (2014)
Eingangshalle (2006)

Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung die deutsche Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart und setzt in zahlreichen Wechsel- und Wanderausstellungen zusätzliche Akzente. Nach der baulichen Revitalisierung des Kanzlerbungalows zwischen der Villa Hammerschmidt und dem Palais Schaumburg (wegen Sanierungsarbeiten seit August 2013 voraussichtlich bis 2022 geschlossen) unweit des Museums wird das frühere Atrium-Wohngebäude verschiedener Bundeskanzler seit April 2009 durch Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland betreut, die in dem Bungalow ebenfalls eine Dauerausstellung einrichtete, die über die Geschichte des Gebäudes informiert. Das Haus der Geschichte organisiert Gruppenführungen und Begleitungen durch den Kanzlerbungalow, sodann durch den früheren Sitz des Bundesrates und durch das Palais Schaumburg, das Besucher auch auf einem virtuellen Rundgang entdecken können.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundeskanzler Helmut Kohl forderte direkt nach seinem Amtsantritt in seiner Regierungserklärung vom 13. Oktober 1982, „daß möglichst bald in der Bundeshauptstadt Bonn eine Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 entsteht, gewidmet der Geschichte unseres Staates und der geteilten Nation.“[4] Im darauf folgenden Jahr konkretisierte er seine Vorstellungen in einer weiteren Regierungserklärung. 1986 begann die Umsetzung dieses Auftrages in Bonn mit dem Aufbau einer historischen Sammlung, der Planung einer Dauerausstellung und dem Bau des Museumsgebäudes. Der Deutsche Bundestag beschloss 1990 das Gesetz zur Errichtung einer selbständigen Stiftung öffentlichen Rechts. Das Museum wurde am 14. Juni 1994 von Helmut Kohl eröffnet. Erster Präsident der Stiftung war fast 20 Jahre lang Hermann Schäfer, im Juni 2007 wurde sein langjähriger Stellvertreter Hans Walter Hütter als Nachfolger gewählt.

Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museumsgebäude wurde 1985 von dem Architektenehepaar Ingeborg und Hartmut Rüdiger aus Braunschweig im Rahmen eines zweistufigen, offenen und bundesweiten Architekturwettbewerbs des Bundes entworfen, nach dessen erster Stufe die sechs erstplatzierten Teilnehmer 1986 zu einer Überarbeitung ihrer Entwürfe gebeten wurden.[5] Im November 1986 erhielt schließlich das Büro Rüdiger & Rüdiger den Bauauftrag. Auf dem Baugrundstück befanden sich zuvor das Ausflugslokal Rheinlust und ein Autohaus.[6] Die Bauarbeiten begannen mit dem ersten Spatenstich am 21. September 1989, der Rohbau mit Montage der Baukräne im April 1990. Am 27. Juni 1991 wurde Richtfest gefeiert und der Neubau schließlich ein Jahr vor der Eröffnung des Museums im Juni 1993 fertiggestellt.[7] Die Baukosten betrugen 115 Millionen DM zuzüglich 15 Millionen DM für die Inneneinrichtung.[8] Der Museumsbau hat eine Gesamtnutzfläche von rund 22.000 m². Für die Dauerausstellung stehen über 4.000 m², für Wechselausstellungen mehr als 800 m² zur Verfügung.

Von März bis November 2017 wurde das aufgrund eines Konstruktionsmangels seit längerem undichte und zuletzt auch teilweise gerissene Glasdach erneuert.[9][10]

„Das Haus der Geschichte versteht sich als Teil des öffentlichen Raumes. Es ist als Weg konzipiert, als Gang durch die Zeitgeschichte. Dieses Konzept setzt die Architektur konsequent um. (…) Im Gegensatz zu den Kultstätten Kunstmuseum und Bundeskunsthalle (…) ist das Haus der Geschichte ein einladender Ort. Seine Architektur wirkt ungewöhnlich genug, um interessant zu sein. Sie wirkt aber wiederum nicht so fremdartig, daß sich der »Alltagsmensch« von einem Besuch abbringen ließe.“

„Das Museum reflektiert transparentes Denken, demokratische Vielfalt, es öffnet sich den Besuchern. (…) [Es] vermittelt das Gefühl wagender Modernität, strenger Linienführung und Formgebung. Metall und Glas, Beton und Naturstein vereinigen sich zu harmonischer Einheit, geben dem Ganzen Spannkraft, Weite und den Anflug einer kühnen Konstruktion. Das Haus an der Adenauerallee, eingebunden in die Bonner Museumsmeile, setzt einen urbanen Akzent.“

„Der in der Planung überzeugende Bau weist viele Mängel in der Detailbehandlung auf.“

Andreas Denk (1997)[13]

„[E]in Bau, dessen architektonische Gestaltung vom heutigen kunsthistorischen Standpunkt aus noch nicht abschließend eingeordnet werden kann, deren charakteristische, zeittypische Merkmale sich aber gut benennen lassen.“

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus der Geschichte befindet sich an der Bundesstraße 9 an der Museumsmeile in der zum Bundesviertel gehörenden Gronau, dem ehemaligen Parlaments- und Regierungsviertel. Wenige Meter südlicher liegen das Kunstmuseum Bonn und die Bundeskunsthalle, die Museen gehören ebenfalls zur Museumsmeile. Diese Museen teilen sich die unterhalb des Hauses der Geschichte gelegene U-Bahn-Haltestelle Heussallee/Museumsmeile, von der aus es einen direkten Zugang ins Kellergeschoss des Museums gibt.

Dauerausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dauerausstellung im Haus der Geschichte präsentiert die jüngste Vergangenheit Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Auf 4000 m² veranschaulichen mehr als 7000 Ausstellungsstücke und 160 Medienstationen deutsche Zeitgeschichte im internationalen Kontext. Der Ausstellungsrundgang ist chronologisch aufgebaut und umfasst gesamtdeutsche Themen ebenso wie die Geschichte der geteilten Nation.

Besonderen Wert legt das Museum auf Besucherorientierung sowie auf eine lebendige Darstellung der historischen Ereignisse. Unter dem Leitspruch „Geschichte erleben“ besteht das Konzept darin, historische Objekte „in Szene zu setzen“ und damit für die Besucher zum Leben zu erwecken. Dies geschieht auch unter Verwendung historischer Film- und Tondokumente. Während die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR den roten Faden der Dauerausstellung bildet, ermöglicht die Darstellung von Alltags- und Kulturgeschichte den Besuchern die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und fördert zudem den Dialog zwischen den Generationen. Neben den Ausstellungen finden im Haus der Geschichte in Bonn zahlreiche wissenschaftliche Tagungen und Veranstaltungen statt.

Informationszentrum

Ein Informationszentrum mit einer Präsenzbibliothek inklusive einer umfangreichen Mediathek ermöglicht die individuelle Vertiefung von historischen Themen. Die ehemalige Bibliothek des Gesamtdeutschen Instituts (Bibliothek zur Geschichte der DDR) gehört seit dem 1. Januar 1994 zum Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und ist in das Informationszentrum integriert. Mit einem über 50 Jahre laufend ergänzten Bestand von mehr als 180.000 Bänden ist sie eine der führenden Sammlungen zur Geschichte der DDR und der innerdeutschen Beziehungen.

Neugestaltung

Im Juli 2001 wurde die erste Neugestaltung der Dauerausstellung fertiggestellt, die einen Schwerpunkt auf die Thematisierung der Wiedervereinigung legte. Nach Vorplanungen ab Herbst 2007 und der Umbauphase ab Oktober 2010 erfolgte am 23. Mai 2011 die Eröffnung der zweiten Neugestaltung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte. In ihr nehmen der Kalte Krieg und der Mauerbau einen größeren Platz ein als zuvor. Bei dieser Überarbeitung ist deutlich über die Hälfte der 4.000 m² großen Fläche neu gestaltet worden, auch die U-Bahn-Galerie im Untergeschoss.[14] Die abermals erneuerte aktualisierte Dauerausstellung wurde am 11. Dezember 2017 durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wiedereröffnet.[15][16][17]

Bilder aus der Dauerausstellung
Neu gestaltetes Ende der Dauerausstellung

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird getragen und finanziert von der Bundesrepublik Deutschland. Die vier Stiftungsorgane sind das Kuratorium, der Wissenschaftliche Beirat, der Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen und der Präsident.

Das Kuratorium entscheidet als Aufsicht führendes Gremium über den Haushalt und die Grundzüge der Programmgestaltung sowie über Personalentscheidungen von wesentlicher Bedeutung. Es setzt sich drittelparitätisch aus Vertretern der Fraktionen des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung und Repräsentanten aller Bundesländer zusammen. Die Beteiligung der Länder trägt ihrer Kulturhoheit Rechnung. Vorsitzender des Kuratoriums ist Günter Winands, Ministerialdirektor bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Er wurde am 18. Juni 2013 als Nachfolger von Ingeborg Berggreen-Merkel, die das Amt seit 10. Juni 2008 innehatte, vom Kuratorium einstimmig zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Der Wissenschaftliche Beirat (Vorsitzender Joachim Scholtyseck) berät das Kuratorium und den Präsidenten der Stiftung im Rahmen des gesetzlichen Auftrags vor allem bei der konzeptionellen Vorbereitung der Wechselausstellungen und der inhaltlichen Arbeit an der Dauerausstellung. Der Wissenschaftliche Beirat, dem Historiker, Politikwissenschaftler, Juristen und Museumsfachleute angehören, ist ein wichtiger Garant für die Unabhängigkeit der Stiftung von politischer Einflussnahme.

