Heinrich Bösenberg

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Johann Heinrich Bösenberg (* 17. April 1745 in Hannover; † 27. November 1828 in Dresden) war ein deutscher Theaterschauspieler, Komiker, Sänger und Bühnenautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon frühzeitig macht sich sein komisches Talent bemerkbar, allgemein riet man ihm zu, sich der Bühne zu widmen, und da er auch Lust und Liebe für diesen Beruf empfand, so debütierte er 1768 bei der Seilerschen Gesellschaft, wanderte dann von Stadt zu Stadt, um endlich anfangs der 1780er Jahre bei der Gerstmannschen Gesellschaft Engagement zu finden. Dort gefiel er namentlich in der Darstellung komischer Bediente, alter Stutzer und Juden. 1786 kam er zu Pasquale Bondini und 1790 zu Franz Seconda. Bei dieser Theatergesellschaft, die 1814 zur königl. sächsischen Hofschauspieler-Gesellschaft erhoben wurde, blieb er bis zu seinem Tode. Er starb 1828 in Dresden. Bösenbergs komisches Talent war ein außerordentliches, ein ihm angeborenes. Er war eben ein Komiker von Gottes gnaden. Schon sein Erscheinen auf der Bühne versetzte die Zuschauer in die angenehmste und heiterste Stimmung, die oft nach wenigen Worten, die er gesprochen hatte, in das lauteste Gelächter überging. Er schrieb auch einige Bühnenwerke, die unter dem Gesamttitel: „Dramatischer Beitrag für das Hoftheater in Dresden“ (1791) erschienen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 108

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenberg Lexikon Einband – Ausschnitt.png Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Ludwig Eisenbergs Großem biographischen Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert, Ausgabe von 1903.
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