Healey & Company

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Healey, Williams & Company
Healey & Company
Rechtsform Company
Gründung 1881
Auflösung 1926
Sitz New York City, New York, USA
Leitung Inglis M. Uppercu
Branche Kutschen, Karosserien, Automobile

Healey & Company, vorher Healey, Williams & Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Kutschen, Karosserien und Automobilen.[1][2]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herren Williams und Dingel betrieben seit 1849 das Unternehmen Williams & Dingel zur Kutschenherstellung.[3][4] Etwa 1860 ersetzte C. Loos Dingel, woraufhin sich die Firmierung in Loos & Williams änderte.[4] 1881 trennten sich die Partner.[4]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

William Mansfield Healey und Williams gründeten 1881 das Unternehmen Healey, Williams & Company.[4] Der Sitz war in New York City.[3][4] Es stellte ebenfalls Kutschen sowie Schlitten her.[4] 1886 wurde daraus Healey & Company, als Healey die Anteile seines Partners aufkaufte.[4]

Später kamen Karosserien für Automobile dazu. Sie basierten auf Fahrgestellen von Cadillac, Christie, Falcon, Locomobile, Packard, Simplex, Singer und Stevens-Duryea.[4]

Zwischen 1905 und 1916 entstanden eigene Automobile, oftmals auf Kundenwunsch.[1] Der Markenname lautete Healey.[1] Unter den Käufern waren George S. Bowdoin und John D. Rockefeller.[1] 1914 waren 20 Fahrzeuge der Marke in New York City registriert.[1]

1923 kaufte Inglis M. Uppercu das Unternehmen.[4] 1926 wurde es aufgelöst.[2][4]

Kraftfahrzeuge der Marke Healey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Fahrzeug von 1905 war ein Elektroauto. Ungewöhnlich war der Frontantrieb.[2] Der Aufbau war ein Coupé. Käufer war W. H. Douglas aus Belleville in New Jersey.[1][2]

Weitere Elektroautos folgten.[1]

1910 kamen Fahrzeuge mit Ottomotoren dazu. Die Fahrgestelle wurden zugekauft.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 693 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 680 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 693 (englisch).
  2. a b c d George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 680 (englisch).
  3. a b Carriage Museum of America (englisch, abgerufen am 21. April 2018)
  4. a b c d e f g h i j Mark Theobald: Coachbuilt (englisch, abgerufen am 21. April 2018)