Der Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen (Vorsitzende Regine Möbius) versteht sich als Interessenvertretung der Besucher. Eine Vielzahl gesellschaftlich relevanter Kräfte, darunter die großen Religionsgemeinschaften, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, Vertreter des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates, des Zentralrats der Muslime, des Deutschen Frauenrats, des Deutschen Kulturrats, des Deutschen Sportbundes, des Bundes der Vertriebenen, des Deutschen Bundesjugendrings und der kommunalen Spitzenverbände, bündeln ihre Interessen innerhalb des Arbeitskreises, der sowohl das Kuratorium als auch den Stiftungspräsidenten berät.

Der Präsident der Stiftung, Hans Walter Hütter, führt die Geschäfte der Stiftung und entscheidet in allen Angelegenheiten, sofern dafür nicht das Kuratorium zuständig ist.

Wechsel- und Wanderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus der Geschichte präsentiert zahlreiche Wechselausstellungen zu historisch relevanten, oftmals lebensweltlichen Themen in seiner Wechselausstellungshalle (große Ausstellungen) und im Foyer des Hauses (kleine Ausstellungen). Die Wechselausstellungen werden in Bonn und im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig gezeigt. Einige der Ausstellungen werden von Beginn an als Wanderausstellungen konzipiert bzw. nachträglich modifiziert und an interessierte Institutionen weitergegeben.

Zahlreiche Wechselausstellungen entwickelten sich zum Besuchermagneten mit mehr als 200.000 Besuchen in Bonn. Besondere Anerkennung erfuhr das Haus der Geschichte für seine Wechselausstellung Flucht, Vertreibung, Integration (2005/2006), die sich mit der Flucht und Vertreibung von Deutschen infolge des Zweiten Weltkrieges sowie ihrer anschließenden Integration in der Bundesrepublik und der DDR auseinandersetzte. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuten sich die Ausstellungen Bilder, die lügen (1998/1999) sowie Bilder und Macht im 20. Jahrhundert (2004) oder die Musikschauen Elvis in Deutschland (2004/2005) und Rock! Jugend und Musik in Deutschland (2006). Zuletzt zählten The American Way. Die USA in Deutschland (2013/14) und Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos (2017/18) zu den erfolgreichsten Ausstellungen des Hauses.

Seit 2001 zeigt das Haus der Geschichte und seit 2002 auch das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig jährlich die Ausstellung Rückblende, die Sieger des Wettbewerbs für das beste politische Foto und die beste Karikatur.

Übersicht der Wechselausstellungen seit 1994
Titel Zeitraum Sonstiges
Deutschlandbilder. Das vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslands 15. Juni 1994 bis 9. Oktober 1994 Erste Wechselausstellung
SpielZeitGeist. Spiel und Spielzeug im Wandel 9. Dezember 1994 bis 17. April 1995
Kriegsgefangene – Wojennoplennyje 1. Juni 1995 bis 8. Oktober 1995 Weitere Ausstellungsstation in Moskau
Deutsche sehen Deutsche 3. November bis 19. November 1995 Die Ausstellung wurde auch im Goethe-Institut in Moskau gezeigt
Blende auf! – Jugendfotografie in Deutschland von 1960 bis 1995 15. November 1995 bis 21. Januar 1996
Ansichten zu Deutschland – Fotografische Porträts von Konrad Hoffmeister 17. November 1995 bis Januar 1996
Annäherungen. Deutsche und Polen 1945–1995 8. März 1996 bis 5. Mai 1996 Die Ausstellung wurde von Bundespräsident Roman Herzog und dem polnischen Präsidenten Aleksander Kwaśniewski präsentiert
Endlich Urlaub! Die Deutschen reisen 6. Juni 1996 bis 13. Oktober 1996
1936 – Die Olympischen Spiele und der Nationalsozialismus 14. November 1996 bis 26. Januar 1997 Mit Filmen, Dokumenten und Fotos aus mehr als 150 deutschen und ausländischen Archiven
Als Mickey Mouse nach Deutschland kam 6. Dezember 1996 bis 12. Januar 1997
Wir sind wieder wer. Die Fünfziger – Fotografien aus dem Wirtschaftswunderland 31. Januar 1997 bis 1. Juni 1998 90 Fotografien der Düsseldorfer Bildagentur Schirner
Markt oder Plan. Wirtschaftsordnungen in Deutschland 1945–1961 14. März 1997 bis 8. Juni 1997
Juden in Deutschland heute – Fotografien von Edward Serotta 30. April bis 30. Mai 1997 Weltweite Wanderausstellung
By the way – Fotografien amerikanischer Soldaten in Deutschland 11. Juli bis 31. August 1997
Ungleiche Schwestern? Frauen in Ost- und Westdeutschland 9. Oktober 1997 bis 8. März 1998 Weitere Ausstellungsstation in Dresden
…allez hopp! Straßenkunst der Nachkriegszeit 12. Dezember 1997 bis 22. Februar 1998
Kombiniere: Nick Knatterton 3. April bis 3. Mai 1998 Ausstellung des Wilhelm-Busch-Museums, Hannover
Vis à vis: Deutschland und Frankreich 4. Juni 1998 bis 20. September 1998 Weitere Ausstellungsstation in Paris
Heimat Deutschland – Fotografien von Mehmet Üna 17. Juni 1998 bis April 1999 Sammlung von Porträts mit dazugehörigen Geschichten
Rheingold – ein europäischer Luxuszug 31. Juli bis 4. Oktober 1998 Ausstellung des DB-Museums in Nürnberg
Bilder, die lügen 27. November 1998 bis 28. Februar 1999
40+10. Fünfzig Jahre deutsche Geschichte 8. Januar 1999 bis 6. Februar 2000 Wanderausstellung des Hauses der Geschichte in 26 Städten
Künstliche Versuchung: NylonPerlonDederon 23. April bis 22. August 1999
Klar-Sichten – Fotos aus drei Generationen 1945–1999. Willi, Dieter und Reto Klar 4. Mai 1999 bis April 2000 Wanderausstellung
Einigkeit und Recht und Freiheit – Wege der Deutschen 1949–1999. 25. Mai bis 3. Oktober 1999 Im Martin-Gropius-Bau, Berlin: Gemeinschaftsausstellung des Deutschen Historischen Museums, des Hauses der Geschichte und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Krauts – Fritz – Piefkes …? Deutschland von außen 19. November 1999 bis 26. März 2000 Rund 600 Exponate zu unterschiedlichsten Assoziationen, die mit Deutschland verbunden sind
Geteilt – vereint – gefunden – Orte deutscher Geschichte in den neuen Bundesländern 30. März 2000 bis 7. Mai 2000
Spuren der Macht – Die Verwandlung des Menschen durch das Amt. Eine Langzeitstudie. 12. Mai bis 3. September 2000 Fotografien von Herlinde Koelbl
Östlich von Eden – Von der DDR nach Deutschland 1974–1999 24. Mai 2000 bis Sommer 2001 Fotoausstellung
Rückkehr in die Fremde? Remigranten und Rundfunk in Deutschland 1945–1955 15. Juni bis 30. Juli 2000 Gastausstellung des Deutschen Rundfunkarchivs
Lindenstraße 8. August bis 27. August 2000 Ausgewählte Requisiten, Kostüme und andere Utensilien aus den ersten 750 Folgen der Serie
Deutschland – Niederlande. Heiter bis wolkig 22. November 2000 bis 16. April 2001 In Zusammenarbeit mit dem Rijksmuseum Amsterdam
Miss Germany – Eine schöne Geschichte 8. Dezember 2000 bis 25. Februar 2001
Adenauer mit Zacken und Kanten 10. Januar bis 23. Februar 2001
frauenobjektiv: Fotografinnen 1940 bis 1950 18. Mai bis 29. Juli 2001 Werke aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen bekannter und bisher unbekannter Frauen
Prominente in der Werbung – Da weiß man, was man hat 23. November 2001 bis 7. April 2002
Lili Marleen – Ein Schlager macht Geschichte 7. Dezember 2001 bis 10. Februar 2002
Pielerts Panorama. Karikaturen von Adenauer bis Schröder 4. April bis 28. April 2002
Botschaften – 50 Jahre Auslandsbauten der Bundesrepublik Deutschland 9. April bis 28. April 2002 Die Ausstellung ist eine Produktion des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt
Jugendjahre: Teens und Twens zwischen 1950 und 2000 27. September 2001 bis 2002 65 Momentaufnahmen aus den Bildarchiven der Deutschen Presse-Agentur (dpa)
Fotoanschlag – Vier Generationen ostdeutscher Fotografen 15. Mai bis 25. August 2002
… und lehret alle Völker … Die Bibel: 2000 Jahre zeitgemäß 28. November 2002 – 14. Februar 2003 Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Reihe von Vorträgen und eine Präsentation ausgewählter Bibeln
Leni Riefenstahl 13. Dezember 2002 bis 2. März 2003
Am siebten Tag. Geschichte des Sonntags 25. Oktober 2002 bis 21. April 2003
Die Meute: Macht und Ohnmacht der Medien 20. Juni 2002 bis 27. April 2003
Zeichnungen von Helmuth Ellgaard – Schenkung an das Haus der Geschichte 10. April 2003 bis 2. Mai 2003 Helmuth Ellgaards Sohn Peter hatte dem Haus der Geschichte mehr als 250 Arbeiten des 1980 verstorbenen Künstlers übergeben
Unverschämtes Glück – Fotos von Robert Lebeck 13. Mai 2003 bis Frühjahr 2004
your history – our history 14. Mai 2003 bis 1. Juni 2003 Fotografien, Videofilme und Originaltöne, die den Alltag von Kindern und Jugendlichen, Familien und alten Menschen in den Städten dokumentieren
