Heimberg BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Heimberg zu vermeiden.
Heimberg
Wappen von Heimberg
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
BFS-Nr.: 0928i1f3f4
Postleitzahl: 3627
Koordinaten: 612474 / 182105Koordinaten: 46° 47′ 24″ N, 7° 36′ 7″ O; CH1903: 612474 / 182105
Höhe: 551 m ü. M.
Fläche: 5,4 km²
Einwohner: 6667 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 1235 Einw. pro km²
Website: www.heimberg.ch
Karte
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Heimberg ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern in der Schweiz. Der Name ist wahrscheinlich eine Bildung aus dem althochdeutschen Personennamen Haimo/Heimo und dem Gattungswort Berg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimberg ist die unterste Gemeinde im Aaretal, die zum Berner Oberland gehört. Zur Gemeinde gehören die Weiler Bümberg und Thungschneit (letzteres war bis 1869 eine selbstständige Gemeinde), welche nordwestlich der Ortschaft Heimberg liegen.

Die Gemeinde ist einer der nördlichen Vororte der Stadt Thun. Nachbargemeinden von Heimberg sind Fahrni, Steffisburg, Thun, Uetendorf, Uttigen, Kiesen, Brenzikofen und Oppligen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1146 trat ein Ritter Burkhart von Heimberg in einer Urkunde als Zeuge auf; dies ist auch die erste Nennung Heimbergs überhaupt und gilt als Geburtsstunde der Gemeinde. Durch die Töpferei entwickelte sich Heimberg im 18. Jahrhundert sehr stark. Das Töpfergewerbe erreichte seinen Höhepunkt zwischen 1800 und 1850.

Historisch belegte Namensnennungen:

  • 1146: Burchardus de Heimberc
  • 1175: Heimenberc
  • 1250: Heinberch
  • 1342: in dem Dorf ze Heimberg

1869 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Thungschneit mit Heimberg fusioniert.

Im Jahr 1992 hat Heimberg mit der Stadt Horažďovice in Tschechien (Südböhmen) ein Freundschaftsabkommen als Partnergemeinde abgeschlossen. Seither wird der gegenseitige Kontakt auf Behörden-, Vereins- und Schulebene in freundschaftlicher und herzlicher Atmosphäre gepflegt.

1996 feierte Heimberg seinen 850. Geburtstag mit einem grossen Fest mit Umzug und verschiedenen anderen Aktivitäten. Aus diesem Anlass wurde auch ein neues Heimberger-Buch herausgegeben.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl nahm von 1900 bis 1960 von 1217 auf 2139 zu. Seit 1970 entwickelte sich Heimberg rasant. Per 31. Dezember 2015 hat Heimberg 6667 Einwohner.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimberg wird von einem siebenköpfigen Gemeinderat regiert. Abstimmungen finden an der Gemeindeversammlung statt.

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 40.2 %, SP 14.1 %, BDP 11.6 %, FDP 7.1 %, EVP 6.8 %, EDU 6.3 %, GPS 5.0 %, glp 4.6 %, CVP 2.3 %.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Heimberg ist der Fussballclub Heimberg mit 600 Mitgliedern der grösste Verein. Er wurde 1934 gegründet. Der Verein bestreitet seine Heimspiele im «Stadion Waldgarten». Die erste Mannschaft des FC Heimbergs spielt in der 3. Liga. Der Verein ist für seine gute Torhüterausbildung und Juniorenbewegung bekannt. Durch den rasanten Wachstum der Bevölkerung fehlt es an Rasen und Freizeitplätzen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Glarner (* 1985), Schwinger, Schwingerkönig 2016, wohnt in Heimberg.
  • C. A. Schmalz (1887–1969), Zeichner, Keramiker, Töpfer, Plastiker und Maler; ab 1921 hier wohnhaft

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Buchs: Vom Heimberger Geschirr zur Thuner Majolika. Verein Schlossmuseum Thun (Hrsg.), Thun 1998.
  • Adriano Boschetti-Maradi: Gefässkeramik und Hafnerei in der Frühen Neuzeit im Kanton Bern. In: Schriften des Bernischen Historischen Museums. Nr. 8. Bern 2006, S. 224–228.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heimberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Heimberg - regiotv.ch. In: regiotv.ch. Abgerufen am 6. Februar 2013.
  3. Resultate der Gemeinde Heimberg. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016 (html, deutsch).