Hausbergbahn

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Hausbergbahn
Neue Hausbergbahn (Juli 2010)
Lage: Garmisch-Partenkirchen BYBY BY DeutschlandDeutschland D
Gebirge: Wettersteingebirge, Alpen
Gesamtlänge: 2.085,74 m
Höhendifferenz: 605,5 m
727,5 m 1.333 m
Talstation: 47° 28′ 54,5″ N, 11° 5′ 41″ O
Bergstation: 47° 27′ 51″ N, 11° 5′ 42,1″ O
Technische Daten
Dauer: 8 Minuten
Geschwindigkeit: 6,0 m/s
Beförderungsleistung: 2.400 Personen/h
Seilbahnstützen: 14
Hintergrund
Besitzer: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG,
Garmisch-Partenkirchen
Bayern, Deutschland
Eröffnung: 21. Dezember 2006
Kontakt: zugspitze.de

Die Hausbergbahn ist eine Luftseilbahn von Garmisch-Partenkirchen (732 m) auf den Hausberg (1338 m) und somit ins „Classic“-Skigebiet Hausberg-Alpspitze. Sie gehört der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG und wird nur im Winter betrieben.

Alte Hausbergbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1938 wurde von der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen Europas damals steilster und längster Schlepplift auf den Hausberg gebaut. Dieser Lift wurde 1940 an die Wankbahn AG übergeben und im Jahr 1952 durch einen Sesselbahn ersetzt.[1]

Die von PHB gebaute frühere Hausbergbahn ging 1969 in Betrieb. Sie war eine Pendelbahn mit zwei Kabinen à 70 Personen und zwei Stützen. Bei einer Geschwindigkeit von 10 m/s ergab sich eine Fahrtzeit von 5 Minuten und eine Beförderungsleistung von 700 Personen pro Stunde.

Seit 2003 verkehrt die Hausbergbahn nur noch im Winter. Die Pendelbahn war bis zum Ende der Wintersaison 2005/06 in Betrieb.[1][2]

Neue Hausbergbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Wintersaison 2006/07 wurde sie durch eine von Doppelmayr gebauten Umlaufbahn ersetzt. Sie hat eine schräge Länge von 2036 Metern und überwindet einen Höhenunterschied von 606 Metern. Mit den 66 Kabinen von CWA für je 8 Personen wird eine Förderleistung von 2400 Personen pro Stunde erreicht. Das 50 mm starke Förderseil läuft über 14 Seilbahnstützen. Die Seilbahn wird von zwei Elektromotoren, mit jeweils 420 kW, in der Bergstation angetrieben und mit einer hydraulischen Abspannvorrichtung in der Talstation auf gleicher Spannung gehalten. Die Garage für die Kabinen befindet sich in der Bergstation.[2]

An der Außerfernbahn wurde außerdem ein Bahnsteig errichtet, der es Skifahrern ermöglicht mit dem Zug anzureisen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Meilensteine. (PDF) In: zugspitze.de. 2. März 2012, archiviert vom Original am 2. März 2012; abgerufen am 1. Januar 2019.
  2. a b Daten und Technik der Bayerischen Zugspitzbahn. (PDF) 2. März 2012, archiviert vom Original am 2. März 2012; abgerufen am 1. Januar 2019.