Es ist nicht immer zum Lachen – Karikaturen von Dieter Hanitzsch 26. Juli bis 31. August 2003
Duell im Dunkel. Spionage im geteilten Deutschland 23. Mai 2003 bis 5. Oktober 2003
Jeder ist ein Fremder – fast überall 19. November 2003 bis 15. Februar 2004 Europäische Wanderausstellung
Spuren – Sledy – Deutsche und Russen in der Geschichte 3. Dezember 2003 bis 12. April 2004 Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Historischen Museum Moskau
Mythen für Millionen 20. April bis 2. Mai 2004 Gastausstellung
Bilder und Macht im 20. Jahrhundert 28. Mai 2004 bis 17. Oktober 2004
Danke! – Zehn Jahre Besucher im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ab 9. Juni 2004 Fast neun Millionen Menschen aus aller Welt haben das Museum für Zeitgeschichte seit 1994 besucht
Mineralwasser – Vom Gänsewein zum Trendgetränk 5. bis 17. Oktober 2004 Eine Gastausstellung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen im Foyer
Elvis in Deutschland 21. November 2004 bis 27. Februar 2005
Nähe und Ferne. Deutsche, Tschechen und Slowaken 3. Dezember 2004 bis 28. März 2005
Keine Panik. Udo Lindenbergs bunte Republik 30. April bis 29. Mai 2005
Verfreundete Nachbarn: Deutschland – Österreich 19. Mai bis 23. Oktober 2005
Haneluja. Walter Hanels Karikaturen 1965–2005 8. September bis 28. September 2005 Anlass war der 75. Geburtstag des Künstlers im September 2005
Unterm Strich – Karikatur und Zensur in der DDR 18. November 2005 bis 5. März 2006
Flucht, Vertreibung, Integration 3. Dezember 2005 bis 17. April 2006
Ein Amerikaner in Deutschland – Leonard Freed 23. September 2005 bis 21. Mai 2006 Fotografiert im Stil der „klassischen“ Schwarz-Weiß-Reportage
Rock! Jugend und Musik in Deutschland 25. Mai bis 22. Oktober 2006 Gemeinsame Ausstellung mit der Bundeszentrale für politische Bildung
Zug um Zug. Schach – Gesellschaft – Politik 1. November 2006 bis 11. Februar 2007
drüben. Deutsche Blickwechsel 8. Dezember 2006 bis 9. April 2007
Die Kunst des SPIEGEL. Die Originale der SPIEGEL-Titelbilder 14. März bis 2. April 2007 Eine Gastausstellung im Foyer
Heimat und Exil 25. Mai 2007 bis 14. Oktober 2007
Das Boot. Geschichte – Mythos – Film 16. November 2007 bis 24. Februar 2008
Skandale in Deutschland nach 1945 12. Dezember 2007 bis 24. März 2008
Wilde Zeiten. Fotografien von Günter Zint 8. Mai 2007 bis 18. Mai 2008 Günter Zint gilt heute als einer der wichtigsten Chronisten der „wilden“ 60er und 70er Jahre
Melodien für Millionen – Das Jahrhundert des Schlagers 9. Mai 2008 bis 5. Oktober 2008
Beobachtungen – Der Parlamentarische Rat 1948/49. Fotografien von Erna Wagner-Hehmke 2. September 2008 bis 5. Oktober 2008
Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole 5. Dezember 2008 bis 13. April 2009
man spricht Deutsch – Die deutsche Gegenwartssprache 12. Dezember 2008 bis 1. März 2009
Auf die Bilder kommt es an! 13. Juni 2008 bis 7. Juni 2009 Wahlkampf und politischer Alltag in Deutschland nach 1945
Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte 21. Mai bis 11. Oktober 2009 Ausstellung anlässlich des 60. Jahrestages der Verabschiedung des Grundgesetzes im Mai 1949 in Bonn
Spiegelungen. 40 Orte – 20 Namen 26. Juni 2009 bis Mai 2010 Fotografien aus Deutschland von Dieter und Reto Klar
Loriot – Die Hommage 19. September 2009 bis 28. Februar 2010 Anlässlich des 85. Geburtstages von Loriot: eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Hauptsache Arbeit. Wandel der Arbeitswelt nach 1945 2. Dezember 2009 bis 5. April 2010
Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland 12. Mai bis 10. Oktober 2010
Und dann war die Mauer weg – Fotografien von Gilles Peress 22. September bis 13. Februar 2011
Mit 17… Jung sein in Deutschland 16. Juli 2011 bis 9. April 2012, verlängert bis 28. Mai 2012
Zeitsprung – Fotografien von Thomas Hoepker 1. Juli 2011 bis Juni 2012
Zeichen. Sprache ohne Worte 9. Dezember 2011 bis 15. April 2012
Spurenlese. Fotografien von Herlinde Koelbl 5. Juli 2012 bis 27. Januar 2013
Muslime in Deutschland 10. Oktober 2012 bis Juni 2013
Science Fiction in Deutschland 23. November 2012 bis 1. April 2013
The American Way. Die USA in Deutschland 21. März 2013 bis 2. Februar 2014
wir sind wir – Deutsche in Ost und West 25. Juni 2013 bis Juni 2014 Fotografien von Stefan Moses
Is(s) was?! Essen und Trinken in Deutschland 28. März 2014 bis 12. Oktober 2014
Aufbruch im Osten 28. Juni 2014 bis Juni 2015 Fotografien von Harald Schmitt
Festakt oder Picknick? Deutsche Gedenktage 3. Oktober 2014 bis 6. April 2015
Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland 10. Dezember 2014 bis 9. August 2015
Schamlos? Sexualmoral im Wandel 30. Mai 2015 – 3. April 2016
Schalom. 3 Fotografen sehen Deutschland. Holger Biermann, Rafael Herlich, Benyamin Reich 21. August 2015 – Juni 2016
Unter Druck! Medien und Politik 3. Oktober 2015 – 17. April 2016
Traum und Tristesse. Vom Leben in der Platte 29. Januar 2016 – 22. Mai 2016 Fotografien von Harald Kirschner
Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm 9. Juni 2016 – 15. Januar 2017
Mein Deutschland. Deutscher Jugendfotopreis 30. Juni 2016 – 16. Oktober 2016 Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, Berlin, und des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums, Remscheid
Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit 6. Juli 2016 – 12. Februar 2017
Neue Alte 1. September 2016 – 15. Juli 2017 Fotografien von Ute Mahler, ergänzt um Installationen von Edith Micansky
Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos 10. März 2017 – 21. Januar 2018
Revolte! Fotografien von Ludwig Binder 30. Juni 2017 – 11. März 2018
Mein Verein 6. September 2017 – 4. März 2018
Deutsche Mythen seit 1945 16. März 2018 – 14. Oktober 2018
Relikte des Kalten Krieges. Fotografien von Martin Roemers 16. Mai 2018 – 26. August 2018
Angst. Eine deutsche Gefühlslage? 10. Oktober 2018 – 19. Mai 2019

