Heek

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Zum niederländischen Skirennläufer siehe Marvin van Heek.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heek
Heek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heek hervorgehoben
Koordinaten: 52° 7′ N, 7° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Borken
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 69,43 km²
Einwohner: 8505 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48619
Vorwahl: 02568
Kfz-Kennzeichen: BOR, AH, BOH
Gemeindeschlüssel: 05 5 54 024
Gemeindegliederung: 2 Dörfer und 5 Bauerschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 60
48619 Heek
Webpräsenz: www.heek.de
Bürgermeister: Franz-Josef Weilinghoff (parteilos)
Lage der Gemeinde Heek im Kreis Borken
Kreis Borken Nordrhein-Westfalen Kreis Kleve Kreis Wesel Kreis Coesfeld Kreis Coesfeld Niedersachsen Kreis Steinfurt Niederlande Raesfeld Heiden Rhede Bocholt Borken Reken Velen Stadtlohn Heek Ahaus Gescher Legden Schöppingen Gronau Vreden Südlohn IsselburgKarte
Über dieses Bild
Heek, Kirche

Heek ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland im Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heek grenzt an Ahaus, Gronau, Legden, Metelen, Ochtrup und Schöppingen

Zur Entwicklung des Postwesens Epe, Gronau, Nienborg und Schöppingen siehe: Postgeschichte von Steinfurt.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Ortsteil Heek gehören die beiden Bauerschaften Ahle und Averbeck und zum Ortsteil Nienborg die Bauerschaften Ammert, Callenbeck, Wext, Wichum.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Averbeck: 236
  • Callenbeck: 69
  • Heek (inkl. Ahle): 5374
  • Nienborg: 3057
  • Wext: 217
  • Wichum: 85

(Stand: 24. August 2009).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebildet wurde die Gemeinde aus den beiden vormaligen Gemeinden Heek und Nienborg, die am 1. Juli 1969 zur neuen Gemeinde Heek zusammengeschlossen wurden.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Wahl vom 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Aufteilung im Gemeinderat:

Wappen, Banner und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 10. Juli 1972 das Recht zur Führung eines Wappens, einer Flagge, eines Banners und eines Dienstsiegels verliehen worden.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Rot zu Gold (Gelb) gespalten; vorne stehend ein goldener (gelber) Bischof mit Stab in der Rechten, Buch und Kirchenmodell in der Linken, zu seinen Füßen eine goldene (gelbe) Gans, hinten eine rote Zinnenmauer mit schwarzem Doppeltor, beseitet von je einer schwarzen Fensteröffnung, darauf ein roter Turm mit Haubendach und Zinnengalerie und drei übereinander angeordneten schwarzen Fenstern.“

Das Wappen der neuen Gemeinde Heek ist eine Kombination aus dem 1937 genehmigten Wappen von Heek und Nienborg. Die Figur des heiligen Bischofs Ludger, jedoch in Gold statt Silber und nur mit einer Gans zu seinen Füßen sowie den Burgturm über einer Zinnenmauer, welcher auf ein Siegel der Burgmänner der Landesburg Nienborg aus dem Ende des 13. Jahrhunderts zurückgeht. Die Farben entsprechen denen des Stiftes Münster.[3]

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Beschreibung des Banners: „Das Banner ist in zwei gleich breiten Bahnen von Gelb zu Rot längsgestreift und zeigt in der Mitte der oberen Hälfte den Wappenschild der Gemeinde.“[4]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung der Flagge: „Die Hissflagge ist in zwei gleich breiten Bahnen von Gelb zu Rot längsgestreift (gemeint ist quergestreift) und zeigt in der Mitte den Wappenschild der Gemeinde.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burg Nienborg, eine ehemalige Burg im Ortsteil Nienborg. Im sog. Langen Haus ist heute die Musikakademie des Landes Nordrhein-Westfalen untergebracht. Das Hohe Haus sowie die Keppelborg befinden sich in Privatbesitz. In beiden Gebäuden besteht die Möglichkeit zur Übernachtung.
  • Die neugotische Heilig-Kreuz-Kirche mit großen, farbenprächtigen Fenster von den Glasmalern von der Forst aus Münster und Derix aus Kevelaer sowie der Pietà von 1407, einer Skulptur aus Baumberger Sandstein in der Turmkapelle.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 94.
  3. Wappen der Gemeinden des Kreises Borken. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Heek, § 2. Abgerufen am 16. Februar 2013 (PDF; 47 kB).