Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical

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Musicaldaten
Titel: Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical
Originalsprache: Deutsch
Musik: Martin Lingnau
Buch: Thomas Matschoß
Liedtexte: Heiko Wohlgemuth
Originalregie: Corny Littmann
Uraufführung: September 2003
Ort der Uraufführung: Hamburg, Schmidts Tivoli
Ort und Zeit der Handlung: Hamburg-St. Pauli

Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical (kurz Heiße Ecke) ist ein Musical, welches seit 2003 im Schmidt-Theater auf der Hamburger Reeperbahn aufgeführt wird.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ganz St. Pauli trifft sich am Imbiss „Heiße Ecke“: Die Pinneberger Jungs Mikie, Frankie und Pitter, das Liebespaar Straube, der Hehler Henning, Hannelore von der Nachtschicht oder die Huren Nadja, Sylvie und Martina. Die „Heiße Ecke“ ist somit ein Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Interessen und Vorlieben. Es entsteht am Imbiss die große Liebe oder Intrige. In 22 Songs wird das bunte Leben auf der Reeperbahn in einem Zeitfenster von 24 Stunden präsentiert.

Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charlotte Heinke
  • Susi Banzhaf
  • Carola Thierheimer
  • Kai Bronisch
  • Kathi Damerow
  • Yvonne Disqué
  • Diana Böge
  • Götz Fuhrmann
  • Hans B. Goetzfried
  • Bernhard Hofmann
  • Franziska Kuropka
  • Volker von Liliencron
  • Anja Majeski
  • Markus Richter
  • Sarah Matberg
  • Stefanie Schwendy
  • Heiko Wohlgemuth
  • Benjamin Zobrys
  • Elena Zvirbulis
  • Evangelos Sargantzo
  • Petra Staginus
  • Frank Winkels
  • Stefan Leonard
  • Heiko Fischer
  • Janne Marie Peters
  • Katrin Taylor
  • Lisa Huk
  • Merten Schroedter
  • Timo Riegelsberger

(Stand: 2018)

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie führt der ehemalige FC St. Pauli-Vereinspräsident und Theaterbesitzer des Schmidt-Theaters Corny Littmann. Seit der Premiere 2003 sahen über 2 Millionen Menschen das Stück.[1] Die je neun Darsteller pro Aufführung schlüpfen während der Show in über 50 verschiedene Rollen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„.. gut ist sie, großartig sogar. So witzig, dass man Tränen lacht. So kitschig, dass man Tränen weint. Charmant und sexy, lasziv und ehrlich, aus der Gosse und über sie. Perfekte Besetzung, eingängige Songs, ordinäre Sprüche, die Bühne ein Hingucker“

„Die Theatermacher von St. Pauli [haben] ihre eigene Liebeserklärung an St. Pauli geschaffen.“

dpa

Weitere Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Inszenierung für Freilichtbühnen wurde ab 2008 auf der Waldbühne Kloster Oesede in Georgsmarienhütte aufgeführt.[2] 2017 stand es hier zum zehnten und letzten Mal auf dem Programm.[3] Bei den Freilichtspielen Bad Bentheim stand das Stück in den Jahren 2013 und 2014 auf dem Programm. Die Freilichtbühnen Herdringen im Sauerland und Barsinghausen (bei Hannover) zeigten das Stück im Jahr 2016. 2018 wird es von der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica aufgeführt.

Eine weitere Inszenierung läuft seit dem 9. Dezember 2016 unter der Regie von Susanne Heydenreich im Stuttgarter Theater der Altstadt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heiße Ecke | Das St. Pauli Musical im Schmidts Tivoli (Letzter Abruf: 23. Juni 2020)
  2. Waldbühne Kloster Oesede – Startseite. (Nicht mehr online verfügbar.) In: waldbuehne-kloster-oesede.de. Archiviert vom Original am 18. Februar 2016; abgerufen am 18. Februar 2016.
  3. Wolfgang Elbers: Letzte Saison für „Heiße Ecke“: Waldbühne startet Pfingsten mit Rumpelstilzchen. In: noz.de. 1. Juni 2017, abgerufen am 2. Juni 2017.