LeMO – Lebendiges Museum Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lebendige Museum Online (LeMO) ist das Online-Portal zur deutschen Geschichte. Es wird betrieben vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen Historischen Museum in Kooperation mit dem Bundesarchiv. LeMO umfasst die Zeit vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Online-Portal bietet Informationen und Materialien zur deutschen Geschichte in Form von Objektabbildungen, Zeitzeugen-Berichten, Überblicks- und Vertiefungstexten, sowie eine Vielzahl originaler Foto- und Filmdokumente. Hinzu kommen Biografien zu Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern und anderen besonderen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Die Jahreschroniken ermöglichen eine schnelle Übersicht über jedes Jahr seit 1815. In der Kategorie „LeMO Lernen“ werden didaktische Materialien zur Verfügung gestellt, die in der Schule oder als Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuchs genutzt werden können.

Zeitzeugenportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juli 2017 ist das Zeitzeugenportal der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland online, auf dem eine Vielzahl von Interviews abgerufen werden kann.[18] Als Koordinierungsstelle für die Zeitzeugenarbeit aller von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Kultur- und Gedenkinstitutionen ist es das Ziel der Stiftung, die Bestände der auf unterschiedlichen Trägermedien vorhandenen Zeitzeugeninterviews zusammenzutragen, zu retten, zu digitalisieren, zu erschließen und auf dem Internet-Portal öffentlich sichtbar zu machen, soweit dies rechtlich möglich ist.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit seiner Eröffnung wurde das Haus der Geschichte vielfach für seine Arbeit ausgezeichnet.[19] Deutlichstes Urteil für die Qualität des Museums war die Empfehlung 1283 des Europarates aus dem Jahre 1996, überall in Europa nationale Geschichtsmuseen nach dem Vorbild des Hauses der Geschichte in Bonn zu errichten.[20]

