Heinrich Becker (NSDAP)

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Heinrich Becker (auch Heinz Becker genannt) (* 7. November 1883 in Esens; † 10. April 1935 in Münster) war ein deutscher Politiker und Kreisleiter der NSDAP.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Becker wurde als Sohn des Johann Heinrich Becker (Bahnmeisteraspirant) geboren und war nach seiner Schul- und Berufsausbildung zunächst als Reichskolonialamtssekretär in Togo tätig, bis er 1919 nach Coesfeld kam und hier einen Gastronomiebetrieb einheiratete. Er war politisch aktiv und seit 1933 Mitglied im Kreisausschuss und Kreisverwaltungsgericht des Landkreises Coesfeld. Am 5. April 1933 wurde er Beigeordneter der Stadt Coesfeld (unbesoldet). In diesem Jahr war er auch Kandidat für die Wahlen zum Preußischen Landtag. Becker war Vorstandsvorsitzender des Coesfelder Spar- und Darlehnskassen-Vereins, Vorsitzender des Kreis-Mittelstandsverbandes Coesfeld e. V. sowie Verwalter der Wirtschaftsgruppe des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes.

Betätigung in der NSDAP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1931 Eintritt in die NSDAP und Gründung der NSDAP-Ortsgruppe Coesfeld am 7. März 1931 im Bahnhofshotel Coesfeld (Parteilokal)
  • 1933 NSDAP-Ortsgruppenleiter Coesfeld
  • 1933 bis Anfang 1934 NSDAP-Kreisleiter in Coesfeld

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Becker war mit der Witwe Maria Bertling geb. Mey verheiratet. Sie war die Tochter des Besitzers des Bahnhofshotels in Coesfeld. Die fünf Kinder aus der ersten Ehe seiner Frau adoptierte er und hatte mit ihr noch ein gemeinsames Kind.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Stellbrink: Die Kreisleiter der NSDAP in Westfalen und Lippe, Veröffentlichung der staatlichen Archive des Landes Nordrein-Westfalen: Reihe C, Quellen und Forschung; Bd. 48, Münster 2003, ISBN 3–932892–14–3, *Digitalisat.