Heike Wiehle-Timm

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Heike Wiehle-Timm (* 1958 in Kassel) ist eine deutsche Dramaturgin, Filmproduzentin, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von Relevant Film.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik arbeitete Heike Wiehle-Timm als Dramaturgieassistentin für die Freie Volksbühne Berlin und von 1982 bis 1986 als Dramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel in München. 1987 war sie mit einem Lehrauftrag für Gegenwartsdramatik und Dramaturgie an der Ludwig-Maximilians-Universität München betraut. In ihrer Wahlheimat Hamburg arbeitete Heike Wiehle-Timm seit 1988 zunächst als Producerin für die Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft und entwickelte dort zahlreiche Fernsehspiele und -serien, darunter u. a. Der kleine Vampir – Neue Abenteuer (1993) nach Büchern von Angela Sommer-Bodenburg (Drehbuch: Sabine Thiesler, Regie: Christian Görlitz), Geboren 1999 (1992) von Charlotte Kerner (Buch: Beate Langmaack, Regie: Kai Wessel) und Ein Mann für jede Tonart (1993) nach dem Roman von Hera Lind (Regie: Peter Timm).

1993 gründete sie zusammen mit Peter Timm die Relevant Film Produktionsgesellschaft in Hamburg. Seitdem produzierte sie zahlreiche Spielfilme für Kino und Fernsehen sowie mehrteilige Serien.

Heike Wiehle-Timm ist Mitglied in der Deutschen Filmakademie e. V. und Mitglied im Kassel-Beirat[1], sowie Mitglied in der Bewertungskommission HessenInvestFilm III.[2]

Seit 2010 ist Heike Wiehle-Timm Bereichsleiterin Produktion des Filmstudiengangs der Hamburg Media School.

Heike Wiehle-Timm ist Mutter zweier Kinder.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinoproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: Zwei Leben hat die Liebe (Regie: Peter Timm)
  • 1997: Ferkel Fritz (Regie: Peter Timm)
  • 1997: Andrea und Marie (Regie: Martin Enlen)
  • 1997: Vergewaltigt – Eine Frau schlägt zurück (Regie: Martin Enlen)
  • 1998: Millennium Love (Regie: Peter Timm)
  • 1999: Und morgen geht die Sonne wieder auf (Regie: Johannes Fabrick)
  • 1999: Zärtliche Sterne (Regie: Julian Roman Pölsler)
  • 1999: Zwei Mädels auf Mallorca (Regie: Dror Zahavi)
  • 2000: Alptraum einer Ehe (Regie: Johannes Fabrick)
  • 2000: Die Salsa-Prinzessin (Regie: Dror Zahavi)
  • 2002: Sektion – Die Sprache der Toten (Regie: Markus Bräutigam)
  • 2002: Familie XXL (Regie: Peter Timm)
  • 2004: Zwei Wochen für uns (Regie: René Heisig)
  • 2004: Liebe in der Warteschleife (Regie: Dennis Satin)
  • 2005: Charlotte und ihre Männer (Regie: Dirk Kummer)
  • 2006: Einfache Leute (Regie: Thorsten Näter)
  • 2006: Der Tote am Strand (Regie: Martin Enlen)
  • 2007: Das Geheimnis meiner Schwester (Regie: Bettina Woernle)
  • 2007: Wie küsst man einen Millionär? (Regie: Zoltan Spirandelli)
  • 2008: Späte Rache – Eine Familie wehrt sich (Regie: Thorsten Näter)
  • 2008: Eine Nacht im Grandhotel (Regie: Thorsten Näter)
  • 2009: Frischer Wind (Regie: Imogen Kimmel)
  • 2011: Pilgerfahrt nach Padua (Regie: Jan Ruzicka)
  • 2011: Tod am Engelstein (Regie: Christiane Balthasar)
  • 2011: Weihnachten … ohne mich, mein Schatz! (Regie: Dennis Satin)
  • 2012: Halbe Hundert (Regie: Matthias Tiefenbacher)
  • 2012: Auslandseinsatz (Regie: Till Endemann)
  • 2012: Mit geradem Rücken (Regie: Florian Froschmayer)
  • 2013: Nur eine Nacht (Regie: Thorsten Näter)
  • 2013: Der Tote im Watt (Regie: Maris Pfeiffer)
  • 2013: Beste Freundinnen (Regie: Thomas Jauch)
  • 2014: Immer wieder anders (Regie: Matthias Steurer)
  • 2014: Die Zeit mit Euch (Regie: Stefan Krohmer)

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Rennschwein Rudi Rüssel – 1. Staffel (Regie: Rolf Wellingerhof, Wolfgang Groos)
  • 2008: Rennschwein Rudi Rüssel – 2. Staffel (Regie: Rolf Wellingerhof, Wolfgang Groos)
  • 2009: Rennschwein Rudi Rüssel – 3. Staffel (Regie: Rolf Wellingerhof, Wolfgang Groos)

Werke (Print)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burkhart Mauer, Simone Reber, Heiko Schier, Regine Walter-Lehmann, Heike Wiehle: Freie Volksbühne Berlin: nichts muß bleiben wie es ist 1890–1980. Hrsg. v. Freie Volksbühne Berlin e. V., stellv. durch Günther Abendroth. Berlin 1980.
  • Leben in Kassel – Eine Liebeserklärung. Herausgegeben von Georg Lewandowski. euregioverlag, 2003, ISBN 3-933617-15-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt von Heike Wiehle-Timm auf kassel.de, abgerufen am 15. März 2013
  2. HessenInvestFilm