Heinrich Eckhard

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Heinrich Eckhard (* 19. Oktober 1580 in Wetter; † 22. Februar 1624 in Altenburg) war ein deutscher lutherischer Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am 19. Oktober 1580 in Wetter (Hessen) geborene Heinrich Eckhard studierte an der Universität Marburg Theologe, 1598, im Alter von 18 Jahren, erhielt er den Grad eines Magisters. 1601 setzte man ihn in Bad Wildungen als Pfarrer ein, woraufhin er Hofprediger wurde und 1603 wieder Pfarrer, diesmal in Singen. Zusammen mit seinem Bruder erhielt er 1607 die theologische Doktorwürde von der Universität Gießen; es waren die ersten zwei Personen, die den Doktorgrad von dieser Universität erhalten hatten. Ein Angebot, die dritte Professur der Theologie an jener Universität Gießen einzunehmen, nahm Eckhard bereits im Folgejahr an. Ein weiteres Jahr später jedoch, 1609, gab er das Professoramt wieder zurück und übernahm eine Stelle als Superintendent zu Frankenhausen. In Altenburg wurde er 1616 sowohl Spezialsuperintendent wie auch Konsistorialrat; dieses Amt behielt er bis zu seinem Tode am 22. Februar 1624 ebendort inne.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]