Heiligenkreuz im Lafnitztal

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Heiligenkreuz im Lafnitztal
Wappen von Heiligenkreuz im Lafnitztal
Heiligenkreuz im Lafnitztal (Österreich)
Heiligenkreuz im Lafnitztal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Jennersdorf
Kfz-Kennzeichen: JE
Fläche: 23,77 km²
Koordinaten: 46° 59′ N, 16° 16′ OKoordinaten: 46° 59′ 18″ N, 16° 15′ 36″ O
Höhe: 243 m ü. A.
Einwohner: 1.245 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 52 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7561
Gemeindekennziffer: 1 05 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untere Hauptstraße 1
7561 Heiligenkreuz im Lafnitztal
Website: www.heiligenkreuz-lafnitztal.at
Politik
Bürgermeister: Eduard Zach (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(19 Mitglieder)
10
5
3
1
10 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Heiligenkreuz im Lafnitztal im Bezirk Jennersdorf
Deutsch Kaltenbrunn Eltendorf Heiligenkreuz im Lafnitztal Jennersdorf Königsdorf Minihof-Liebau Mogersdorf Mühlgraben Neuhaus am Klausenbach Rudersdorf Sankt Martin an der Raab Weichselbaum BurgenlandLage der Gemeinde Heiligenkreuz im Lafnitztal im Bezirk Jennersdorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Heiligenkreuz im Lafnitztal von Südwesten
Heiligenkreuz im Lafnitztal von Südwesten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Heiligenkreuz im Lafnitztal (ungarisch: Rábakeresztúr) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Jennersdorf im Burgenland in Österreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im südlichen Burgenland im Lafnitztal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Heiligenkreuz im Lafnitztal und Poppendorf im Burgenland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Rábakeresztúr verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Marktgemeinde ist Heiligenkreuz im Lafnitztal seit 1971.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
50
40
30
20
10
0
46,75 %
(+16,56 %p)
26,94 %
(-18,18 %p)
16,93 %
(+0,43 %p)
8,20 %
(+0,79 %p)
1,17 %
(+0,38 %p)
2007

2012

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Bürgermeister ist Ing. Eduard Zach von der SPÖ. Amtsleiter ist Bernd Skopec.

Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 10, ÖVP 5, FBL 3, Grüne 1.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 13. Juni 1971 verliehen. Die offizielle Blasonierung lautet: „Im grünen Schild ein schwebendes silbernes Kreuz.“ Das Kreuz steht redend für den Ortsnamen. Die Gemeindefarben sind Grün und Silber.[2] In der öffentlichen Darstellung (Außenbild der Gemeinde) ist kein Wappen mit heraldischem Wappenschild gebräuchlich, sondern ein Logo bzw. eine Gebrauchsgrafik.[3] Eine Beschreibung der Gebrauchsgrafik könnte lauten: „In Grün ein schwebendes silbernes Tatzenkreuz.“

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fußballverein Heiligenkreuz (2. Liga Süd)
  • Tennisclub Heiligenkreuz
  • Eisstockverein Heiligenkreuz
Kirche Heiligenkreuz

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Heiligenkreuz im Lafnitztal

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Wollinger (1877–1945), Politiker und Mühlenbesitzer, setzte sich für den Anschluss der deutschsprachigen Gebiete West-Ungarns an Österreich ein
  • Franz Beutl (1905–1971), Politiker und Landwirt
  • Franz Kurz (1920–2003), Politiker und Landwirt

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrea Brugner: Marktgemeinde Heiligenkreuz im Lafnitztal: Beschreibung und Analyse der Siedlungsstrukturen. Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur Wien 1993.
  • Martina Planer: Heiligenkreuz im Lafnitztal im Wandel der Zeit. Diplomarbeit, Universität Wien 2000.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Kultur und Geschichte, Wappen. Abgerufen am 19. Mai 2016.
  3. Vgl. die Logos/Gebrauchsgrafiken an Gebäuden und in Vereinen: Gemeindeamt, Feuerwehrgerätehaus, Eisstockschützen, Fußballverein. Internet. Abgerufen: 19. Mai 2016. 18:29:48 Uhr.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heiligenkreuz im Lafnitztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien