Heidi (1978)

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Seriendaten
Deutscher Titel Heidi
Originaltitel Heidi
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Produktionsland Schweiz
Deutschland
Australien
Originalsprache Deutsch
Jahr 1978
Länge 25 Minuten
Episoden 26
Genre Kinderfilm
Idee Tony Flaadt,
Joachim Hess
Musik Siegfried Franz
Erstausstrahlung 13. September 1978 auf SF DRS
Besetzung

Heidi ist eine von Deutschland, Australien und der Schweiz koproduzierte Kinderserie mit 26 Teilen aus dem Jahr 1978, von der auch eine Filmfassung entstand.

Handlung[Bearbeiten]

Die verwaiste Heidi wird von ihrer Tante Dete zu ihrem einsiedlerischen Großvater gebracht, dem Alpöhi, der zunächst überhaupt nicht davon begeistert ist, das Kind aufzunehmen.

Der Alpöhi lebt schon lange zurückgezogen auf seiner Alm. Er hat sich mit den Dorfbewohnern verzürnt, die nun entsetzt sind, dass Dete das Kind ausgerechnet zu dem Einsiedler bringen will. Da Dete aber eine Stellung in Frankfurt bekommen hat, hat sie keine andere Wahl.

Es gelingt Heidi durch ihre liebenswerte Art, das Herz des alten Mannes zu erweichen. Bald schon gewinnt Alpöhi seine Enkeltochter lieb und kommt auch mit den Dorfbewohnern wieder ins Reine.

Später in der Serie holt Dete Heidi nach Frankfurt, weil dort Klara, die Tochter eines wohlhabenden Kaufmannes, eine Gefährtin braucht. Klara sitzt im Rollstuhl und kommt so kaum aus dem Haus. Heidi ist überhaupt nicht begeistert, dass sie ihre geliebten Berge verlassen muss.

In Frankfurt verzaubert Heidi bald alle mit ihrer liebenswerten Art. Allerdings wird sie vor Heimweh krank und darf schließlich wieder zum Alpöhi zurückkehren.

Als Klara schließlich auch auf die Alm kommt – sie wird dazu extra von Bediensteten getragen – ist das Glück fast perfekt. Zwar gefällt es dem Geißenpeter, Heidis Freund auf der Alm, zunächst gar nicht, dass Heidi sich so viel um das Stadtmädchen kümmert. Aber auch er versöhnt sich schließlich mit allen.

Und dann geschieht das Wunder: durch Heidis Zusprache lernt Klara schließlich wieder laufen.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Die Verfilmung orientiert sich sehr stark an den Romanen Heidis Lehr- und Wanderjahre und Heidi kann brauchen, was es gelernt hat von Johanna Spyri.

Dank des Serienformats mit 26 Folgen von je 25 Minuten kann die Geschichte sehr ausführlich erzählt werden. Bei der Verfilmung wurde viel Wert auf eine realistische Darstellung der Lebensverhältnisse zur Zeit der Handlung gelegt.

Als Koproduzenten fungierten das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen DRS (Zürich), TELVETIA (Genf), WIR Werbung im Rundfunk (Frankfurt am Main) und die Australische API (Sydney). Es wirkten zahlreiche bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler mit. Die Aufnahmen entstanden in der Schweiz (Engadin) und in Frankfurt am Main. Einzelne der im damaligen Frankfurt spielenden Szenen wurden im schweizerischen Zürich gedreht.

Episoden[Bearbeiten]

  1. Im Dörfli
  2. Der Alp-Öhi
  3. Der Geißenpeter
  4. Die Großmutter
  5. Im Winter
  6. Die Abreise
  7. Ankunft in Frankfurt
  8. Das Haus Sesemann
  9. Ein Ausflug
  10. Unruhe im Haus Sesemann
  11. Ein Schrank voller Brötchen
  12. Herr Sesemann
  13. Die Großmama
  14. Heimweh
  15. Das Gespenst
  16. Die Heimreise
  17. Wieder daheim
  18. Überraschungen
  19. Die Aussöhnung
  20. Der alte Doktor
  21. Besuch aus Frankfurt
  22. Im Winterhaus
  23. Klara kommt
  24. Der Rollstuhl
  25. Das Telegramm
  26. Glückliches Ende

Literatur[Bearbeiten]

  • Johanna Spyri: Heidi. Heidis Lehr- und Wanderjahre. Mit Bildern von Hans G. Schellenberger. (Ungekürzte Fassung des Original-Textes von 1880.) Arena, Würzburg 2004, ISBN 3-401-05706-5
  • Johanna Spyri: Heidi kann brauchen, was es gelernt hat. Mit Bildern von Hans G. Schellenberger. (Ungekürzte Fassung des Original-Textes von 1881.) Arena, Würzburg 2004, ISBN 3-401-05601-8

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]