Heidemarie Uhl

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Heidemarie Uhl, 2017

Heidemarie Uhl (geboren am 17. September 1956 in Feldbach) ist eine österreichische Historikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidemarie Uhl studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Graz und habilitierte dort in Allgemeiner Zeitgeschichte. Sie arbeitete seit 1988 an der Abteilung Zeitgeschichte der Universität Graz an drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten und ab 1989 als Lehrbeauftragte. Seit 2001 ist Heidemarie Uhl Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie hält regelmäßig Lehrveranstaltungen an der Universität Wien ab.

Uhl war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas. Gastprofessorin war sie an der Hebräischen Universität Jerusalem, der Universität Straßburg, der Andrássy Universität Budapest und an der Stanford University. Sie ist Mitglied der österreichischen Delegation zur International Holocaust Remembrance Alliance und Mitglied des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Geschichte Österreich.[1] Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift „zeitgeschichte“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte der Steirischen Kammer für Arbeiter und Angestellte in der Ersten Republik. Unter Mitarbeit von Ursula Leiner. Europaverlag, Wien 1991, ISBN 3-203-51156-8.
  • Zwischen Versöhnung und Verstörung. Eine Kontroverse um Österreichs historische Identität fünfzig Jahre nach dem „Anschluß“. Böhlau, Wien 1992, ISBN 3-205-05419-9 (= Böhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek, Band 17, zugleich Dissertation an der Universität Graz 1988 - eingeschränkte Vorschau).
  • (Hrsg.): Kultur – Urbanität – Moderne. Differenzierung der Moderne in Zentraleuropa um 1900. Aufsatzsammlung, Passagen, Wien 1999, ISBN 3-85165-335-1.
  • (Hrsg.): Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur. Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts. Kongress in Wien 2002, Studien-Verlag, Innsbruck 2003, ISBN 3-7065-1923-2.
  • mit Bogusław Dybaś, Tomasz Kranz, Irmgard Nöbauer (Hrsg.): Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Polen und Österreich. Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven. Peter Lang Edition, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-631-62461-6.
  • mit Ljiljana Radonić (Hrsg.): Gedächtnis im 21. Jahrhundert. Zur Neuverhandlung eines kulturwissenschaftlichen Leitbegriffs. transcript, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3236-1.
  • mit Ljiljana Radonić (Hrsg.): Das umkämpfte Museum. Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung. transcript, Bielefeld 2020, ISBN 978-3-8376-5111-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heidemarie Uhl. ÖAW, abgerufen am 27. Februar 2019.
  2. Verein zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeitgeschichte > Zeitschrift „zeitgeschichte“ > Redaktion. Universität Wien, abgerufen am 27. Februar 2019.
  3. Rathauskorrespondenz vom 4. Mai 2018. Abgerufen am 14. Mai 2018.