Heckelberg-Brunow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heckelberg-Brunow
Heckelberg-Brunow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heckelberg-Brunow hervorgehoben
Koordinaten: 52° 44′ N, 13° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Falkenberg-Höhe
Höhe: 95 m ü. NHN
Fläche: 35,78 km²
Einwohner: 668 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16259
Vorwahl: 033451
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 205
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Straße 2
16259 Falkenberg
Bürgermeister: Heiko Liebig
Lage der Gemeinde Heckelberg-Brunow im Landkreis Märkisch-Oderland
Altlandsberg Alt Tucheband Bad Freienwalde Beiersdorf-Freudenberg Bleyen-Genschmar Bliesdorf Buckow Falkenberg Falkenhagen Fichtenhöhe Fredersdorf-Vogelsdorf Garzau-Garzin Golzow Gusow-Platkow Heckelberg-Brunow Höhenland Hoppegarten Küstriner Vorland Lebus Letschin Lietzen Lindendorf Märkische Höhe Müncheberg Neuenhagen bei Berlin Neuhardenberg Neulewin Neutrebbin Oberbarnim Oderaue Petershagen/Eggersdorf Podelzig Prötzel Rehfelde Reichenow-Möglin Reitwein Rüdersdorf bei Berlin Seelow Strausberg Treplin Vierlinden Waldsieversdorf Wriezen Zechin Zeschdorf BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Heckelberg-Brunow ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Sie ist Teil des Amtes Falkenberg-Höhe.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf der Hochfläche südlich des Barnim am Rande der Brunower Heide. Südwestlich der Gemeinde befindet sich der Gamengrund, eine eiszeitliche Tiefrinne. Die Gemeinde liegt ca. 12 km südlich von Eberswalde und 30 km nordöstlich von Berlin.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Heckelberg und Brunow. Bewohnte Gemeindeteile sind Beerbaum, Brunow, Gratze, Heckelberg und Tiefenseer Siedlung.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Brunow wird erstmals im Jahr 1347 als „Brunowe“ und Heckelberg erstmal im Jahr 1340 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte ein Gut auf der Feldmark des Ortes zum Besitz des Zisterzienserinnen-Klosters Friedland. Der Zusammenschluss der beiden Gemeinden Brunow und Heckelberg zu einer Gemeinde „Heckelberg-Brunow“ erfolgte zum 31. Dezember 2001.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Heckelberg-
Brunow
Heckelberg Brunow
1875 - 610 253
1910 - 732 200
1939 - 694 249
1946 - 782 330
1950 - 912 398
1971 - 746 267
1990 - 633 196
1995 - 633 186
2000 - 694 222
2001 888
2005 863
2010 749
2011 697
2012 699
2013 694
2014 681

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Heckelberg-Brunow besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Anhänger des Fördervereins Feuerwehr Heckelberg 1843 3 Sitze
  • Wählergruppe Bürger für Vernunft 3 Sitze
  • Wählergruppe Bauern und Ländlicher Raum 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heiko Liebig (Wählergruppe Anhänger des Fördervereins Feuerwehr Heckelberg 1843) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 52,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[7] gewählt.[8]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde führt ein Wappen und eine Flagge.

Blasonierung: „Von Grün und Gold schräggeviert; Feld 1: ein goldenes Siebenblatt, Feld 2 und 3: ein blauer Wellenstab, Feld 4: über einem goldenen Boden ein goldenes Kastanienblatt.“

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Ortsteilwappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Brunow

Der Ortsteil Brunow führt das Wappen und die Flagge der ehemaligen Gemeinde Brunow als Ortsteilwappen weiter. Das Wappen hat folgende Beschreibung:

Es ist geviert von Gold und Blau; in 1 und 4 ein schrägrechtes mit dem Stil zur Mitte weisendes grünes Kastanienblatt, in 2 und 3 eine schräglinke, aufwärts fliegende silberne Wildgans mit rotem Schnabel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Heckelberg-Brunow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Die Dorfkirche in Heckelberg stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 158 verläuft südöstlich und die B 168 nordöstlich der Gemeinde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heckelberg-Brunow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 22–25
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014