Heilingen

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Dieser Artikel beschreibt Heilingen bei Rudolstadt. Bei Mühlhausen liegen Kirchheilingen, Neunheilingen, Issersheilingen und Bothenheilingen rund um die Heilinger Höhen.

Koordinaten: 50° 46′ 15″ N, 11° 27′ 37″ O

Heilingen
Höhe: 222 m
Fläche: 7,11 km²
Einwohner: 223 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2007
Postleitzahl: 07407
Vorwahl: 036742
Dorfkirche

Dorfkirche

Heilingen ist ein Dorf im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Seit dem 1. Dezember 2007 ist die ehemals politisch selbständige Gemeinde ein Ortsteil der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heilingen liegt im Hexengrund, der von links im spitzen Winkel zum Saaletal läuft. Es wird im Norden durch drei Berge (ca. 400 m ü. NN) aus Muschelkalk (Mordberg, Teufelsberg, Hirschberg) und im Süden durch zwei große Culmsen aus Sandstein begrenzt. Durch Heilingen fließt der Wiedabach, der vier Kilometer weiter im Südosten in Zeutsch in die Saale mündet. Zu Heilingen gehörte auch der Gemeindeteil Röbschütz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen derer von Heilingen

Der Ort soll bereits 874 in der Schreibweise Heldingen urkundliche Erwähnung gefunden haben und war Sitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechtes. Die mit Schießscharten wehrhaft gemachte Kirchhofsmauer ist in Teilen erhalten und umgibt das spätgotische Gotteshaus aus dem 16. Jahrhundert.[2]

Hauptartikel: Dorfkirche Heilingen

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Eingemeindung war die Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel bereits erfüllende Gemeinde für Heilingen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Heilingen setzte sich aus sechs Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU: 2 Sitze
  • BG: 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister vor der Eingemeindung war Günter Grohmann (BG). Er wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007
  2. Heilingen. In: Paul Lehfeld (Hrsg.): Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Herzogthum Sachsen-Altenburg, Westkreis, Amtsgerichtsbezirk Kahla. Heft III, Gustav Fischer Verlag, Jena 1888, S. 98 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]