  • Das Zeitzeugenportal der Stiftung Haus der Geschichte wurde 2018 mit dem „Red Dot: Best of the Best“ ausgezeichnet. Damit gehört das Projekt in diesem Wettbewerb zu den Besten im Kommunikationsdesign.[21] Daneben erhielt das Portal bereits den Annual Media Award, den iF Design Award und den German Brand Award.
  • 2012 erhielt die Stiftung das „Zertifikat für Exzellenz“ von Tripadvisor.
  • Für den Relaunch des Online-Portals Lebendiges Museum Online (LeMO) wurde die Stiftung Haus der Geschichte 2014 im Rahmen des internationalen Wettbewerbs Corporate Media mit dem Master of Excellence prämiert. Zudem erhielt sie dort den Sonderpreis Master of Communication Europe für wiederholte Auszeichnungen von Online-Projekten der Stiftung.
  • Für das Internetportal Orte der Repression in SBZ und DDR erhielt das Haus der Geschichte im Rahmen des internationalen Wettbewerbs Corporate Media 2011 den Preis Master of Excellence.
  • 2002 wurde der 360°-Video-Rundgang Erlebnis Geschichte. Unterwegs im Museum für Zeitgeschichte und im Jahre 2000 das Internet-Projekt Lebendiges Museum Online (LeMO) mit dem Master of Excellence in der Kategorie New-media-gestützte Kommunikationskonzepte durch die Corporate Media ausgezeichnet.[19]
  • 1995 den Museumspreis des Europarates

Römischer Keller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Beginn der Bauarbeiten für das Haus der Geschichte im Jahr 1989 stießen Archäologen auf einen gut erhaltenen römischen Keller aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Es wurden zahlreiche Funde aus dem römischen Bonn sichergestellt. Möglicherweise handelt es sich um den Vorratskeller einer Taverne oder Garküche, die zu der zivilen Siedlung, dem „vicus bonnensis“, gehörte.

Zwischen dem 1. und dem 3. Jahrhundert erstreckte sich auf dem Gebiet des ehemaligen Regierungsviertels in Bonn eine römische Siedlung. Während der Bauarbeiten am World Conference Center Bonn wurden 2006 Teile weiterer Gebäude entdeckt, darunter eine Thermenanlage und ein gallo-römischer Umgangstempel. Diese Funde verliehen auch dem römischen Keller im Haus der Geschichte neue Bedeutung: Sie stammen nicht nur von einer kleinen Handwerkersiedlung; vielmehr zeigen sie erste städtische Strukturen auf.

Der römische Keller ist in den Museumsbau integriert und soll das antike Fundament, auf dem auch die europäische Geschichte in vielen Dingen bis heute fußt, verdeutlichen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945, Kerber Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-86678-763-6.
  • Dies./Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (Hrsg.): Demokratie jetzt oder nie! Diktatur-Widerstand-Alltag. 2., umfassend überarbeitete und aktualisierte Auflage. Leipzig 2008, ISBN 978-3-361-00644-7.
  • Dies. (Hrsg.): Bericht 2015–2016. Bonn 2016.
  • Dies. (Hrsg.): Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland (= Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung), Nünnerich-Asmus Verlag & Media GmbH, Mainz 2014, ISBN 978-3-94390-492-5.
  • Dies. (Hrsg.): Unter Druck! Medien und Politik (= Begleitbuch zu gleichnamigen Ausstellung), Kerber Verlag, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-7356-0045-5.
  • Dies. (Hrsg.): Deutsche Mythen seit 1945 (= Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung), Kerber Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-7356-0274-9.
  • Dies. (Hrsg.): Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm (= Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung), Kerber Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-7356-0273-2.
  • Dies. (Hrsg.): Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos. (= Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung), Sandstein Verlag, Dresden 2017, ISBN 978-3-95498-298-1.

Beispiele aus der Publikationsreihe Zeitgeschichte(n), in der Exponate und Ausstellungen der Stiftung vorgestellt werden:

  • Das Bundeskanzleramt in Berlin. An einem Ort mit Geschichte, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2017.
  • Alltag in der DDR. Museum in der Kulturbrauerei, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2017.
  • Tränenpalast. Ort der deutschen Teilung, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2015. 2017 auch in englischer Fassung erschienen.
  • Römischer Keller. Neue Funde-neue Fragen, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2015.
  • Palais Schaumburg, Von der Villa zum Kanzlersitz, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2013.
  • Salonwagen 10205. Von der Schiene ins Museum, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, 4. Auflage, Bonn 2007.
  • Vespa & Co. Motorroller im Haus der Geschichte, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2004.
  • VW Käfer…und läuft und läuft und läuft, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2005.
  • Adenauer 300. Geschichte eines Dienstwagens, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, 2. überarbeitete Auflage, Bonn 2003.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(chronologisch geordnet)

