Hautwiderstand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Hautwiderstand ist das Maß für die elektrische Leitfähigkeit der Haut. Der Kehrwert wird als Hautleitwert bezeichnet. Der Hautwiderstand ist Bestandteil des Körperwiderstandes.

Die Hautleitfähigkeit wird in erster Linie von der Aktivität der Schweißdrüsen beeinflusst. Die Schweißsekretion wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert und ist somit bewusst nicht beeinflussbar, oder nur indirekt durch spezielle, erlernbare Techniken. Wird Schweiß produziert, steigt die Fähigkeit der Haut, als Stromleiter zu fungieren, und damit auch der Hautleitwert an.

Der Hautwiderstand wird zum Beispiel im Rahmen von Biofeedback-Trainings, beim Lügendetektor und im Rahmen von psychophysiologischen Experimenten gemessen, um den Erregungszustand bezogen auf einen bestimmten Reiz zu messen, siehe dazu Elektrodermale Aktivität (Psychogalvanische Hautreaktion).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rainer Schandry: Lehrbuch der Psychophysiologie BeltzPVU, 1998, Seite 187, ISBN 978-3621274166.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]