Hedwig Richter

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Hedwig Richter (2017)

Hedwig Richter (* 1973 in Urach[1]) ist eine deutsche Historikerin. Sie ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richter wuchs in einem protestantischen Elternhaus in Bad Urach auf und war die erste in ihrer Familie, die studierte.[2] Nach dem Abitur absolvierte Richter ein Freiwilliges Soziales Jahr in Israel. Danach studierte sie Geschichte, deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Heidelberg, der Queen’s University Belfast und der FU Berlin. Im Jahr 2008 wurde sie an der Universität zu Köln bei Ralph Jessen mit einer Arbeit zur Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR promoviert.[3] Die Auslieferung der Buchfassung der Dissertation verzögerte sich durch die letztlich erfolglose Unterlassungsklage eines Herrnhuters, aus dessen Stasi-Akten sie zitiert hatte, um einige Monate.[4] Anschließend war Richter Postdoktorandin an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, von 2009 bis 2011 „Postdoctoral Fellow“ an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld und von 2011 bis 2016 wissenschaftliche Assistentin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. 2005 und 2011 war sie Fellow am Deutschen Historischen Institut Washington. Nach der Habilitation 2016 in Greifswald wurde sie zur Privatdozentin ernannt, arbeitete am Hamburger Institut für Sozialforschung[5] und vertrat im Sommersemester 2018 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg. Seit Januar 2020 hat sie eine W3-Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München inne.[6]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen schreibt Hedwig Richter für verschiedene Zeitungen, darunter die Frankfurter Allgemeine,[7] die Süddeutsche[8] und die taz sowie für die Die Zeit.[9] Richter ist zudem Mitglied im Herausgeberbeirat der Reihe „Geschichte und Geschlechter“ des Campus Verlags, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der liberalen Denkfabrik Progressives Zentrum e. V. und Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Ideengeschichte.[10]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Forschung konzentriert sich auf die europäische und die Geschichte der Vereinigten Staaten im 19. und 20. Jahrhundert, sie betreibt Demokratie- und Diktaturforschung, aber auch Geschlechterforschung und Forschung zu Migration und Kirchengeschichte.[11]

Demokratie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„„Der Modus der Demokratie ist die Krise, daher gehört zu ihrer Geschichte die fortdauernde Ankündigung ihres Endes.““

Hedwig Richter[10]

Ihren Forschungsschwerpunkten entsprechend setzt sich Richter in verschiedenen Arbeiten mit Demokratie auseinander, die sie als „Elitenprojekt“ bezeichnet.[12] Insbesondere zu Beginn der Demokratiegeschichte um 1800 seien demokratische Praktiken wie Wahlen eher „von oben oktroyiert als von unten eingefordert [worden], und auch im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts erwiesen sich moderne Wahlen zwar nicht immer, aber immer wieder als Elitenprojekt“, schreibt Richter in ihrer veröffentlichten Habilitation Moderne Wahlen.[13] Demokratiegeschichte lasse sich nicht als eine Erzählung einiger weniger Länder wie den USA oder Großbritannien schreiben, sondern nur als gemeinsame und transnationale Geschichte. Wahlen dienten in allen nordatlantischen Ländern häufig nicht nur der Legitimationsstiftung, sondern auch der Disziplinierung der Bevölkerung oder als Ritus der Zustimmung oder gar Unterwerfung der Bürger unter die Staatsmacht.[14]

