Heinerfest

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Heinerfest
Blick auf die Landgraf-Georg-Straße beim Heinerfest 2013

Das Heinerfest in Darmstadt ist mit etwa 250 Schaustellern und etwa 700.000 Besuchern eines der größten Innenstadtfeste Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heinerfest wurde während des Wiederaufbaus der in der Brandnacht vom 11. auf den 12. September 1944 zerstörten Stadt als Zeichen der Hoffnung und neugewonnener Lebensfreude 1951 begründet. Der Name Heinerfest wurde vom Spitznamen „Heiner“ für die Darmstädter Bevölkerung abgeleitet.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heinerfest findet immer an den fünf Tagen von Donnerstag bis Montag um den ersten Sonntag im Juli statt. In dieser Zeit ist die Innenstadt für den Verkehr gesperrt, Busse werden dabei umgeleitet. Den Abschluss des Heinerfestes bildet das große Höhenfeuerwerk am Montagabend (bis 2010 über dem Herrngarten, seit 2011 über dem Darmstadtium). Neben Fahrgeschäften rund um das Darmstädter Schloss, dem Karolinenplatz sowie dem Mercksplatz und das Riesenrad auf dem Marktplatz finden über 100 kostenlose Veranstaltungen statt: Livebühnen, Theater, Ausstellungen, Konzerte, Wanderungen, Filme und Sportturniere.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heinerfest spielte auch eine Rolle in dem ZDF-Sechsteiler Tod eines Schülers und in der Fernsehserie Diese Drombuschs.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Liane Palesch, Sabine Welsch (Hrsg.): Geschichte und Geschichten zu 50 Jahren Darmstädter Heinerfest: hinein ins Vergnügen! Heimatverein Darmstädter Heiner e.V., Darmstadt 2000, 256 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]