Heinrich-Böll-Preis

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Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2015 an Herta Müller durch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Der Heinrich-Böll-Preis ist ein Literaturpreis, der von der Stadt Köln im Gedenken an den Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, einen Ehrenbürger der Stadt seit 1982, verliehen wird. Die Auszeichnung, die jeweils ein literarisches Lebenswerk ehrt, wurde ab 1980 zunächst als städtischer Literaturpreis jährlich verliehen. Seit 1985 trägt die Auszeichnung den Namen Heinrich-Böll-Preis. Der Preis war mit 35.000 Mark dotiert. Seit 1993 wird der Heinrich-Böll-Preis alle zwei Jahre verliehen. Nachdem der Preis einige Zeit lang mit 20.000 Euro dotiert war,[1] beträgt die Preissumme aktuell (Stand 2017) 30.000 Euro.[2]

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jury besteht aus[1]

Der Oberbürgermeister, der Kulturdezernent und der Direktor der Stadtbibliothek sind geborene Mitglieder. Die übrigen Mitglieder der Jury werden vom Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten für die Dauer einer Wahlperiode benannt.

Die Jury besteht zurzeit (2015) u. a. aus den Fachleuten Christof Hamann, Guy Helminger, Ulrich Peltzer und Andreas Platthaus und fasst ihre Beschlüsse unter Vorsitz des Kölner Oberbürgermeisters.[3]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Satzung für die Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln. Stadt Köln, 23. März 2005, abgerufen am 11. Juli 2011 (PDF; 48 kB).
  2. Heinrich-Böll-Preis für Ilija Trojanow, deutschlandfunkkultur.de, 27. Mai 2017, abgerufen am 29. Mai 2017
  3. a b Stefan Palm: Heinrich-Böllpreis 2011 geht an Ulrich Peltzer. Jury lobt seine „hellsichtige, unbestechliche Analyse unserer Gegenwart“. Stadt Köln, 8. Juli 2011, abgerufen am 9. Juli 2011.
  4. Stefan Palm: Heinrich-Böll-Preis 2005 geht an Ralf Rothmann. Autor verbindet Poesie und Realismus, Erinnerungen und Gegenwart miteinander. Stadt Köln, 5. Juli 2005, abgerufen am 30. Juli 2011.
  5. Stefan Palm: Heinrich-Böll-Preis 2007 geht an Christoph Ransmayr. Sein Roman Die letzte Welt begeisterte Publikum und Kritik. Stadt Köln, 18. Juni 2007, abgerufen am 9. Juli 2011.
  6. Stefan Palm: Heinrich-Böll-Preis 2009 geht an Uwe Timm. Jury lobt seine „kunstvolle Verschränkung von Historischem mit Poetischem“. Stadt Köln, 24. Juni 2009, abgerufen am 9. Juli 2011.
  7. Rundschau Online: Kölner Böll-Preis an Eva Menasse, 27. Juni 2013, abgerufen am 27. Juni 2013
  8. orf.at - Herta Müller erhält Heinrich-Böll-Preis. Artikel vom 24. Juni 2015, abgerufen am 24. Juni 2015.
  9. Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilung vom 29. Mai 2017: Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2017 für Ilija Trojanow, von Simone Winkelhog, abgerufen am 30. Mai 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]