Migration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hedwig Richter spricht mit Blick auf Diskurse über die Arbeitsmigration nach Deutschland von einem „Opfer-Plot“. Die Erzählungen dieses Opfer-Plots entmündigten die Migranten, denn diese hätten sich mehrheitlich keineswegs naiv nach Deutschland locken lassen, sondern dort schnell Geld verdienen und möglichst bald wieder in ihre Heimatländer zurückkehren wollen. Unter Berufung auf Hans-Ulrich Wehler schreibt sie, ein Großteil der Arbeitsmigranten der 50er bis 70er Jahre sei auch tatsächlich zurückgekehrt.[15] Zugrunde liegt der These des Opfer-Plots, die in einer Rezension als „provokant“ beschrieben wird,[16] eine historische Untersuchung von Hedwig und Ralf Richter über italienische Arbeitsmigranten bei Volkswagen in Wolfsburg.[17]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richters Habilitationsschrift Moderne Wahlen, die in der Ankündigung zur Verleihung des Anna Krüger Preises als „provokativ“ bezeichnet wird,[18] ist in zwei umfangreichen Rezensionen sehr unterschiedlich beurteilt worden. Im Rezensionsjournal sehepunkte übte der Historiker Hartwin Spenkuch von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften massive Kritik an Richters Thesen, „weil ihnen Verkürzungen realhistorischer Zusammenhänge zugrunde“ lägen.[19] Darüber hinaus bemängelte Spenkuch die „Zahl der Widersprüche, Sachfehler und kontrafaktischen Behauptungen“. Zahlreiche Formulierungen Richters seien „gedankenlos oder gar grotesk“. In der Gesamtschau kennzeichne eine „widersprüchliche Uneindeutigkeit“ die Arbeit Richters, welche Spenkuch „bei einem wissenschaftlichen Werk für grundsätzlich unangemessen“ hält. Die Politikwissenschaftlerin Stine Marg vom Lehrstuhl für Parteien- und Politische Kulturforschung an der Georg-August-Universität Göttingen kam in ihrer Rezension im Soziopolis zu einer anderen Bewertung. Spenkuch habe das Buch als „Geschichte der Demokratie“ kritisiert, was es aber gar nicht sei.[20] Stattdessen habe Richter einen „Beitrag zum Verständnis der Geschichte der modernen Demokratie“ und „ein historisch fundiertes Argument für den ‚fiktionalen Charakter von Demokratie‘“ vorgelegt. Ihr sei mit der Arbeit etwas geglückt, „was gegenwärtig nicht mehr vielen auf Peer-review getrimmten und auf den Zitationsindex schielenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern“ gelinge. Sie schreibe „äußerst anschaulich“ und erzeuge damit ein „großes Lesevergnügen“. Marg kommt zu dem Schluss, Moderne Wahlen sei „nicht nur aus historischer, sondern auch aus aktueller politikwissenschaftlicher Perspektive ein lesenswertes Buch, das über die Entwicklung der Wahlpraxis und die Historizität vermeintlich tragender Säulen der gegenwärtigen demokratischen Prinzipien umfassend“ informiere.

Eine weitere Beurteilung findet sich in der Frankfurter Allgemeinen aus der Feder des Juristen Florian Meinel, der von einer „radikal antinormative[n] Archäologie moderner Wahlverfahren“ schreibt. Richter erzähle die „anderen, kleinteiligeren Geschichten des Wählens“.[21] Für die Historikerin Heidi Mehrkens liegt eine „große Stärke des Buches“ darin, dass es „die politische Kulturgeschichte von Wahlen aus vielen Perspektiven in den Fokus“ nehme und zwar mit den Fragen „Wer wählte, wann, warum und wie?“.[22] Für den Historiker Holger Czitrich-Stahl zeigt das Buch, „dass das Wahlrecht immer auch ein Ausdruck gewachsener und erkämpfter Kräfteverhältnisse“ sei.[23] Für die Historikerin Nadine Zimmerli ist Richters detailreiche und gegenüberstellende Beschäftigung mit dem Wahlrecht auf beiden Seiten des Atlantiks ein Gewinn.[24] Dagegen kommt Thomas Mergel in einer ausführlichen Rezension für die Zeitschrift Neue Politische Literatur zum Urteil, dass „das Buch in seiner methodischen Beliebigkeit, seiner begrifflichen Vagheit, seiner argumentativen Unschärfe und auch seiner Redundanz glattweg eine Enttäuschung“ sei.[25]

Ihr Buch Demokratie. Eine deutsche Affäre rief gemischte Reaktionen hervor. Die Historiker Christian Jansen und Andreas Wirsching werfen ihr vor, sie habe sich nicht an wissenschaftliche Standards gehalten, was Patrick Bahners in der FAZ wiederum als die Tatsachen verzerrende Kritik zurückwies. Die „Parallelaktion“ der beiden Historiker bezeichnete Bahners als außergewöhnlich und nannte als mögliche Motivation Neid.[26]

Im führenden internationalen Geschichtswissenschafts-Journal, The American Historical Review, kommt der in Prag lehrende deutsche Historiker Boris Barth in einem Review zu einem gemischten Urteil. Richters Thesen seien originell und hätten das Zeug, Kontroversen hervorzurufen. „Ihre unkonventionelle Methodologie eröffnet eine neue Perspektive auf die Geschichte der ‚westlichen‘ Welt.“ Die Entscheidung, Preußen und die Vereinigten Staaten als Beispielfälle auszuwählen, rügt Barth allerdings als willkürlich. Zudem sei die Darstellung zumal in den amerikanischen Partien zu anekdotisch.[27]

Der Tagesspiegel bescheinigt Richter hingegen, „ein feines Gespür für die Dialektik der Demokratie“ zu haben; sie habe als großen Vorteil auch „die Entwicklung der Demokratie in anderen Ländern im Blick“. Ihre Argumente für die stärkere Wirkung von Reformen seien „stark“. Das Buch Demokratie. Eine deutsche Affäre blättere nicht nur „erstaunliche neue Seiten der deutschen Geschichte auf“, sondern liefere „auch sehr nützliche Hinweise, wenn es um das Verständnis der Demokratie in der Gegenwart“ gehe.[28]

