Heinrich C. Berann

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Grab von Heinrich Caesar Berann auf dem Neuen Friedhof Mühlau, Innsbruck
Panorama des Yellowstone von Norden aus gesehen.

Heinrich Caesar Berann (* 31. März 1915 in Innsbruck; † 4. Dezember 1999 in Lans, Tirol) war ein österreichischer Grafiker. Er erreichte Weltruhm mit seinen Panoramakarten, die moderne Kartografie mit klassischer Malerei kombinierten.

H.C. Berann, Sohn einer Familie etablierter Innsbrucker Maler und Bildhauer, absolvierte die Bundeslehranstalt für Malerei in Innsbruck in den Jahren 1930 bis 1933. Nach Abschluss arbeitete er als freier Künstler und Designer bis zu seinem Durchbruch im Jahr 1934, als er den ersten Preis bei einem Wettbewerb zur Gestaltung der Panoramakarte der neu eröffneten Großglockner-Hochalpenstraße gewinnen konnte.

In den folgenden Jahren konnte er seinen einmaligen Stil verfeinern, der richtungsweisend für heutige Panoramakarten war. Seine internationalen Erfolge von mehreren hundert Karten waren neben den Panoramakarten für verschiedene Olympische Spiele auch bekannte Werke für die National Geographic Society.[1]

Er starb im Alter von 84 Jahren im Tiroler Ort Lans, wo er seit 1952 gelebt hatte. Seine Arbeit wird von seinem Schüler und langjährigen Assistenten Heinz Vielkind mit einem eigenen Studio weitergeführt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Panoramakarten von H. C. Berann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. National Geographic: 1963 OLD AND NEW ROUTES COURTESY NATIONAL GEOGRAPHIC MAPS. In: https://news.nationalgeographic.com/content/dam/news/2018/05/29/maps-everest/11-everest-summit-map.adapt.1900.1.jpg. National Geographic, abgerufen am 29. Mai 2018 (englisch).