Heike Ulrich

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Heike Ulrich (* 11. Mai 1963 in Bad Arolsen) ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Drehbuchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heike Ulrich wurde in Bad Arolsen geboren und ist die Schwester des deutschen Regisseurs Armin Ulrich und der AfD-Politikerin Doris von Sayn-Wittgenstein.[1] Nach einer Lehre zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolvierte sie direkt im Anschluss zunächst eine dreijährige Schauspielausbildung bei dem Schweizer Schauspieler Peter Nüesch. Später folgte der Besuch der Deutschen Schauspieler Akademie für Medien in München. Nach ersten Theaterengagements in München, Marburg und Kassel spielte Ulrich nach der Geburt ihrer Tochter ab 1989 ihre ersten TV-Rollen in ARD und ZDF.

2000–2011 spielte sie in der täglichen ARD-Fernsehserie Marienhof die Hauptrolle der Tanja Maldini. Sie arbeitet immer wieder mit ihrem Bruder Armin Ulrich zusammen (Theater/ TV), auch in dem Film Déjà-vu, der 2004 mit der Goldenen Kamera des Südwestrundfunks prämiert wurde. 2010 übernahm sie ihre erste Kinorolle als "Madame Sera" im Thriller „Streiflicht“ unter der Regie von Thomas Rösser. Weitere Kinofilme folgten - unter anderem die Krimikomödie "Parasozial - Fiktive Detektive", wo sie die Mutter des Protagonisten Vincent spielte. Heike Ulrich ist seit Jahren als Sprecherin und Moderatorin tätig u. a. Hessischer Rundfunk, (div. Events). 2000 legte sie ihre Rundfunkprüfung für Selbstfahrer ab. Mit ihrem Solo-Programm Moments trat sie in diversen TV-Sendungen auf - unter anderem in den USA (Baron Hilton Cup).

In den Jahren 2011/2012 absolvierte sie eine Weiterbildung für Drehbuchautoren und Dramaturgen an der Master School und TV-Akademie - Berlin. Im Anschluss entstanden verschiedene Skripte zu Spielfilmen, unter anderem ein Drehbuch zum Kurzspielfilm Begegnungen (siehe Crewunited), bei dem Ulrich auch Regie führte. Zu einem der Drehbücher entstand der Roman "Jenseits des Nordlichts - Annuntiatio Domini" über den Verlag Jörg Mitzkat (Leipziger Buchmesse 2018). Der Thriller schildert merkwürdige Geschehnisse im Leben eines heutigen Paares innerhalb einer säkularen und aufgeklärten Zivilgesellschaft und verwebt dabei Aspekte nordischer und christlicher Mystik mit Geschehnissen eines kleinen, deutschen Ortes zu Beginn des 17. Jahrhunderts.

Heike Ulrich ist Botschafterin der Stiftung HundeHelfenHeilen.[2] Außerdem ist sie Unterstützerin des Hospizes am Buck in Lörrach[3] und Patin der Bieneninitiative BeeGood.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heike Ulrich wurde für ihren Dokumentarfilm "Vergangenheit und Gegenwart" (Bad Arolsen eine Kulturstätte des Barock), des von der Hessischen Landesstiftung für privaten Rundfunk initiierten Wettbewerbes „Meine Stadt“, 2001 mit einem Förderpreis (3. Platz) ausgezeichnet.[5]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elmar Schulten: Doris von Sayn-Wittgenstein: AfD Politikerin stammt aus Bad Arolsen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 11. Dezember 2017
  2. http://hundehelfenheilen-stiftung.de/
  3. http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/genussreicher-abend-fuer-ein-gutes-werk--20459414.html
  4. http://www.bee-careful.com/de/initiative/guter-vorsatz-fuer-2015-bienenpatenschaft/
  5. Eine von Hier. Die Hall of Fame des Landkreises