Auch Richters 2021 erschienenes Essay Aufbruch in die Moderne stieß auf unterschiedliche Meinungen. Georg Simmerl kam in der Süddeutschen Zeitung zur Einschätzung, dass der Text „selbst in seinen Einseitigkeiten (...) eine instruktive Lektüre“ biete.[29] Methodische Schwächen, fehlendes Bewusstsein für gesellschaftliche Widersprüche sowie mangelndes Interesse an historischen Machtkonstellationen kritisierte Christian Dietrich. Richters Text sei eine „blütenweiße Demokratiegeschichte“, deren „teleologische Perspektive sich durch nichts irritieren lässt.“[30]

Richters Werke Demokratie. Eine deutsche Affäre und Aufbruch in die Moderne. Reform und Massenpolitisierung im Kaiserreich haben in der Tat „viel historischen Staub aufgewirbelt“.[31] Richter schärfe dem Leser „immer wieder ein, dass es auch eine dunkle Seite der Massenpolitisierung gab“ und stelle dies wie „farbige, pointilistische Gemälde“ dar. Der Leser erfahre dabei „mit vielen überzeugenden Beobachtungen zu Lebens- und Arbeitsverhältnissen“ die Reformen und den Aufbruchsgeist einer ganzen Epoche und werde für die etwas weniger beachtete Außenpolitik der Zeit in Aufbruch in die Moderne „reich entschädigt“.[32]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisverleihung Anna-Krüger-Preis 2020 mit Barbara Stollbert-Rilinger, Hedwig Richter, Dieter Grimm und Wolfgang Schäuble (v. l. n. r.)

Hedwig Richters Dissertation Pietismus im Sozialismus wurde von der Universität Köln mit dem Offermann-Hergarten-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2018 erhielt sie für ihr Buch Moderne Wahlen den Preis der Demokratie-Stiftung.[33] 2020 wurde Richters Buch Demokratie. Eine deutsche Affäre für den Bayerischen Buchpreis nominiert.[34] Hedwig Richter erhielt 2020 den Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs zu Berlin.[18]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Pietismus im Sozialismus. Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. Band 186). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009, ISBN 978-3-525-37007-0 (zugleich Dissertation, Univ. Köln 2008).
  • Die DDR (= UTB. Band 3252). Schöningh, Paderborn 2009, ISBN 978-3-8252-3252-8.
  • mit Ralf Richter: Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Wolfsburg und Palermo. Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 3-506-77373-9.
  • Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert. Hamburger Edition, Hamburg 2017, ISBN 978-3-86854-313-1 (zugleich Habilitation, Univ. Greifswald 2016).
  • Demokratie. Eine deutsche Affäre. C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75479-1.
  • Aufbruch in die Moderne. Reform und Massenpolitisierung im Kaiserreich. Suhrkamp, Berlin 2021, ISBN 978-3-518-12762-9.

