Heemsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heemsen
Heemsen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heemsen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 43′ N, 9° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Heemsen
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 39,38 km2
Einwohner: 1706 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 31622
Vorwahl: 05024
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 012
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Wilhelmstr. 4
31627 Rohrsen
Bürgermeister: Henry Koch (CDU)
Lage der Gemeinde Heemsen im Landkreis Nienburg/Weser
Steinhuder Meer Nordrhein-Westfalen Landkreis Diepholz Landkreis Oldenburg Landkreis Schaumburg Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Region Hannover Balge Binnen Binnen Binnen Binnen Bücken Diepenau Drakenburg Estorf (Weser) Eystrup Eystrup Gandesbergen Hämelhausen Hämelhausen Haßbergen Haßbergen Hassel (Weser) Hassel (Weser) Heemsen Hilgermissen Hoya Hoyerhagen Husum (bei Nienburg) Landesbergen Leese Liebenau (Niedersachsen) Linsburg Linsburg Marklohe Nienburg/Weser Pennigsehl Raddestorf Rehburg-Loccum Rodewald Rohrsen Schweringen Steimbke Steyerberg Steyerberg Stöckse Stolzenau Uchte Warmsen Wietzen WarpeKarte
Über dieses Bild

Heemsen ist eine Gemeinde im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heemsen liegt zwischen dem Naturpark Wildeshauser Geest und dem Naturpark Steinhuder Meer ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Hannover an der Weser. Durch das Gemeindegebiet fließt die Wölpe. Östlich liegt das Lichtenmoor. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Heemsen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rohrsen hat.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Ortsteile der Gemeinde sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heemsen wurde erstmals 1096 urkundlich erwähnt. Im Gemeindegebiet befinden sich die Reste von zwei Wallburgen. In der Nähe des Ortes Anderten lag die Andertenburg, die den Reichsweg zwischen der Mittelweserregion Richtung Fallingbostel kontrollierte. Etwa einen Kilometer südöstlich des Ortes Heemsen an der Straße nach Steimbke liegen in ehemals sumpfiger Umgebung die Reste der Brunsburg, deren Wälle noch teilweise erhalten sind. Ausgrabungen von 1907 in der Hauptburg lassen auf eine Entstehung im 9. Jahrhundert schließen.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische St.-Michaelis-Kirchengemeinde in Heemsen wurde am 1. Februar 2012 mit der St.-Johannis-Kirchengemeinde in Drakenburg zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Drakenburg-Heemsen zusammengeschlossen.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte Anderten und Gadesbünden wurden am 1. März 1974 eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Heemsen setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der aktuellen Kommunalwahlperiode (2011–2016) fungiert Henry Koch (CDU) als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Heemsen. Zum hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Heemsen wurde Friedrich-Wilhelm Koop gewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt schräg gekreuzte silberne Giebelbretter mit Pferdeköpfen, gespalten von grün und gold, vorne ein in halber Höhe und oben gezinnter Wehrturm mit grüner Türöffnung und silbernen Gitterstäben, hinten ein nach rechts gewendeter rotbezungter Wolfskopf.[4]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St.-Michaelis-Kirche, Kirche mit ungewöhnlicher Kombination aus Turm und Dachreiter
  • Brunsburg, frühmittelalterliche Wallanlage mit gut erhaltenen Überresten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt direkt an der Bundesstraße 209 die in Rohrsen beginnt und nach Walsrode führt.

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 2/2012, S. 61ff.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198.
  4. Hauptsatzung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heemsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien