Hausen bei Würzburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 49° 56′ N, 10° 1′ O | ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Höhe: | 272 m ü. NHN | |
| Fläche: | 21,98 km2 | |
| Einwohner: | 2451 (31. Dez. 2019)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 112 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 97262 | |
| Vorwahlen: | 09367, 09722 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ, OCH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 143 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Fährbrücker Straße 5 97262 Hausen b.Würzburg | |
| Website: | ||
| Bürgermeister: | Bernd Schraud[2] (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Hausen b.Würzburg im Landkreis Würzburg | ||
Hausen bei Würzburg (amtlich: Hausen b.Würzburg) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.
Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der gleichnamige Ort ist zugleich Hauptort sowie Sitz der Gemeindeverwaltung. liegt in der Planungsregion Würzburg am Rand des Gramschatzer Waldes. Durch Hausen verläuft der Fränkische Marienweg.
Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hausen bei Würzburg gliedert sich in die drei Ortsteile[3] Erbshausen-Sulzwiesen, Hausen und Rieden, auf die sich folgende sieben Orte[4] verteilen:
- Erbshausen (Erbshausen-Sulzwiesen)
- Fährbrück (Hausen)
- Hausen (Hausen)
- Jobsthalerhof (Hausen)
- Rieden (Rieden)
- Sulzwiesen (Erbshausen-Sulzwiesen)
- Unterhof (Erbshausen-Sulzwiesen)
Es gibt die Gemarkungen Hausen, Erbshausen und Rieden.
Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Dem Namen Hausen liegt eine Pluralform von althochdeutsch hûs (Haus, Gebäude) zugrunde. Zur Unterscheidung von weiteren gleichnamigen Orten wurden die Namenszusätze bei Gramschatz, bei Rieden, bei Arnstein und bei Würzburg hinzugefügt.[5]
Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[5]
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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Hausen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. 1818 entstand die politische Gemeinde Hausen.
Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 12. Oktober 1978 wurde der Gemeindename Hausen bei Arnstein amtlich in Hausen bei Würzburg geändert.[6]
Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Erbshausen und Rieden eingegliedert.[6]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 1961: 1768 Einwohner[6]
- 1970: 1754 Einwohner[6]
- 1987: 1954 Einwohner
- 1991: 2193 Einwohner
- 1995: 2260 Einwohner
- 2000: 2290 Einwohner
- 2005: 2332 Einwohner
- 2010: 2373 Einwohner
- 2015: 2429 Einwohner
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- CWU: 5
- WBH: 5
- ACW: 4
Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 14 Sitze. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 1.982 stimmberechtigten Einwohnern in der Gemeinde Hausen 1.514 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 76,39 % lag.[8]
Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Bernd Schraud (Christliche Wählerunion). Dieser wurde bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 mit 62,66 % der Stimmen wieder gewählt.[9]
Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Jahr 2009 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 1.331.000 Euro, davon waren 255.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).
Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seit 2001 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Villerville, Département Calvados in der Normandie.
Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Blasonierung: „In Blau ein silberner Wellenbalken, oben begleitet von einer goldenen heraldischen Rose, unten von einem silbernen Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen.“[10]
1994 eingeführt | |
Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Die Wallfahrtskirche Fährbrück wurde 1685 bis 1697 von Barockbaumeister Antonio Petrini erbaut.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Es gab 2009 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 74 und im Bereich Handel und Verkehr 159 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 54 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 975. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe (2010). Im Jahr 2007 bestanden zudem 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von mindestens zwei Hektar, die eine Fläche von insgesamt 1168 ha bewirtschafteten; davon waren 1085 ha Ackerfläche und 81 ha Dauergrünfläche.
Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Ortsteil Erbshausen befindet sich die Autobahnanschlussstelle Gramschatzer Wald (Nr. 100) an der Bundesautobahn 7 Flensburg – Füssen. Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 19 durch den Nachbarort Bergtheim..
Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2010):
- In drei Kindergärten, je einer in den Ortsteilen Hausen, Erbshausen und Rieden, mit insgesamt 142 Kindergartenplätzen werden 120 Kinder betreut und gefördert.
- Es gibt eine Grundschule im Schulhaus Erbshausen. Dieses wiederum gehört dem Schulverband Bergtheim (Nachbargemeinde) an.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Gemeinde Hausen bei Würzburg
- Hausen bei Würzburg: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,05 MB)
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
- ↑ Bürgermeister. Gemeinde Hausen bei Würzburg, abgerufen am 15. August 2020.
- ↑ Ortsteile
- ↑ Ortsdatenbank Bayerische Landesbibliothek online (BLO)
- ↑ a b Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 96 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756 und 757.
- ↑ Gemeinderatswahl 2020
- ↑ Gemeinderatswahl 2020
- ↑ Bürgermeisterwahl 2020
- ↑ Eintrag zum Wappen von Hausen bei Würzburg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
