Heiligenstein (Bas-Rhin)

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Heiligenstein
Wappen von Heiligenstein
Heiligenstein (Frankreich)
Heiligenstein
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Obernai
Gemeindeverband Barr-Bernstein
Koordinaten 48° 25′ N, 7° 27′ OKoordinaten: 48° 25′ N, 7° 27′ O
Höhe 189–640 m
Fläche 3,99 km²
Einwohner 958 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 240 Einw./km²
Postleitzahl 67140
INSEE-Code

Mairie Heiligenstein

Heiligenstein ist eine französische Gemeinde mit 958 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est. Sie, im Elsass gelegen, gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein und zum Kanton Obernai.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Heiligenstein liegt etwa fünf Kilometer südsüdwestlich von Obernai und 24 Kilometer südwestlich von Straßburg am Rande der Vogesen unterhalb des Odilienberges.

Nachbargemeinden von Heiligenstein sind Obernai und Goxwiller im Nordosten, Bourgheim im Osten, Gertwiller im Südosten sowie Barr im Süden und Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen aktuellen Namen bekam Heiligenstein 1460.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2013
Einwohner 580 608 694 728 730 861 987 959

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Burg Landsberg wurde zwischen 1197 und 1200 von Conrad von Landsberg erbaut und im Dreißigjährigen Krieg 1632 durch die Schweden zerstört. Sie wurde 1965 als Monument historique (Denkmal) klassifiziert.[1] Die Ruinen befinden sich heute im Privatbesitz. Sie liegen in 580 m Höhe. Zu sehen ist von der oberen Burg aus dem 12. Jahrhundert noch der hohe viereckige Burgturm mit einem Erker. Außerdem sieht man noch zwei Rundtürme und einen Kamin mit frühgotischen Kolonnen der unteren Burg aus dem 13. Jahrhundert.
  • In das Zusatzverzeichnis der Base Mérimée wurde der Brunnen Fontaine de l’Ours aus dem 16. Jahrhundert aufgenommen.[2]
  • Das Rathaus mit einer Statue des Ehret Wantz, der im Jahre 1742 die für dieses Anbaugebiet bezeichnende Rebe namens Klevener de Heiligenstein einführte. Das Klevener Weinfest findet am Wochenende vor dem 15. August statt.
  • Die evangelisch-lutherische Kirche St-Jean-Baptiste mit Chorturm aus dem 12. Jahrhundert.
  • Die Ruine der Kirche des Klosters Truttenhausen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gibt einem eigenen Wein, dem Klevener de Heiligenstein, ihren Namen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Burg Landsberg in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Fontaine de l’Ours in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heiligenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien