Heidi Specker

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Heidi Specker (* 1962 in Damme) ist eine zeitgenössische Künstlerin, die seit 1992 in Berlin lebt und arbeitet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidi Specker studierte ab 1984 Design, Fotografie-/Film-Design an der Fachhochschule Bielefeld, das sie 1990 mit dem Diplom Design und Visuelle Kommunikation abschloss. 1991 erhielt sie ein Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks und 1992 ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen. 1995 wurde sie Meisterschülerin von Joachim Brohm an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Im Jahr 1996 wurde Heidi Specker mit dem European Photography Award der Deutschen Leasing AG ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie ein Arbeitsstipendium für Bildende Kunst von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin. 1997 wurde Specker mit dem ars viva 97/98 – Medienkunst, einem Förderpreis des Kulturkreises der Bundesverband der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., ausgezeichnet. Im Jahr 1999 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn. 2005 wurde sie mit dem Deutschen Fotopreis für ihr Buch Im Garten / concrete zur gleichnamigen Ausstellung im Sprengel Museum Hannover ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt Specker ein Stipendium für die Villa Massimo in Rom.[1]

Lehrtätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Oktober 2006 bis September 2009 vertrat sie die Professur für Fotografie und Medien an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, an die sie nach dem Jahresstipendium in der Zeit 2010/2011 in der Villa Massimo zurückkehrte.

Sonderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hilf mir, ich bin blind. 28 Tage Aussicht auf Einbildung, mit Texten von Theo Deutinger, Bilder aus Australien 2009, Christoph Keller Edition & JRP/Ringier, Zürich 2010, ISBN 978-3-03-764130-9[3]
  • Heidi Specker, im Garten. Zur Ausstellung Heidi Specker - Im Garten 2005-2006 im Sprengel Museum Hannover, Steidl Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-86521-140-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stipendiaten der Villa Massimo 2010 (Memento des Originals vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.villamassimo.de, Website Villa Massimo
  2. Augenblick des Ausdruckslosen: Porträtfotos von Heidi Specker in FAZ vom 30. März 2016, Seite 12.
  3. Rezension: Die hier sieht ganz gut aus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. November 2010.