Heimkehr (1928)

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Filmdaten
Originaltitel Heimkehr
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1928
Länge 115 Minuten
Stab
Regie Joe May
Drehbuch Fritz Wendhausen
Joe May
Produktion Erich Pommer
Musik Willy Schmidt-Gentner (Bei der Uraufführung)
Kamera Günther Rittau
Konstantin Irmen-Tschet
Besetzung

Heimkehr ist ein deutsches Filmdrama von 1928 nach der Novelle Karl und Anna von Leonhard Frank.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges: die beiden Kriegsgefangenen Karl und Richard befinden sich seit fast vier Jahren in der Weite der sibirischen Steppe, um dort Markierungsgräben auszustechen. Einmal pro Monat marschieren sie ins Gefangenenlager, um sich mit Vorräten einzudecken. Die meiste Zeit sind sie somit alleine. Sie werden gute Freunde und Richard erzählt dem unverheirateten Frank im Laufe der Zeit alles über seine geliebten Frau Anna. Als Richard weiter ostwärts deportiert wird, entschließt sich Frank zur Flucht.

Sie gelingt ihm und er steht eines Tages vor Annas Haustür. Es gibt sich als Richard aus. Begünstigt wird dieser Betrug, da er Frank äußerlich ähnelt. Anna, die trotz Richards Wissens ihre Zweifel hat, spielt aber mit. Im Laufe der Zeit kommen sie sich näher, so nahe, dass Anna von Frank schwanger wird.

Doch eines Tages steht auch plötzlich Richard vor der Tür. Er sieht, wie sich Anna und Frank küssen. Er gibt sich zu erkennen. Zwar ist er bereit ihr zu vergeben, aber Frank will er für seinen Verrat mit einem Beil erschlagen. Anna stellt sich schützend vor Frank. Richard bricht weinend zusammen. Karl und Anna packen einige Sachen zusammen und verschwinden aus der Stadt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktionsfirma war die Universum-Film AG (UFA) (Berlin), der Erstverleih lag bei der Universum-Film Verleih GmbH (Ufa) Berlin. Die Aufnahmeleitung übernahm Arthur Hoffmann, das Szenenbild wurde von Julius von Borsody und Artur Schwarz angefertigt., beraten dabei wurden sie von Alexander Arnstam. Die Dreharbeiten fanden von Februar 1928 bis Mai 1928 unter anderem im Hamburger Hafen statt.

Laut Filmportal.de wurde der Film in einer Länge von sechs Akt (Film) auf 3.006 Metern der Zensur am 23. Mai 1928 vorgelegt und erhielt dabei ein Jugendverbot (Nr. 19076). Bei einer neuerlichen Prüfung am 10. August 1928 soll der Film dann zehn Akte auf 3.101 Metern, ca. 123 Minuten.[1] gehabt haben und ebenfalls mit einem Jugendverbot belegt worden sein (Nr. 19718). Das ist eher unwahrscheinlich, da Zensur normalerweise eine Kürzung, keine Verlängerung beinhaltet. Es scheint sich um einen Zahlendreher beim filmportal.de zu handeln.

Die Uraufführung fand am 29. August 1928 im Gloria-Palast Berlin statt.

Verfügbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist erhalten und in einer knapp 115-minütigen Fassung als Videostream beim Filmportal.de zu sehen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmlängenrechner, Bildfrequenz: 22
  2. Heimkehr als Videostream