Johann Heinrich Alting

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Henricus Alting, Stich von Steven van Lamsweerde

Johann Heinrich Alting (* 17. Februar 1583 in Emden; † 25. August 1644 in Groningen) war ein deutscher reformierter Theologe.

Heinrich Alting studierte in Groningen und in Herborn Theologie. 1613 wurde er in Heidelberg promoviert und zum Professor der Dogmatik ernannt. 1616 war er Direktor des dortigen Seminars Collegium sapientiae. Zusammen mit Abraham Scultetus und Paul Tossanus nahm er 1618 an der Dordrechter Synode teil.[1] Nach der Plünderung Heidelbergs durch Tilly im September 1622 floh er nach Holland. In Groningen wurde er 1627 zum Professor für Theologie ernannt.

Altings Schriften über pfälzische Kirchengeschichte, die Augsburgische Konfession, den Heidelberger Katechismus, zur Dogmatik und überkirchliche Kontroversen wurden erst nach seinem Tode herausgegeben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Johann Heinrich Alting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Willem van Irhoven (Hrsg.): Canones Synodi nationalis Dordracenae, ofte Oordeel des Synodi nationalis der Gereformeerde Kercken van de Vereenigde Nederlanden: ghehouden binnen Dordrecht, inden jare 1618 ende 1619. J. H. Vonk van Lynden, Utrecht 1752, S. 22, 40, 68 und 95 (Google-Books).