  • Ulrich Löber: Haus der Geschichte in Bonn. In: Museumskunde 49, Heft 3 (1984), S. 189–196.
  • Der Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 1993.
  • Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Ingeborg Flagge (Hrsg.): Haus der Geschichte: die Architektur des neuen Museums für Zeitgeschichte. Lübbe, Bergisch Gladbach 1994, ISBN 978-3-7857-0756-2.
  • Gerhard Schneider: Ein Zeitalter zu besichtigen! Die Nachkriegsgeschichte als Erinnerungswelt im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 46/4 (1995), S. 223–234.
  • Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 87.
  • Wiebke Seitz: Multiperspektivität. Die Darstellung der deutschen Wiedervereinigung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Norderstedt 2003.
  • Hans Walter Hütter: Lebendiges Erinnern – Vermittlung von Zeitgeschichte als Aufgabe. In: Bernd Wagner/Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (Hrsg.): Jahrbuch für Kulturpolitik 2009, Band 9: Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik. Bonn 2009, S. 333–339.
  • Hans Walter Hütter: Erinnerungs-, Gedenk- und Geschichtspolitik des Bundes im förderalen System der Bundesrepublik Deutschland. In: Ines Härtel (Hrsg.), Handbuch Föderalismus – Föderalismus als demokratische Rechtsordnung und Rechtskultur in Europa und der Welt. (= Entfaltungsbereiche des Föderalismus, Band III). Heidelberg u. a. 2012, ISBN 978-3-642-01573-1, S. 695–716.
  • Martin Bredenbeck: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In: Bredenbeck, Moneke, Neubacher (Hrsg.): Bauen für die Bundeshauptstadt (=Edition Kritische Ausgabe,Band 2). Weidle Verlag, Bonn 2011, ISBN 978-3-938803-41-7, S. 129–131.
  • Michael Jürgs: Wer wir waren, wer wir sind. Wie Deutsche ihre Geschichte erleben. Bertelsmann Verlag, München 2015, ISBN 978-3-5701-0251-0.
  • Thomas Hertfelder: Eine Meistererzählung der Demokratie? Die großen Ausstellungshäuser des Bundes. In: Ders. u. a. (Hrsg.): Erinnern an Demokratie in Deutschland – Demokratiegeschichte in Museen und Erinnerungsstätten der Bundesrepublik Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-30093-0, S. 139–178.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haus der Geschichte Bonn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Stiftung vom 15. Januar 2009, zitiert im Bonner General-Anzeiger, 16. Januar 2009, S. 14.
  2. Unterrichtung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes: Verantwortung wahrnehmen, Aufarbeitung verstärken, Gedenken vertiefen, Drucksache 16/9875, S. 8. Deutscher Bundestag. 19. Juni 2008. Abgerufen im September 2012.
  3. Zum Online-Panorama Palais Schaumburg, abgerufen am 18. September 2018.
  4. Deutscher Bundestag (Hrsg.), Stenographischer Bericht , 9. Wahlperiode, 121. Sitzung vom 13. Oktober 1982, Abgabe einer Erklärung der Bundesregierung, S. 7227. (online unter: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/09/09121.pdf)
  5. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn (Hrsg.); Friedrich Busmann: Vom Parlaments- und Regierungsviertel zum Bundesviertel. Eine Bonner Entwicklungsmaßnahme 1974–2004. Bonn, Juni 2004, S. 45.
  6. Karl-Heinz van Kaldenkerken, Oberstadtdirektor Bonn (Hrsg.); Friedrich Busmann: Ausbau der Bundeshauptstadt. 10 Jahre Hauptstadtvereinbarung 1975–1985. Bonn 1986, S. 72.
  7. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Ingeborg Flagge (Hrsg.): Haus der Geschichte: die Architektur des neuen Museums für Zeitgeschichte. S. 139.
  8. a b Martin Bredenbeck: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In: Bredenbeck, Moneke, Neubacher (Hrsg.): Bauen für die Bundeshauptstadt.
  9. Bekanntmachung Öffentlicher Teilnahmewettbewerb, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (=Vergabe- und Vertragshandbuch für die Baumaßnahmen des Bundes (VHB 2008))
  10. Neues Glasdach für Bonner Haus der Geschichte, Westdeutscher Rundfunk, 30. November 2016
  11. Ingeborg Flagge: Ein Haus als Straße durch die Geschichte. In: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Ingeborg Flagge (Hrsg.): Haus der Geschichte: die Architektur des neuen Museums für Zeitgeschichte. S. 82–111 (hier: S. 82, 87/88).
  12. Oscar Schneider: Vorwort. In: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Ingeborg Flagge (Hrsg.): Haus der Geschichte: die Architektur des neuen Museums für Zeitgeschichte. S. 7.
  13. Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn.
  14. Haus der Geschichte eröffnet neue Dauerausstellung, General-Anzeiger, 24. Mai 2011
  15. Haus der Geschichte schließt Dauerausstellung, Welt Online, 11. März 2017
  16. Besuch der erneuerten Dauerausstellung und Ansprache bei deren Wiedereröffnung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Der Bundespräsident
  17. Steinmeier eröffnet neue Dauerausstellung im Haus der Geschichte, General-Anzeiger, 11. Dezember 2017
  18. Zum Zeitzeugenportal, abgerufen am 18. September 2018.
  19. a b Für eine Liste der Auszeichnungen siehe Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland., abgerufen am 19. Mai 2015.
  20. Europäisches Museumsforum auf der HdG-Website, abgerufen am 12. Mai 2015.
  21. Pressemitteilung vom 16. August 2018 auf der HdG-Website, abgerufen am 18. September 2018.