Herausgeberschaften

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hedwig Richter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Trotz aller Krisen: Es geht voran! In: Zeit Literatur, Nr. 42, 2020.
  2. Miryam Schellbach: Porträt Hedwig Richter: Die Pop-Historikerin. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. (faz.net).
  3. Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Hg.): DDR-Geschichte(n). Einblick in die Forschungswerkstätten der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Berlin 2006, S. 8–10 (bundesstiftung-aufarbeitung.de PDF, abgerufen am 9. September 2020).
  4. Gerhard Besier: Rezension zu: Richter, Hedwig: Pietismus im Sozialismus. Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR. In: H-Soz-Kult, 8. Juli 2011, online.
  5. PD Dr. Hedwig Richter. In: Hamburger Institut für Sozialforschung. Abgerufen am 8. September 2020.
  6. Professur an der Universität der Bundeswehr München. Abgerufen am 1. Januar 2020.
  7. Wir Untertanen. Deutscher Sonderweg? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. Juni 2018 (faz.net).
  8. Streitbar. Das Ende der Demokratie droht? In: üddeutsche Zeitung. 13. August 2018 (sueddeutsche.de).
  9. Schnaps für die Wähler. In: Die Zeit. 7. November 2016 (zeit.de).
  10. a b „2 um acht Berlin“: Wie hat sich Demokratie verändert? Was zerstört und was belebt sie?, freitag.de vom 10. März 2021, abgerufen 12. März 2021.
  11. Prof. Dr. Hedwig Richter. In: Universität der Bundeswehr München. Abgerufen am 9. September 2020.
  12. Andreas Zielcke: "Moderne Wahlen" von Hedwig Richter: Misstraut den prinzipienlosen Massen. In: Süddeutsche Zeitung. 21. September 2017, abgerufen am 9. September 2020: „Ein Buch für den Wahlsonntag: Hedwig Richter erzählt bravourös von der Einführung des Wahlrechts in Preußen und den USA. Demokratie war ein Elitenprojekt.“
  13. Hedwig Richter: Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert. Hamburger Edition, Hamburg 2017, ISBN 978-3-86854-313-1, S. 10.
  14. Hedwig Richter: Transnational Reform and Democracy. Election Reforms in New York Ciry and Berlin around 1900. In: Journal of the Gilded Age and Progressive Era. Band 15, 2016, S. 149–175, doi:10.1017/S1537781415000821 (englisch, academia.edu [abgerufen am 9. September 2020]).
  15. Hedwig Richter: Die Komplexität von Integration. Arbeitsmigration in die Bundesrepublik Deutschland von den fünfziger bis in die siebziger Jahre, in: Zeitgeschichte-Online, November 2015.
  16. Jenny Pleinen: Rezension zu: Richter, Hedwig; Richter, Ralf: Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Palermo und Wolfsburg. In: H-Soz-Kult, 22. Februar 2013, online.
  17. Hedwig Richter, Ralf Richter: Der Opfer-Plot. Probleme und neue Felder der deutschen Arbeitsmigrationsforschung. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Jg. 57 (2009), H. 1, S. 61–97;
    Hedwig Richter, Ralf Richter: Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Wolfsburg und Palermo. Schöningh, Paderborn 2012.
  18. a b Das Wissenschaftskolleg zu Berlin verleiht den Anna Krüger Preis für Wissenschaftssprache an Hedwig Richter. In: Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2020, abgerufen am 8. September 2020.
  19. Hartwin Spenkuch: Hedwig Richter: Moderne Wahlen. Rezension. In: sehepunkte Ausgabe 18, Nr. 5. 2018, abgerufen am 9. September 2020.
  20. Stine Marg: Frei, gleich, geheim? Rezension zu "Moderne Wahlen" von Hedwig Richter. In: Soziopolis. 14. Februar 2019, abgerufen am 8. September 2020.
  21. Florian Meinel: Wie Stimmen gezählt werden, versteht sich nicht von selbst. So diszipliniert man das Stimmvieh: Hedwig Richter vergleicht die Geschichte des Wählens in Preußen und den Vereinigten Staaten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. September 2017.
  22. Heidi Mehrkens: Rezension. Hedwig Richter, Moderne Wahlen. In: Deutsches Historisches Institut Paris (Hrsg.): Francia recensio. 6. Juni 2019, doi:10.11588/frrec.2019.2.62907 (uni-heidelberg.de [abgerufen am 9. September 2020]).
  23. Holger Czitrich-Stahl: Hedwig Richter: Moderne Wahlen. In: Globkult Magazin. 8. Oktober 2017 (globkult.de [abgerufen am 9. September 2020]).
  24. Nadine Zimmerli: Moderne Wahlen: Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert. By Hedwig Richter. In: German History. Band 36, Nr. 4, 17. September 2018, S. 644–646, doi:10.1093/gerhis/ghy088.
  25. Thomas Mergel: Richter, Hedwig: Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert. In: Neue Politische Literatur. Band 64, Nr. 3, 1. November 2019, ISSN 2197-6082, S. 585–589, doi:10.1007/s42520-019-00164-7 (Rezension).
  26. Patrick Bahners: Eine umgekehrte Dolchstoßlegende. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. März 2021, abgerufen am 21. März 2021.
  27. Boris Barth: Hedwig Richter. Moderne Wahlen: Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert. In: The American Historical Review. Band 125, Nr. 5, 29. Dezember 2020, ISSN 0002-8762, S. 1818–1819, doi:10.1093/ahr/rhaa059 (oup.com [abgerufen am 18. April 2021]).
  28. Hans Monath: Gewalt und Geschlechterordnung. Neuer Blick auf die deutsche Geschichte. In: Tagesspiegel. 27. Oktober 2020, abgerufen am 30. Mai 2021.
  29. Georg Simmerl: Die hässlichen Seiten der Belle Époque. In: Süddeutsche Zeitung. 31. März 2021, abgerufen am 1. Mai 2021.
  30. Christian Dietrich: Harmonie statt Herrschaft. In: Jacobin. 28. April 2021, abgerufen am 1. Mai 2021.
  31. Frank Pergande: „Politiker brauchen die sozialen Medien“. In: FAZ, 25. Januar 2021, S. 4.
  32. Peter Hoeres: Aufbruchsgeist und Reformen. Sachbuchbesprechung. In: Cicero 5/2021, S. 116.
  33. Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln. Abgerufen am 1. Januar 2020.
  34. Bayerischer Buchpreis 2020 – Die nominierten Bücher: Sachbuch. Abgerufen am 4. September 2020.